Wir sind als Menschen in einen sozialen und ökologischen Raum eingebunden und mit unseren Sinnen auf die Welt gerichtet. Wir nehmen sie in uns auf und stehen in ständigem – körperlichen, emotionalen und geistigen – Austausch mit ihr. In ko-kreativen Prozessen formen wir unsere Umwelt, verändern und gestalten, lassen Altes los und erschaffen Neues. Gleichzeitig werden wir dadurch selbst geformt und entwickeln uns weiter.

Die Qualität dieser Prozesse und wie wir sie wahrnehmen ist sehr unterschiedlich.
Vieles können wir in unserem Tempo und Rhythmus selbst steuern, andere Lebensereignisse passieren einfach, und wir sind herausgefordert mit ihnen umzugehen oder uns anzupassen. Je nach unseren Ressourcen und unserer Resilienz bewältigen wir die an uns gestellten Aufgaben. Es gibt aber auch Phasen im Leben, in denen Stress und Überforderung sich breit machen und Ängste groß werden. Dann drohen wir den Bezug zu uns selbst und zur Um- und Mitwelt zu verlieren. Wir ziehen uns zurück, fühlen uns unverstanden oder einsam. Die Frage stellt sich „Was brauchen wir eigentlich, um ein gutes und gesundes Leben zu führen, in dem der Fluss des Austausches lebendig erhalten bleibt?“

Auf der Basis der Integrativen Therapie werden wir uns über kreative Medien (Malen, Schreiben, Formen) und leib- und bewegungstherapeutische Wege mit uns selbst und der Gruppe auseinandersetzen, uns austauschen und in Dialog treten. Die Reflexion über die Erfahrungen dient dabei dem Transfer in die eigene berufliche Praxis.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Wachsmalkreiden (Jaxon) und eine Decke

Cornelia Cubasch-König
MSc; geboren 1963 in Bregenz, wohnhaft in Wien; Psychotherapeutin, Musik- und Tanz-pädagogin, Imago Paar-Therapeutin;
tätig in freier Praxis in Wien, Supervisorin und Lehrtherapeutin an der DUK, Lehrbeauftragte an der Alice Salomon Hochschule, Berlin.