• mit 0 gekennzeichnet: Anrechenbar als Selbsterfahrung für das ÖÄK PSY-II (WGPM) Diplom Steiermark
  • mit * gekennzeichnet: Anrechenbar entsprechend den Anforderungen des Österreichischen Psychotherapiegesetzes als Selbsterfahrung im Rahmen des Psychotherapeutischen Propädeutikums an der Universität Graz mit 25 Stunden
Bodypercussion … Vocassion

Team bilden im Rhythmus

Die lateinamerikanischen Rhythmen sind eine Verbindung mehrerer Kulturkreise der afrikanischen und lateinamerikanischen Tradition.
Das Erlernen und das Spielen der verschiedenen ursprünglichen Rhythmen entsprechen dem natürlichen Ausdrucksbedürfnis unseres Körpers und unserer Seele. Der Macht dieser Rhythmen wird weithin noch nicht genügend Beachtung geschenkt. Sie soll innerhalb des Seminars spürbar werden.
Wie die Traditionen zeigen, soll das Musizieren nicht nur ein Privileg bestimmter Gruppen sein, sondern die Erfahrung eines jeden Menschen, unabhängig von seiner so genannten Begabung oder Vorkenntnissen.
Die Rhythmen Lateinamerikas bieten eine äußerst vielfältige Möglichkeit, den seelischen Urbildern freudigen Ausdruck zu verleihen.
Einige Themen des Workshops:
Vorführung der einzelnen Instrumente und ihrer Herkunft, afrikanische sowie brasilianische Rhythmen im Ensemble, Percussionsinstrumente als Soundteppich, Bodypercussion: Entdeckung persönlicher Sounds am eigenen Körper.

Ismael Barrios
geboren 1964 in Venezuela, seit dem 16. Lj unterrichtet er „Cuatro“, die viersaitige Volksgitarre Venezuelas. Seit 1982 in Österreich, Studium der klassischen Gitarre, Percussionsseminare in Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz und Venezuela, Mitwirkung an ca. 95 CD/DVD Produktionen, zahlreichen Rundfunk-, Fernseh-, Theater- und Musicalproduktionen, Leader der Salsa Band Ismael Barrios Latin Company und dem Quinteto Caribe, gemeinsames Musizieren mit Mark Murphy, Ed Neumeister, Karl Ratzer, EAV, STS, Opus, Markus Schirmer u.v.a. 2014 musikalischer Leiter des „Psalm“.


Selbsterfahrung mit der Methode des Holotropen Atmens 0

Das Holotrope Atmen bietet Möglichkeiten intensiver Selbsterfahrung, mit dem Ziel der Integration bewusster und unbewusster Persönlichkeitsanteile. Holotrop bedeutet „auf die Ganzheit“ gerichtet. In den Atemsitzungen werden durch intensivierte Atmung und Musik veränderte Bewusstseinszustände induziert. In diesen können verschiedene Erfahrungsebenen erlebt werden: von der gesamten persönlichen erinnerbaren Lebensgeschichte zu unbewussten, frühkindlichen und vorsprachlichen Inhalten. Darüber hinaus können Erfahrungen zugänglich werden, die über diese individuelle Seins-Ebene hinausragen und einem kollektiven Unbewussten zuordenbar scheinen, bis hin zu Erfahrungen die als spirituell oder numinos (jenseits sprachlichem Fassungsvermögens) beschrieben werden. Da im Holotropen Atmen von Seiten der Gruppenleitung keinerlei steuernde, inhaltliche Einflussnahme erfolgt, kann nicht vorhergesagt werden, in welcher Richtung und Qualität die jeweilige Atemerfahrung erfolgt. So ist es eine „reine“ – unverfälschte Begegnung mit sich selbst. Im Bedarfsfall wird der Prozess mit körpertherapeutischen Interventionen unterstützt und mit der Methode des intuitiven Malens beendet.
Die Atemerfahrung erfolgt in Paaren. Im Seminar werden zwei Atemdurchgänge durchgeführt, sodass jede/r TeilnehmerIn eine Holotrope Atemerfahrung erleben kann. Die Atemsequenzen werden am Dienstag Nachmittag und Mittwoch Vormittag stattfinden.
Unterstützt wird der Selbsterfahrungsprozess durch intensive Vor- und Nacharbeit und mit zusätzlichen, vertiefenden Übungen, um eine gute Integration in das Alltagsbewusstsein zu gewährleisten.
ACHTUNG: Am Dienstag und Mittwoch wird die Gruppenarbeitszeit von der allgemeinen Vorgabe abweichen; weiters ist es notwendig, dass alle GruppenteilnehmerInnen die gesamte Arbeitszeit über anwesend sind.
Bitte berücksichtigen Sie, dass diese intensive Form der Selbsterfahrung eine normale, psychische Belastbarkeit voraussetzt. Bei Fragen zur Indikation/Kontraindikation kontaktieren Sie bitte die GruppenleiterInnen.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Mal/Zeichenstifte, Decke, eventuell kleinen Polster und Tüchlein, Schal oder Augenbinde.

 

Rainer Dirnberger
Mag., arbeitet in freier Praxis, Transak-tionsanalytischer Psychotherapeut, Lehrtherapeut, Klinischer- und Gesundheits-Psychologe, Supervisor, Holotrope Atemarbeit

Karin Winkler
Mag.a, arbeitet in freier Praxis,
Transaktionsanalytische Psychotherapeutin, Lehrtherapeutin, Psychologin, Supervisorin, Holotrope Atemarbeit


SAME SAME BUT DIFFERENT - JETZT weiter wie bisher ABER doch ganz anders? 0 *

Yoga und KIP (Katathym Imaginative Psychotherapie)

Wer hat nicht manchmal das Gefühl sich im Kreis zu drehen, fest zu stecken, sich nicht entscheiden zu können? Rasender Stillstand scheint ein modernes Lebensgefühl zu sein.
Leben bedeutet ständige Veränderung und Bewegung. Auch wenn wir innehalten verändert sich die Welt um uns, es wird ein neuer Mensch geboren, ein anderes Leben geht zu Ende. Auch wenn wir uns als kontinuierlich existierend erleben fließt unser Blut, Atmung, Herz und Muskeln bewegen sich, Zellen sterben und werden erneuert.
Was brauchen wir, um uns diesem unaufhaltbaren Fluss hinzugeben und auch unsere Wünsche zu erfüllen, unsere Projekte zu realisieren? Wie viel Ruhe oder Bewegung braucht unser Körper um flexibel und kraftvoll zu bleiben? Wie viel Innehalten und Anregung braucht unser Geist um sich zu entfalten? Wie viel Halt oder Herausforderung braucht unsere Seele um sich zu entwickeln.
Im Seminar werden Yoga und die Arbeit mit KIP-Imaginationen verbunden und wechseln sich ab. Beides bringt uns mit unserer Ganzheit (Körper-Seele-Geist) in Verbindung und unterstützt uns in unseren eigenen Rhythmus zu kommen.
Die Gruppe wird uns in ihrer Vielfalt als Ressource zur Verfügung stehen.
Erfahrung mit Yoga ist keine Voraussetzung.

Bitte mitbringen: Gymnastikkleidung und Decke, falls vorhanden Meditationskissen.
Yogamatten stehen zur Verfügung.

Ines Glinig
Mag.a, geb.1966, Pädagogin, Psychotherapeutin, Paartherapeutin und Lehrtherapeutin für KIP, Supervisorin, Yogalehrende und Yoga-therapeutin.

Philipp Pichler
Dr. med., geb. 1966, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapeut und Paartherapeut für KIP, Supervisor und praktizierender Yogafan.


Wilhelm Reich and beyond

Wilhelm Reich hat mit seiner „Vegetotherapie“ die Grundlagen der westlichen Körperpsychotherapie gelegt. Besonders interessiert mich an Reichs Arbeit der körperorientierte Zugang zu den emotionalen Mustern der mir anvertrauten KlientInnen und die Möglichkeit der „schnörkellosen Bewusstmachung“. Dadurch kann die KlientIn Neues ausprobieren und eine Lösung verhärteter emotionaler Muster erfahren.
Wilhelm Reich hatte die Vision, dass der Mensch durch diese Arbeit die Schicht seiner „neurotischen Prägungen“ durchdringen und mit seiner Kernenergie in Berührung kommen kann, die nach Reich die Qualität „wahrhaftiger Liebe“ hat. Diese wiederhergestellte Verbindung zum Kern sollte tiefgreifende positive Verhaltensveränderungen hervorbringen.
Reichs Idealvision kommt in der Praxis eher selten vor wodurch ich veranlasst war, weiter zu forschen. Die Suche führte in die Welt der großen spirituellen Traditionen, wo Reichs Erkenntnisse auf verschiedene Weise nicht nur repräsentiert sondern oft auch mit großer Tiefe weitergeführt sind. Der gemeinsame Nenner ist die „Berührung des Herzens“ und die damit einhergehende Klarheit im Bewusstsein. Heilsame Entwicklungen schließen sich in der Regel an.
In dieser Veranstaltung arbeiten wir auf der Grundlage von Wilhelm Reich mit Elementen aus dem kaschmirischen Tantrismus und anderen Schulen.
Durch Atemarbeit, Berührungs- und Massagetechniken sowie meditative Übungen kann ein Raum der Öffnung entstehen, wo wichtige und heilsame Erfahrungen möglich werden.

Bitte mitbringen: ein festes Sitzkissen, Decke, Leintuch und Massageöl

Christian Guth
Dr. med., Psychotherapeut, Allgemeinmediziner, niedergelassen als Facharzt für Psychiatrie und Neurologie in Wien, Ausbildungen in Sportmedizin, Psychoanalyse, Gruppentherapie, MBSR, Körpertherapie und Systemischer Therapie. Trainer bei der ÖÄK für PSY-III-Aus-bildungen. Berater in führenden Wirtschafts-unternehmen. Seit 2003 Schüler von Adi Da Samraj.


echt jetzt. Naturerfahrung, KIP und Körper 0 *

Um die Welt in einem Sandkorn zu sehn
und den Himmel in einer wilden Blume,
halte die Unendlichkeit in deiner flachen Hand
und bewahre die Ewigkeit in einer Stunde.

William Blake

Ein Südhang im zarten Grün des Eichenwalds. Der Pirol ruft. Licht, das durch die frischen Blätter fällt. Knackende Äste. Die zarten Haare des blühenden Grases.
Wir berühren eine scheinbar andere Welt – in der wir die Quelle unseres Selbst wiederfinden können, die in der von Menschen kontrollierten Wirklichkeit zwischen Zwängen, Urteilen und Verpflichtungen allzu leicht verlorengeht.
Indem wir das Echte und Wilde um uns wahrnehmen begegnen wir dem Echten und Lebendigen in uns selbst und kommen so in Kontakt mit unserer eigenen Natur.
Wir erfahren, dass es auch in uns ein wildes Wissen gibt: eine emotionale Sicherheit über das, was uns gut tut, was sich stimmig anfühlt, was lebendig werden möchte und was losgelassen werden will.
Der Wald wird zu unserem Erfahrungs- und Lehrraum, zu einem Außen unseres seelischen Innen. Aus Holz, Moos und Steinen bauen wir ein Medizinrad, in dem sich die Themen unseres Daseins verorten lassen. Der Kreis wird zum Mittelpunkt. Der Zyklizität der Natur auf der Spur finden wir einen Rahmen für unser Werden und Wachsen, identifizieren unsere Ausrichtung und mögliche nächste Schritte. Imaginationen und Verkörperung unterstützen uns dabei.

Bitte mitbringen: Isomatte und Outdoorkleidung

Elke Göttl-Resch
Mag.a phil., geboren 1975, Psychotherapeutin in Katathym Imaginativer Psychotherapie (KIP), Körperpsychotherapeutin (Energetische Integration) und Philologin. Frauenselbsterfahrungsgruppen, Paartherapie, Aufstellungsarbeit, Mediation, Nuad Thai–Yoga, Herztantra, interkulturelle Settings in Französisch, Spanisch und Englisch, in freier Praxis in Graz tätig.

Andreas Weber
Dr. phil., geboren 1967, Biologe, Philosoph und Schriftsteller. Journalistische Arbeiten für GEO, Merian, Die Zeit, mare, Greenpeace Magazin, oya. Dozent an der Leuphana Universität Lüneburg und an der Universität der Künste Berlin. Bücher u. a. Alles fühlt. Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften (2007, 2014), Lebendigkeit. Eine erotische Ökologie (2014), Enlivenment. Eine Kultur des Lebens (2015). Andreas Weber lebt in Berlin und Italien.


Von der Lust sich zu wandeln 0 *

… mit Traumanalyse (AP), Bewegung (Feldenkrais), und Musik (live!)

Dein Selbst versucht dich immer und auf vielfältige Weise zu erreichen – zum Beispiel durch Träume, Leibempfindungen und Begegnung mit Menschen und Natur – um dein Leben grundlegend zu verbessern. Aber wie verstehen wir seine Botschaften?
Mit Wärme und Humor, schöpfend aus langjähriger Erfahrung, bieten Elisabeth Haas
und David Kaetz praktische Wege an, den Botschaften des Unbewussten zuzuhören, sodass sie als Wegweisungen verstanden und angewendet werden können – sehr konkret, im Hier und Jetzt, leibhaftig, und im Spielfeld des Miteinander. Und weil Freude, Spaß und Begeisterung das beste Klima für Selbsterfahrung, Selbstfindung, Lernen und Wandeln schaffen, gibt es auch Musik und Tanz.

Bitte mitbringen: Matte (oder Decke), 1 Badetuch, bequeme Kleidung, warme Socken,
Träume.

Elisabeth Haas
Jungsche Analyse, Initiatische Therapie (nach Dürckheim). Von 1987 bis 1998 Praxis und Mitarbeit in Todtmoos-Rütte (Schwarzwald). Seit 1998 Psychotherapeutin und Supervisorin in freier Praxis in der Steiermark und in Vorarlberg. Fortlaufende Traumseminare, Weiterbildungsgruppen für PsychotherapeutInnen in Leibtherapie und Geführtem Zeichnen.

David Kaetz
Feldenkrais Lehrer, Musiker, Schriftsteller. Feldenkrais Praxis in Kanada und Steiermark. Workshops weltweit zur Verbesserung des Hörsinns.


Verkörperungen – unser Leib als Wahrnehmungsorgan 0 *

TANGO, CANTIENICA® und SYSTEMISCHE FAMILIENTHERAPIE

Die CANTIENICA®-Methode richtet auf von innen. Wir imaginieren unsere Muskeln und Knochen und schicken unseren Atem auf wundersame Reisen. In präzise angeleiteten Übungen wird innere und äußere Muskulatur trainiert. Das schafft Vertrauen in unsere Körperintelligenz. Wir verkörpern uns.
Im TANGO dann begegnen wir einander, gehen in Kontakt zu Anderen. Eine Person führt, eine Person lässt sich führen. Für beide Rollen brauchen wir innerkörperliche Integrität und Einfühlungsvermögen. Wir verkörpern gemeinsam Musik oder das was sie in uns auslöst.
Die von Siegfried Essen entwickelte AUTOPOIETISCHE (selbstschöpferische) AUFSTELLUNGSARBEIT verteilt nicht Führung und Hingabe auf Aufstellungsleiter und „Patienten“, sondern lässt beide Kräfte in jedem einzelnen Repräsentanten eines Systems so lange zur Wirkung kommen, bis jeder Systemteil gleichwertig im Ganzen seinen Platz und seine Bedeutung gefunden hat. Dann entsteht kein illusionäres Plateau von „Gesundheit“, sondern einfach eine Zunahme von Lebendigkeit und Freiheit.
Daher sind TANGO und AUFSTELLUNGSARBEIT Verkörperungen von Freiheit und Verbundenheit, von Kraft und Zartheit, von Liebe und Abgrenzung.

Literatur: Essen, S.: Selbstliebe als Lebenskunst. Ein systemisch-spiritueller Übungsweg

Bitte mitbringen: Yogamatte, bequeme Kleidung und Stoppersocken

Tamara Juhan
Geboren 1967, Mag.a, Schauspielerin,
Tangolehrerin, CANTIENICA®-Instruktorin

Siegfried Essen
Dipl. Psych. et. Theol., Psychotherapeut und emeritierter Lehrtherapeut für systemi-sche Familientherapie. Weiterbildung in spirituell-systemischer Verkörperungsarbeit


Szenische Erfindungen und spontanes Spiel!

Wir beschäftigen uns über verschiedene Zugänge mit dem Spiel von improvisierten Szenen. Wir erproben uns dabei auf verschiedenste Art und Weise, denn der Fundus an Übungen und Spielen zum Einstieg in diese Kunstform ist sehr groß. Die Erfahrung zeigt, dass auch Ungeübte oder NeueinsteigerInnen gut mitkommen. Es soll lustvoll und leicht sein und es braucht die Bereitschaft zur Kooperation. Es geht gar nicht so sehr darum, originell oder besonders witzig zu sein, sondern vielmehr um das Akzeptieren von szenischen Angeboten der MitspielerInnen und das Vertrauen auf gemeinsames Wirken. Es geht darum, eigene Strategien zu erkennen und neue zu lernen. Wir lernen Geschichtenstrukturen und die Wirksamkeit des dramatischen Konflikts kennen. Im geschützten Raum des Theaters kann somit auf lust- und respektvolle Art Wunderbares gelingen.

Helmut Köpping
geboren 1967, Regisseur, Schauspieler und Ensemblemitglied des Theater im Bahnhof Graz;
Arbeiten für Theater und Film, langjährige Workshop-Arbeit im Bereich Improvisation und Stückentwicklung. Inszenierungen in Graz und am Staatstheater Mainz.
Zuletzt „Geidorf’s Eleven“ im Grazer Schauspielhaus und Co-Regie mit Michael Ostrowski bei der Filmkomödie „Hotel Rock n Roll“


Die Balintgruppe als Resonanzkörper – keative Fallarbeit

Zielgruppe:
Personen aus bio-psycho-sozialen Berufsfeldern – aus therapeutischen, medizinischen oder pädagogischen Bereichen.

Intention der Balintgruppe ist es, die Dynamik von Beziehungen aus dem Arbeitskontext zu erforschen und zu verstehen. Impulse für neue Sicht- und Verhaltensweisen können auf kreative, sensible und empathische Weise gewonnen werden. Als TeilnehmerIn sind Sie eingeladen, eine eigene Fallgeschichte in die Gruppe einzubringen. Den persönlichen Erkenntnis- und Erfahrungsraum zu öffnen und die eigenen Potenziale und Ressourcen weiterzuentwickeln ist das Ziel.
Im Rahmen der Fallarbeit stellt sich die Gruppe als Resonanzkörper für vielfältige Themen und Aspekte der eingebrachten Fälle zur Verfügung. Als wichtige Instrumente dienen uns dabei die eigene Körperwahrnehmung und der Körperausdruck. Im Gruppengeschehen spiegeln sich Gefühle, Bedürfnisse, Motive, Überzeugungen, Befürchtungen, Hoffnungen, Konflikte und Kompetenzen der an der Fallgeschichte beteiligten Personen. Die Falldynamik nimmt in der Gruppendynamik Gestalt an. In gemeinsamen kreativen Prozessen werden wir versuchen, implizite Dimensionen zu erkunden, vielschichtig zu erfassen und so weit wie möglich zur Sprache zu bringen. Reaktionen im Erleben und Verhalten der Anwesenden werden auf unterschiedlichen Ebenen wahrnehmbar und im Sinne erwünschter Veränderung konstruktiv nutzbar.
Durch die abwechslungsreiche (oft lustvolle) Beteiligung aller GruppenteilnehmerInnen an jedem Fall ergibt sich neben supervisorischen Effekten ein hoher persönlicher Ertrag an Selbsterfahrung. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit!

Anrechenbarkeit:
20 AE Praktikumssupervision im Rahmen des Psychotherapeutischen Propädeutikums der Uni Graz
30 AE Balintgruppe für das PSY II-Diplom

Gerlinde Laaha-Suchar
geboren 1965, Psychoanalytikerin, Analytische Körperpsychotherapie, Lehranalytikerin im Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie, PSY3-Lehrtherapeutin der ÖÄK, Psychotherapeutin und Supervisorin in freier Praxis in Graz und Wien, Workshops zum Thema Psychoanalyse & Körper

Gerald Suchar
Dr. med., geboren 1959, Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, ÖÄK Diplom für Psychotherapeutische Medizin, Balintgruppenleiter, Lehraufträge an der Karl-Franzens-Universität und bei der GRAMUTH (Grazer Ausbildung Musiktherapie)


Feldenkrais – Bewusstheit durch Bewegung®

mit Traumanalyse (AP), Bewegung (Feldenkrais) und Musik (live!)

Jetzt aber … warum nicht mal die Zehen verschränken statt die Finger?
Wenn du weißt was du tust, kannst du tun was du willst.

Moshe Feldenkrais

Moshé Feldenkrais hat die Hälfte seines Lebens damit verbracht andere Menschen darin zu schulen, leichter und mit mehr Bewusstheit seinen Möglichkeiten gemäß zu leben, neue Räume in seinem Körper und in seinem Inneren zu erschließen und jeden Tag etwas Neues dazuzulernen. Als ihn z.B. im höheren Alter die Folgen von Schlaganfällen um seine Fähigkeit zu schreiben brachte, lernte er danach mit beiden Händen zu schreiben.
Durch den Aufbau von Feldenkraisübungen aus „Bewusstheit durch Bewegung“® lernen wir zunächst zu spüren, wie unsere Bewegungsmuster strukturiert sind. Die Vielfalt und Komplexität der Übungen führen zu einer Vertiefung der Körperwahrnehmung. So schaffen wir Verbindungen zwischen Unverbundenem und das Netzwerk zwischen unserem Denken und körperlichem Fühlen verdichtet sich.

Arbeitsweise:
Spüren von Mustern: Asymmetrien, Verkürzungen, Ver- Drehungen, chronische Festhaltemuster
Längen des Körpers, der Körperseiten, der Arme und Beine
Verbindungsstrukturen: z.B. Kopf und Becken, Diaphragmen, Füße und Nacken, Faszien
Das Neue ausdrücken und Bewegung in den Raum umsetzen: Hinauf und Hinunter, Drehungen, Spiraliges … whatever … unterstützt durch Musik

Literaturempfehlung:
Christian Buckard, Moshé Feldenkrais. Der Mensch hinter der Methode. Piper.
Helga Pohl, Unerklärliche Beschwerden. Chronische Schmerzen und andere Leiden körpertherapeutisch verstehen und behandeln. Knaur

Bitte mitbringen: Warme Kleidung, Matte, 2–3 Decken

Andrea Leitgeb
Mag.a, Jg.1962, Feldenkrais Practicioner® und Supervisorin (ÖVS, FPI), in freier Praxis seit 2005, Arbeitsschwerpunkte: Bewegungseinschränkungen, Chronizität, Schmerz, Arbeit mit geistig und körperlich behinderten Menschen, unerklärliche Beschwerden. Früher: Mitarbeiterin in einem psychosoz. Beratungszentrum, Trainerin und Coach, Forschungstätigkeiten zu geschlechtspez. Sozialisation u. Lehraufträge dazu. Andere Einflüsse: Pencak Silat, Yoga, Spiraldynamik, Meditation.


Jetzt! – Bewusst innehalten und achtsames Selbstmitgefühl kultivieren – MSC + ART

Wir laden auf eine Abenteuerreise ein, Selbstmitgefühl, Mitgefühl und Achtsamkeit in geführten Meditationen, künstlerischen Prozessen und Körpererfahrungen zu entdecken. Wir beziehen uns auf das MSC (Mindful Selfcompassion) – Programm von Kristin Neff und Christopher Germer.
Achtsamkeit und Selbstmitgefühl sind zwei Flügel, die uns mit offener Akzeptanz durch unser Erleben tragen. Sie ermöglichen uns, mit mehr Leichtigkeit auch unseren schwierigen Erfahrungen zu begegnen und die täglichen Momente unseres Glücks zu kultivieren.

„Reiseziele“: eine Haltung des Wohlwollen uns selbst und anderen gegenüber entwickeln,
Achtsamkeit bewusst im liebevollen Modus praktizieren und eine annehmende, umsorgende Umgangsweise mit unseren körperlichen Erfahrungen einnehmen,
einen mitfühlenden Umgang mit uns selbst und unseren inneren kritischen Stimmen finden, mitfühlend uns selbst und anderen in schwierigen emotionalen Momenten begegnen, einen Weg aus der Müdigkeit, die durch permanente Fürsorge für andere entsteht, zu finden, die Kunst des Genießens üben.
Wir leiten Sie an in Meditationen, Visualisierungsübungen und achtsamer Kommunikation in verschiedenen Settings. Meditationsbasierte künstlerische Prozesse mit verschiedenen Medien lassen Sie spielerisch ins Hier und Jetzt eintauchen und Ihre Erfahrungen kreativ- freudvoll vertiefen.
Achtsamkeits- und Selbstmitgefühlstraining, Meditationen, kreatives Agieren und Körpererfahrungen ermöglichen einen offenen, liebevollen und rezeptiven Zugang zu inneren Ressourcen, die sonst nur schwer zugänglich sind.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit!

Bitte mitbringen: 1 bis 2 Decken, Sitzkissen, bequeme und ausreichend warme Kleidung

Helga Luger-Schreiner
MSC Certified Teacher (CMSC San Diego, Cal.), Mag.a art., Künstlerin und Kunstpädagogin,
Dipl. Multimediale Kunsttherapeutin (ÖAGG),
Dipl. Montessori-Pädagogin, Meditationskursleiterin für Metta-Meditation (Mannschatz)
Leitung des Pilotprojektes „Achtsamkeit und Mitgefühl in Schule und LehrerInnenfortbildung“ in Kooperation mit dem Stadtschulrat Wien, Mitentwicklung des Masterlehrgangs „Achtsamkeit in Bildung, Beratung und Gesundheitswesen“ an der KPH Wien/Krems, eigenes Institut POWERful-heART.

Margarete Malzer-Gertz
MSC Certified Teacher (CMSC San Diego, Cal.), Fachärztin Psychotherapeutische Medizin – Tiefenpsychologische Grundausrichtung – niedergelassen in eigener Praxis seit 1993, Systemische Therapeutin (SG, DGSF), Systemische Supervisorin und Organisationsberaterin (SG, DGSF), Systemischer Coach (DGSF)
Ambulante psychotherapeutische – ärztliche Praxis mit dem Schwerpunkt Gruppentherapie und Behandlung von an Burnout und Depression erkrankten Menschen. MSC–Kurse zur Prävention. Supervisions–Organisationsentwicklungs- und Coaching-tätigkeit Systemisches Institut SoFi (Systemisch und mitgefühls-orientiertes orientiertes Fortbildungsinstitut Flensburg)


Neuroaffektive Regulation und Embodiment - Entwicklungstrauma und das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM)

Das Verständnis für Entwicklungsdynamiken und die Fähigkeit, damit zu arbeiten, ist entscheidend für die Unterstützung von Menschen in ihrem Heilungsprozess. Wir werden uns anschauen, wie sich Lebenserfahrungen im Kontext eines komplexen, psychobiologisch bedingten Beziehungsrahmens präsentieren, der oft weitgehend unbewusst ist. Dieser Rahmen, der durch unsere frühen Bindungserfahrungen geprägt wurde, beeinflusst unsere Entwicklung, unser Selbst und wie wir uns auf andere beziehen. Wenn Menschen Schwierigkeiten damit haben, dysregulative Muster zu verändern, sind in aller Regel diese frühen impliziten Dynamiken im Spiel und müssen bewusst angesprochen werden. Wir werden in diesem Seminar untersuchen, wie wir gleichzeitig den somatischen oder körperbasierten (bottom-up) Prozess mit der Arbeit mit Identität und den Beziehungsdynamiken der Klienten (top-down) integrieren können.
Die Inhalte werden wir in Form von Vorträgen, angeleiteten Achtsamkeitsübungen, der Selbsterfahrung dienenden dialogischen Partnerübungen, praktischen Übungen in Kleingruppen und körperbezogenen Übungen erkunden.

Literatur:
Laurence Heller, Aline LaPierre: Entwicklungstrauma heilen: Alte Überlebensstrategien lösen – Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken – Das Neuroaffektive Beziehungsmodell zur Traumaheilung NARM, Kösel 2013
Bessel A. van der Kolk: Verkörperter Schrecken, Traumaspuren in Gehirn, Geist und Körper und wie man sie heilen kann, Probst Verlag 2016

Michael Mokrus

Michael

Jahrgang 1956, Seeheim, Studium der Anglistik, Germanistik, Politikwissenschaft und Medizin
Berufliche Erfahrung: 27 Jahre freiberufliche Trainertätigkeit in verschiedenen körperpsychotherapeutischen Fortbildungen in Deutschland, Österreich, Holland, Polen, gleichzeitig Einzel-arbeit und Supervision in eigener Praxis, Köln.


Kreativ-Lab: Dem Empfinden Ausdruck geben 0

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Immer schon sind wir Kreation, wie wir gehen, wie wir Beziehungen gestalten. Kom-Position ist ursprünglichstes Prinzip alles Lebendigen. Dabei inszeniert sich im Außen unsere vielschichtige, innere Welt, Lebensthemen finden z.B. in einem Körpergeschehen Ausdruck, vieles bleibt aber bewusstlos, ein implizites Ahnen. Was, wenn wir diesem durch Gestaltung einen Möglichkeitsraum geben? Wir wollen erforschen, wie unsere vormals kreierten Selbst-Bilder durch künstlerische Erfahrungen aufgespürt und verwandelt werden können. Die Künste wie Musik, Tanz, Kunst, scheinen in der Lage, das wortlose, leibliche „Wissen“, das in uns steckt, aufzunehmen und in Bewegung zu bringen – Frisches zeichnet sich ab.
In diesem FreiRaum soll ein erfahrungsorientierter Zugang über spielerisches Erleben angeboten werden. Wir wollen uns auf einen kreativen Erkundungsweg begeben und in einem sinnlichen Laboratorium das, was uns bewegt, in den Fluss geben. Im Wechselspiel zwischen Körperempfindungs-Wahrnehmungen, Malen und kleinen Bewegungsimprovisationen sowie Reflexion kann Vielschichtiges sichtbar werden, eine unvermutete Perspektive erscheinen. Nicht zuletzt ist die Begeisterung, die den Künsten innewohnt, ein wirklich bewegender Faktor!
In theoretischen Bezügen wird deutlich, wie gestalterische Arbeit im Übertragungsraum der
Therapie fruchtbar wird. Ich freue mich sehr auf Ihre Lust, kreative Wege zu gehen!

Literatur:
Schmitz-Hübsch, Ebba, 2016, Kreative Explorationen, in: Selbstpsychologie. Europäische
Zeitschrift für Psychoanalytische Therapie und Forschung, Heft 56. 17Jg. 2/2016, S.
180–201

Bitte mitbringen: Keinerlei Vorerfahrung im Gestalten, bequeme Kleidung, Mal- und Schreibutensilien nach Vorliebe (Farbstifte, Jaxon-Kreiden, Papier ….)

Ebba Schmitz-Hübsch
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, seit 26 Jahren in eigener Praxis in Detmold;
selbstpsychologisch-psychoanalytische Orientierung, psychoanalytische Kunsttherapeutin,
Mitglied der IAPSP und der Maschseegruppe, Dozentin, Supervisorin. Weiterbildungen in
Contact Improvisation, Open Floor, Qi Gong, Funktionelle Entspannung, Zapchen…
Mutter zweier erwachsener Söhne


Qigong und Taiji - Gesundheit und Lebensfreude

Qigong basiert auf der Traditionellen Chinesischen Medizin, Philosophie und einer alten Kultur von Gesundheitspflege.

Wir lernen einfache Übungen aus dem „Yijinjing“, dem „stärkenden Qigong“. Nach alter Überlieferung stärken sie Körper (Gelenke, Skelettstrukturen, Muskeln und Faszien), Qi und Geist, gleichen den Energiefluss aus und steigern die Vitalität.

Taiji ist eine sanfte Bewegungskunst.

Freude zu wecken und Offenheit für die Erfahrung von inneren Lebenszusammenhängen zu entwickeln ist im Taiji der „5 Elemente“ wichtiger als das mühsame Einüben von komplizierten Formen. Es ist ein Spiel der Balance und eine Perle unter allen Taiji Formen; einfach und tiefgründig, leicht zu erlernen und reich an inneren Bildern.

Vorkenntnisse und besondere Fitness sind nicht erforderlich.

Empfohlene Literatur: Hans-Peter Sibler: Stärkendes Qigong – Yijinjing. Einfache und wirkungsvolle Übungen für den Alltag. Bacopa Verlag

Bitte mitbringen: Leichte bewegungsfreundliche Kleidung, Socken / Gymnastikschuhe und Schuhe für Übungen im Freien

Hans-Peter SiblerSibert
betreibt Taiji und Qigong seit 1975. Lernte in Europa, Amerika, Asien. Lehrer und Ausbildner SGQT (Schweiz. Gesellschaft für Qigong und Taijiquan). Gründer und Leiter der Schule für Taiji und Qigong, Zürich, dem ersten auf die- sem Gebiet spezialisierten Institut in der Schweiz; Lehr- und Vortragstätigkeit in Institutionen und Firmen


Frei zu sein bedarf es wenig …

Frei zu sein für das Jetzt bedeutet Ganzsein, ein anderes Wort für Heilsein im Körper-Seele-Geist-Gefüge.
Diese Präsenz kann erfahrbar werden durch Körperbewusstsein und die großen Kräfte innerer Ordnungen und bewussten Spürens. Was wir fühlen, können wir ändern auf allen Ebenen unseres Seins.
Hindernde Annahmen über uns selbst, die Menschen, mit denen wir in Beziehungen sind, oder unsere Arbeitsfelder, sind stark verknüpft mit muskulären und bewegungsmäßigen Mustern und/oder Einschränkungen. Die Wechselwirkungen von inneren und äußeren Haltungen gilt es zu erkunden, damit diese Denk- oder Bewegungsmuster von ihrer unbewussten Wirkkraft entkoppelt werden können. Damit können sich freie Wahl oder frei fließende Lebenskraft wieder entfalten.
Systemische und Integrativen Bewegungslehre ® S I B, stellt auf feine Weise lösungsorientierte Zugänge für emotionale, kinästhetische, sensomotorische und kognitive Ebenen zur Verfügung. Sie basiert auf Körperarbeit, die Prof. Alon Talmi entwickelt hat und die von Dr. Nurit Sommer, seiner langjährigen Assistentin weiter entwickelt wurde, ebenso wie auf systemtherapeutischen Interventionen, Aufstellungsarbeit, Körperbewusstseinsschulung, Visualisierung und traumatherapeutischen Arbeitsweisen.
Bedürfnisse, manchmal entstanden aus alten Wunden, können versorgt werden und die subtile Kraft von bewusstem Spüren und klarer Sprache kann ihre heilsame Wirkung entfalten.
Ausgehend von den Fragestellungen der TeilnehmerInnen begeben wir uns auf die Spuren eigener Kraft und Macht.
Sie sind die großen Wandlungskräfte und werden benötigt für unser eigenes und kollektives JETZT ABER.

 

Nurit Sommer
Dr.in phil., Kultur-und Sozial-anthro-pologin, seit 1989 als Körpertherapeutin in freier Praxis in Wien tätig, seit 1993 Ausbildungslei-terin und Lehrtrainerin in 3-jährigen, berufsbegleitenden Fortbildungen der von ihr mitbegrün-dete Methode der Systemischen und Integrativen Bewegungslehre®, SIB. Seit 1998 Zusammenarbeit mit Dr.in Guni Baxa, („Körperseele-Seelenkörper“), Internationale Lehrtätigkeit, Buchautorin,
Aus- und Fortbildungen: Feldenkraismethode® (Alon Talmi und Eli Wadler u.a.), Triggerpoint Anatomy®
und Zenbodytherapy®

Judith Kovacs
Körpertherapeutin, Dipl. Bewegungspädagogin. Systemi-sche und Integrative Bewegungslehre (SIB), Feldenkrais-Studies (MB-Academy, USA/ De), Focusing, Gendlin, (DAF), Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Wien; lehrt und arbeitet seit 2001 in freier Praxis in Wien.


Körperarbeit mit psychosomatischen Symptomen 0

In meiner Praxis bin ich immer wieder mit KlientInnen konfrontiert, die einen primär psychosomatischen Verarbeitungsmodus zur Bewältigung schwieriger und belastender Lebensumstände einsetzen.
In der psychosomatischen Körperarbeit werden Symptome als symbolisch-körperbezogene Darstellung von unbewussten Konflikten sowie von verdrängten oder abgespaltenen Gefühlen und Impulsen gesehen. Die jeweilige Symptomatik ist eine Kompromissbildung zwischen denjenigen Impulsen, die aus dem lebendigen Selbst aufsteigen und ausgedrückt werden möchten und den entgegenhaltenden Abwehrkräften.
Ziel der psychosomatischen Körperarbeit ist, die hinter dem Symptom liegenden, verdrängten Inhalte bewusst erlebbar zu machen, damit die Symptomatik sich auflösen kann und das volle Potenzial des Lebendig-Seins wieder gelebt werden kann.

In diesem Fortbildungsseminar werden folgende Methoden vorgestellt:
• Arbeit mit somatischer Achtsamkeit
• Spezielle psychosomatische Körperinterventionen
• Der Symptom-Dialog
• Symptom-Arbeit mit kreativen Medien

Fortbildungsseminar mit Selbsterfahrungselementen, Dyaden- und Triadenarbeit, Demo-Arbeiten, Theorie-Inputs und Diskussionen
Die Quellen der psychosomatischen Köperarbeit sind psychoanalytische Modelle
(F. Alexander, Stavros Mentzos), die Analytische Körperpsychotherapie (George Downing, Tilman Moser), die Bioenergetische Analyse nach A. Lowen, sowie das Neuro-affektive Beziehungsmodell (NARM) nach Larry Heller

Karl Stoxreiter
Dr.phil. , Klinischer- und Gesundheitspsycho-loge, Psychotherapeut, Supervisor (ÖVS)
Ausbildungen: Dynamische Gruppenpsycho-therapie und Gruppendynamik (ÖAGG),
Bio-energetische Analyse nach A. Lowen,
Analytische Körperpsychotherapie, Transpersonale Psychotherapie und holotrope Atemarbeit (ÖATP), Systemisch-dialogische Aufstellungs-arbeit (APSYS), Traumatherapie (NARM)