• mit 0 gekennzeichnet: Anrechenbar als Selbsterfahrung für das ÖÄK PSY-II (WGPM) Diplom Steiermark
  • mit * gekennzeichnet: entsprechend den Anforderungen des Österreichischen Psychotherapiegesetzes im Rahmen des Psychotherapeutischen Propädeutikums an der Universität Graz:
    Als Selbsterfahrung (mit 16 AE) / als Praktikumssupervision (mit 20 AE) für die Gruppe Spielraum Arbeit – Balintgruppe & Körper
Berg- und Talfahrt LEBEN 0 *

Integrative (Psycho-)Therapie, Integrative Leib- und Bewegungstherapie, Integrative Musiktherapie

Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt, Hoffnungsschimmer am Horizont.
Abwärts und aufwärts, Lust und Frust, Lachen und Weinen. Leben ist eine Mischung von alledem.
Im Workshop schauen wir auf die eigenen Lebenserfahrungen und gewinnen entwicklungsfördernde Perspektiven für die Zukunft.
Dabei kommen kreative Medien (Farben, Klänge, Poesie, u.a.m.) und leibtherapeutische  Methoden (Atem, Stimm- und Bewegungsarbeit) zum Einsatz.
Der Workshop beinhaltet psychotherapeutische Selbsterfahrung auf der Grundlage der integrativen Therapie.

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Wachsmalkreiden (Jaxon) und eine Decke

Literaturvorschlag:
Reichel, R./ Hintenberger, G. (2013). Praxis der Integrativen Therapie. Verlag: Facultas
Cubasch, P. (2017). Lachen verbindet. Verlag: edition wolkenburg

Cornelia Cubasch-König
MSc; geb. 1963 in Bregenz, wohnhaft in Wien;
Psychotherapeutin, Musik- und Tanzpädagogin, Imago Paar-Therapeutin;
tätig in freier Praxis in Wien, Supervisorin und Lehrtherapeutin an der DUK, Lehrbeauftragte an der Alice Salomon Hochschule, Berlin.

Peter Cubasch
MSc; geb. 1950 in Bremen, wohnhaft in Wien;
Musik- und Sportpädagoge, Psychotherapeut, Lachtrainer und Atemlehrer;
tätig in freier Praxis in Wien, Supervisor und Lehrtherapeut an der DUK,
Lehrbeauftragter an der Universität der Künste, Berlin.


Selbsterkenntnis durch Leiberfahrung (SELE) 0 *

Synthese aus Kampfkunst und psychotherapeutischer Selbsterfahrung; Transaktionsanalyse und Aikido

In Konflikten verringert sich mitunter nicht nur unsere Fähigkeit lösungsorientiert zu denken, auch unsere Lebendigkeit, Flexibilität und unser leibliches Wohlbefinden werden in Mitleidenschaft gezogen. Aikido lehrt Kraft durch Weichheit, Energie durch Widerstandslosigkeit und konstruktive Konfliktlösung in der Bewegung. Mit den in SELE entwickelten Einzel- und Partnerübungen können diese positiven Erfahrungen unmittelbar als Selbstwirksamkeit leiblich erlebt werden. Im sprachlichen Austausch werden diese Erfahrungen gefestigt und in einen Zusammenhang zur eigenen Lebenswelt gestellt. Diese Selbsterfahrung fördert Selbsterkenntnis und Selbstentwicklung, die Möglichkeit, Neues auszuprobieren mit Freude an der Begegnung mit sich-selbst und den anderen, am Berühren, Sich-Berühren-Lassen und Berührt-Werden. So verbinden wir das westliche Wissen über Bewusstheit, Reflexion und unterstützendes Beziehungssetting mit der Weisheit des Ostens über zentrierte-dynamische Haltung, Achtsamkeit und Energie.

Auf Wunsch können konkrete Situationen der TeilnehmerInnen bearbeitet werden.

Es sind keine sportlichen und physischen Voraussetzungen oder Vorwissen nötig!

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Decke, Zeichenmaterial und eine Matte, so vorhanden.

Rainer Dirnberger
Mag., arbeitet in freier Praxis, Transak-tionsanalytischer Psychotherapeut, Lehrtherapeut, Klinischer- und Gesundheits-Psychologe, Supervisor, Holotrope Atemarbeit

 

 


Verbindungen. Yoga und KIP (Katathym Imaginative Psychotherapie)
0 *

Yoga und KIP (Katathym Imaginative Psychotherapie)

Wir kennen alle die Schwankungen des Lebens, die manchmal erscheinen als würden wir in der Hölle schmoren, dann wieder im Himmel schwelgen.
Äußere Umstände wie schöne Ereignisse, beispielweise Verliebtheit, Geburt eines Kindes , beruflicher Erfolg, oder auf der anderen Seite schwierige Lebensumstände, Verlust, Krankheit und mehr, bringen uns in dieses Wechselbad zwischen Himmel und Hölle. Abgesehen von den äußeren Bedingungen gibt es auch tief in uns drinnen Himmlisches wie Liebe, Glück und Freude oder Höllisches, vielleicht sogar teuflische Aspekte wie Aggression, Wut, Verzweiflung und Angst.

Wesentlich für ein geglücktes Leben ist die Integration beider Gegensätze, denn nur in der Verbindung gelingt ein ganzheitliches Leben. Daher ist es unumgänglich in einem der beiden konträren Gefühlszustände den anderen nicht außer Acht zu lassen.

Mit Hilfe der KIP und Yoga tauchen wir in unsere himmlischen und höllischen Gefühlswelten ein, erforschen ihre Verbindungen und versuchen einen Mittelweg am Horizont zu finden.
Im Seminar werden Yoga und die Arbeit mit KIP-Imaginationen kombiniert und wechseln sich ab.
Die Gruppe wird uns in ihrer Vielfalt als Ressource zur Verfügung stehen.

Erfahrung mit Yoga ist keine Voraussetzung.

Bitte mitbringen: Gymnastikkleidung und Decke, falls vorhanden Meditationskissen.
Yogamatten stehen zur Verfügung

 

Ines Glinig
Mag.a, geb.1966, Pädagogin, Psychotherapeutin, Paartherapeutin und Lehrtherapeutin für KIP, Supervisorin, Yogalehrende und Yoga-therapeutin.

Philipp Pichler
Dr. med., geb. 1966, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapeut und Paartherapeut für KIP, Supervisor und praktizierender Yogafan.


Wilhelm Reich and beyond 0

Wilhelm Reich hat mit seiner „Vegetotherapie“ die Grundlagen der westlichen Körperpsychotherapie gelegt. Besonders interessiert mich an Reichs Arbeit der körperorientierte Zugang zu den emotionalen Mustern der mir anvertrauten KlientInnen und die Möglichkeit der „schnörkellosen Bewusstmachung“. Dadurch kann die KlientIn Neues ausprobieren und eine Lösung verhärteter emotionaler Muster erfahren.
Wilhelm Reich hatte die Vision, dass der Mensch durch diese Arbeit die Schicht seiner „neurotischen Prägungen“ durchdringen und mit seiner Kernenergie in Berührung kommen kann, die nach Reich die Qualität „wahrhaftiger Liebe“ hat. Diese wiederhergestellte Verbindung zum Kern sollte tiefgreifende positive Verhaltensveränderungen hervorbringen.
Reichs Idealvision kommt in der Praxis eher selten vor wodurch ich veranlasst war, weiter zu forschen. Die Suche führte in die Welt der großen spirituellen Traditionen, wo Reichs Erkenntnisse auf verschiedene Weise nicht nur repräsentiert sondern oft auch mit großer Tiefe weitergeführt sind. Der gemeinsame Nenner ist die „Berührung des Herzens“ und die damit einhergehende Klarheit im Bewusstsein. Heilsame Entwicklungen schließen sich in der Regel an.
In dieser Veranstaltung arbeiten wir auf der Grundlage von Wilhelm Reich mit Elementen aus dem kaschmirischen Tantrismus und anderen Schulen.
Durch Atemarbeit, Berührungs- und Massagetechniken sowie meditative Übungen kann ein Raum der Öffnung entstehen, wo wichtige und heilsame Erfahrungen möglich werden.

Bitte mitbringen: ein festes Sitzkissen, Decke, Leintuch und Massageöl

Christian Guth
Dr. med., Psychotherapeut, Allgemeinmediziner, niedergelassen als Facharzt für Psychiatrie und Neurologie in Wien, Ausbildungen in Sportmedizin, Psychoanalyse, Gruppentherapie, MBSR, Körpertherapie und Systemischer Therapie. Trainer bei der ÖÄK für PSY-III-Aus-bildungen. Berater in führenden Wirtschafts-unternehmen. Seit 2003 Schüler von Adi Da Samraj.


Das Kaleidoskop der gefühlten Wirklichkeit - Neurobiologie, KIP und Körper 0 *

Die Wirklichkeit ist ein seltsames Ding. In einem Moment erscheint alles klar und geordnet, als könne es nur so sein, wie wir es jetzt gerade wahrnehmen. Im nächsten Augenblick jedoch schon ist alles wieder ganz anders. Wir würden uns selbst widersprechen, wenn wir uns zu zwei Zeitpunkten gegenüberstünden. Noch am selben Tag gibt es völlig unterschiedliche Gefühle, Gedanken und Bewertungen zur selben Situation. Die Erinnerung verändert sich ständig.
Wer dreht am Kaleidoskop der Wirklichkeit? Wie können wir ins Wählen kommen, um selbst-wirksam zu werden? Wie können wir den Stift selbst in die Hand nehmen, um AutorIn unserer eigenen Geschichte zu werden? Wir nähern uns diesen Fragen aus drei Richtungen: mit Imaginationen (KIP), Körpererfahrungen und Neurobiologie.

 

Elke Göttl-Resch
Mag.a phil., geboren 1975, Psychotherapeutin in Katathym Imaginativer Psychotherapie (KIP), Körperpsychotherapeutin (Energetische Integration) und Philologin. Frauenselbsterfahrungsgruppen, Paartherapie, Aufstellungsarbeit, Mediation, Nuad Thai–Yoga, Herztantra, interkulturelle Settings in Französisch, Spanisch und Englisch, in freier Praxis in Graz tätig.

Christoph Göttl
Dr., geboren 1971, Gründer der Bewegung NeuroDeeskala-tion, FA für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Arzt für Allgemeinmedizin und Psychotherapeut in Katathym Imaginativer Psychotherapie (KIP). Ressourcenreich. Internationale Seminare und Selbsterfahrungsgruppen, Traumatherapeut und Ausbildner für Traumapädagogik im DeGPT, Coach, Supervisor. In freier Praxis in Graz tätig.


Von der Lust sich zu wandeln 0 *

… mit Traumanalyse (AP), Bewegung (Feldenkrais), und Musik (live!)

Dein Selbst versucht dich immer und auf vielfältige Weise zu erreichen – zum Beispiel durch Träume, Leibempfindungen und Begegnung mit Menschen und Natur – um dein Leben grundlegend zu verbessern. Aber wie verstehen wir seine Botschaften?
Mit Wärme und Humor, schöpfend aus langjähriger Erfahrung, bieten Elisabeth Haas
und David Kaetz praktische Wege an, den Botschaften des Unbewussten zuzuhören, sodass sie als Wegweisungen verstanden und angewendet werden können – sehr konkret, im Hier und Jetzt, leibhaftig, und im Spielfeld des Miteinander. Und weil Freude, Spaß und Begeisterung das beste Klima für Selbsterfahrung, Selbstfindung, Lernen und Wandeln schaffen, gibt es auch Musik und Tanz.

Bitte mitbringen: Matte (oder Decke), 1 Badetuch, bequeme Kleidung, warme Socken,
Träume.

Elisabeth Haas
Jungsche Analyse, Initiatische Therapie (nach Dürckheim). Von 1987 bis 1998 Praxis und Mitarbeit in Todtmoos-Rütte (Schwarzwald). Seit 1998 Psychotherapeutin und Supervisorin in freier Praxis in der Steiermark und in Vorarlberg. Fortlaufende Traumseminare, Weiterbildungsgruppen für PsychotherapeutInnen in Leibtherapie und Geführtem Zeichnen.

David Kaetz
Feldenkrais Lehrer, Musiker, Schriftsteller. Feldenkrais Praxis in Kanada und Steiermark. Workshops weltweit zur Verbesserung des Hörsinns.


Wenn das Himmlische zur Hölle wird 0

Sexualstörungen tanztherapeutisch betrachtet

Im Säuglingsalter und in der erwachsenen Sexualität spielen nonverbale Interaktionen eine wesentliche Rolle. Ergebnisse aus der Säuglings‐ und Kleinkindforschung eröffnen eine besondere Perspektive auf individuelle Schwierigkeiten, die in der Partnerschaft und in der sexuellen Begegnung vorkommen: Sexualität beginnt im Tanz zwischen Eltern und Kind. Diese Perspektive bildet die Grundlage für Bewegungsexperimente, die Wachstum und Veränderung ermöglichen. Die auf Bewegungsanalyse sowie Embodiment Theorie basierende Technik des „verdeckten Vorgehens“ geht dabei indirekt (funktional, abstrakt oder symbolisch) in Bewegung so auf Probleme ein, dass Stärken erschlossen werden, ohne Ängste und Scham der Patienten zu mobilisieren. Sexualität kann auf diese Weise in Einzel‐, Paar und Gruppentherapien thematisiert werden. Des Weiteren wird die Methode der verkörperten Mentalisierung aus der Mutter-Kind Behandlung nach Shai und Fonagy (2012) im Kontext der Erwachsenensexualität erprobt. Die Kleingruppe führt kurz in die theoretischen Grundlagen ein, bevor die Teilnehmer ausgewählte Interventionen erproben und in Beziehung zu Fallbeispielen reflektieren. Es enthält daher eine Mischung aus Theorie, Selbsterfahrung und Praxisbezug.

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Decke oder Sitzkissen, Socken oder Gymnastikschuhe.

Literatur: Eberhard-Kaechele, M., & Gnirss- Bormet, R. (2017). Sexualität beginnt im Tanz zwischen Eltern und Kind. Der Attunementfokussierte Ansatz in der Paar- und Sexualtherapie. In T. Harms, & M. Thielen (Hrsg.), Körperpsychotherapie und Sexualität (S. 97–120). Psychosozial.
Eberhard-Kaechele, M. (2017). Affekt-abstimmende und mentalisierende Interventionen in der Tanz-und Bewegungstherapie bei sexuellen Störungen. körper-tanz-bewegung. Zeitschrift für Körperpsychotherapie und Kreativtherapie, 4, S. 154–161.

 

Marianne Eberhard-Kaechele

Dr.in rer. medic., Tanz- und Ausdruckstherapeutin, Ausbilderin, Supervisorin, Lehr-therapeutin BTD, Dozentin an der Deutschen Sporthochschule Köln und tätig in eigener Praxis in Leverkusen. Autorin über 50 Fachartikel und Buchkapitel. Mit-Herausgeberin der Zeitschrift für Körperpsychotherapie und Kreativtherapie „körper-tanz-bewegung“ im Ernst Reinhardt Verlag. Marianne entwickelt seit 8 Jahren mit Dr. med. Ruth Gnirss-Bormet einen Attunement-basierten Ansatz der Sexualtherapeutischen Intervention, dass sie mit Paaren und Individuen in der Praxis anwendet.


Szenische Erfindungen und spontanes Spiel!

Wir beschäftigen uns über verschiedene Zugänge mit dem Spiel von improvisierten Szenen. Wir erproben uns dabei auf verschiedenste Art und Weise, denn der Fundus an Übungen und Spielen zum Einstieg in diese Kunstform ist sehr groß. Die Erfahrung zeigt, dass auch Ungeübte oder NeueinsteigerInnen gut mitkommen. Es soll lustvoll und leicht sein und es braucht die Bereitschaft zur Kooperation. Es geht gar nicht so sehr darum, originell oder besonders witzig zu sein, sondern vielmehr um das Akzeptieren von szenischen Angeboten der MitspielerInnen und das Vertrauen auf gemeinsames Wirken. Es geht darum, eigene Strategien zu erkennen und neue zu lernen. Wir lernen Geschichtenstrukturen und die Wirksamkeit des dramatischen Konflikts kennen. Im geschützten Raum des Theaters kann somit auf lust- und respektvolle Art Wunderbares gelingen.

Helmut Köpping
geboren 1967, Regisseur, Schauspieler und Ensemblemitglied des Theater im Bahnhof Graz;
Arbeiten für Theater und Film, langjährige Workshop-Arbeit im Bereich Improvisation und Stückentwicklung. Inszenierungen in Graz und am Staatstheater Mainz.
Zuletzt „Geidorf’s Eleven“ im Grazer Schauspielhaus und Co-Regie mit Michael Ostrowski bei der Filmkomödie „Hotel Rock n Roll“


Spielraum Arbeit – Balintgruppe & Körper

Zielgruppe:
Personen aus bio-psycho-sozialen Berufsfeldern – aus therapeutischen, medizinischen oder pädagogischen Bereichen.

Beziehung in Arbeit – Gefühle im Spiel!
Beziehungen werden im Arbeitskontext emotional oft ähnlich intensiv erlebt wie im Privaten. Interesse und Freude an Begegnung und Kommunikation ist für viele ein Hauptgrund für die Berufswahl – schwierige Beziehungsdynamiken können allerdings zur belastenden Herausforderung werden.
In dieser Gruppe widmen wir uns vielfältigen Beziehungsthemen aus dem professionellen Umfeld. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, einen eigenen Fall – also eine Begegnung, die sie selbst in besonderer Weise berührt – einzubringen. Die Gruppe stellt sich als Resonanzkörper für unterschiedlichste, besonders auch emotionale Aspekte der eingebrachten Fälle zur Verfügung. Als wichtige Instrumente dienen uns dabei die eigene Körperwahrnehmung und der Körperausdruck.
Durch das Erleben von Resonanz und Verständnis stellen sich – in Verbindung mit Perspektivenwechsel und Reflexion – Erkenntnis, Entlastung und Ermutigung ein. Die Fähigkeit, Gefühle angemessen zu regulieren und Konflikte konstruktiv auszutragen wird gefördert – neue Spielräume für Kontakt und Abgrenzung entstehen. Dadurch wachsen Freude und Zufriedenheit mit sich selbst und der Arbeit. Die abwechslungsreiche Beteiligung aller Anwesenden an jedem Fall ergibt neben supervisorischen Effekten einen hohen persönlichen Ertrag an Selbsterfahrung.
Methode und theoretischer Background: Wir arbeiten mit der Balint-Methode unter Einbezug des Körpers und neuerer psychotherapeutischer Zugänge: Mentalisierungskonzept, implizites Beziehungswissen, intersubjektive Perspektive, Elemente aus der Aufstellungsarbeit, Gruppendynamik etc.

Anrechenbarkeit:
20 AE Praktikumssupervision für das Psychotherapeutische Propädeutikum der Uni Graz
20 AE Balintgruppe plus 10 AE Selbsterfahrung für das PSY II-Diplom

Gerlinde Laaha-Suchar
geboren 1965, Psychoanalytikerin, Analytische Körperpsychotherapie, Lehranalytikerin im Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie, PSY3-Lehrtherapeutin der ÖÄK, Psychotherapeutin und Supervisorin in freier Praxis in Graz und Wien, Workshops zum Thema Psychoanalyse & Körper

Gerald Suchar
Dr. med., geboren 1959, Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, ÖÄK Diplom für Psychotherapeutische Medizin, Balintgruppenleiter, Lehraufträge an der Karl-Franzens-Universität und bei der GRAMUTH (Grazer Ausbildung Musiktherapie)


Bewegung aus der Stille in die Mitte,
in die Weite, zu neuen Horizonten …
Discipline of Authentic Movement (J.Adler)

DAM (Discipline of Authentic Movement) ist eine achtsame Bewegungspraxis die uns einlädt unseren eigenen inneren Reichtum, unsere inneren Welten durch den Körper zu erleben und zu erfahren. Wir begegnen dabei Vertrautem, aber auch bis dahin unbekannten Räumen, spüren und horchen nach innen. Ungesehenes darf auftauchen, Verborgenes verborgen bleiben. Unterstützt durch geschlossene Augen, die unser Nachinnenkommen begleiten, entfalten sich Bewegungen, Stimmungen, Gefühle, energetische Erfahrungen aus einem Raum der Stille.
Im Anschluss an eine Bewegungsphase wird das Erlebte möglichst nahe an der eigenen Wahrnehmung gesprochen.
Erlebte Inhalte werden ins Bewusstsein und in lebensgeschichtliche Zusammenhänge gebracht und integriert. Dieser Prozess geschieht in einer wohlwollenden und achtsamen Haltung, wodurch dem „wissenden“ Körper Raum gegeben wird. Das klare Setting bildet einen sicheren Rahmen für diese Arbeit.
Die Grundform dieser Praxis erscheint einfach, ihr Potential an Erfahrungen ist tiefgehend und weitreichend.
Authentic Movement wurde ursprünglich in den USA von der Tanztherapeutin Mary Starks Whitehouse begründet. Janet Adler, eine Ihrer Schülerinnen hat AM erweitert und vertieft und daraus eine im Körper verankerte Bewusstseinsschulung entwickelt. (Discipline of Authentic Movement)

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung und wenn möglich eine Decke.

Hannah Folberth-Reinprecht
Mag.a phil., geboren 1958, lebt und arbeitet
in Wien; Authentic Movement bei Janet Adler und Tina Stromsted, Psychotherapeutin, Supervisorin, ausgebildet in Bewegungsana-lyse (Cary Rick), Sacred Dance (Gabriele Wosien und Laura Shannon), Aufstellungs-
und Rekonstruktionsarbeit (APSYS), Somatic Experiencing (Raja Selvam, Itta Wiedenmann, Lisa Haberkorn); Brainspotting. Arbeitet in freier Praxis seit 1992, Unterricht, Fortbildungen und Kongresstätigkeit im In- und Ausland.


Eros – die befreite Lebenskraft. Intensiv leben, intensiv lieben
Bewegte Systemische Selbsterfahrungsgruppe 0 *

„Erotik ist eines der grundlegenden Mittel der Erkenntnis“
A.Nin

In der achtsamen Hingabe an den Tanz, die Bewegung und die Begegnung erwecken wir die Ressourcen der Freude, Lebendigkeit und Authentizität und erweitern unsere Erlebens- und Liebesfähigkeit. Wir begegnen alten hemmenden Überzeugungen und familiären Mustern, suchen nach der Transformation der blockierten Lebenskraft in das lebendige Pulsieren unseres natürlichen, freien Organismus. Durch das Gestalten der körperbezogenen Rituale werden auf verschiedenen Ebenen Veränderungsprozesse in Gang gesetzt. Neben Tanz, werden wir auch mit körperorientierten systemischen Methoden arbeiten. Darunter fallen Skulpturarbeit, Strukturaufstellungen sowie Verkörperungsarbeit in narrativen und hypnosystemischen Prozessen. Das gesamte Seminar wird von einer systemisch, konstruktivistischen Grundhaltung geprägt sein.
Willkommen sind die Bereitschaft zum vertieften Erleben, die Sehnsucht nach dem freien Ausdruck der Gefühle und der Mut zur transformativen Begegnung mit dem eigenen und familiären Schatten.
Ein Therapy in Motion (Devi Rada Rageth) und systemische Selbsterfahrung (Ingrid Egger) Workshop. Offen für alle, die ihre Erlebens- und Liebesfähigkeit vertiefen wollen.

 

Ingrid Egger
Lehr- und Psychotherapeutin für Systemische Familientherapie der ÖAS, Ausdruckstanzpädagogin, Supervisorin und Traumatherapeutin, Fachtherapeutin für Pferdegestützte Psychotherapie.

 

Devi Rada Rageth MSc
Psychotherapeutin, IBP Paarberaterin und Open Floor Therapeutin. Ihre Leidenschaft gilt dem Tanz und der Begegnung.

 


Metamorphosen – Was liegt hinterm Horizont?

Masken sind poetisch, archaisch und archetypisch.
Masken öffnen mehr als sie verbergen. Sie machen unsere Emotionen im Körper sichtbar.
Masken tragen ein Geheimnis und offenbaren es zugleich. Sie lassen erahnen, was uns im Inneren bewegt, bevor wir uns im Äußeren bewegen.
Masken beflügeln unsere Imagination. Sie sind hilfreich, unsere Erinnerungen kreativ zu nutzen. Und Masken bringen uns zum Spielen. Wenn eine Maske spielt, erwacht sie zum Leben.
Wir werden Masken aufsetzen und sehen, was dann geschieht.
Wir werden uns verwandeln und bemerken, wie sich auch die Masken verwandeln.
Gerade weil Masken starr sind, machen sie Lebendigkeit deutlich und zeigen so, dass nichts bleibt und alles in Bewegung ist.
Diesen Bewegungen werden wir folgen. Sie werden uns zu Figuren führen, zu kleinen Situationen und Augenblicken, aus denen Geschichten werden können. Geschichten über uns Menschen.

Die Kleingruppe wird auch einen Einblick in die Theaterarbeit von Michael Vogel geben. Er hat in den letzten 20 Jahren eine eigenständige Form des Theaterspiels mit Masken mitentwickelt und inszeniert. Theater, das ohne Worte auf der ganzen Welt verstanden wird. (www.floez.net)

Keine Vorkenntnisse für diese Kleingruppe erforderlich.

Bitte mitbringen: Trinkwasser, bequeme Kleidung und Kleidungsstücke zum Verkleiden. Gerne auch Perücken, Brillen, Kopfbedeckungen und Schuhe. Und besonders wichtig Musik, die eine Bedeutung für Euch hat.

Michael Vogel

geboren 1962 in Naila, lebt in Berlin, ist Regisseur, Schauspieler, Maskenbauer und künstlerischer Leiter der internationalen Theatergruppe „Familie Flöz“. Ein wichtiger Aspekt seiner Arbeit ist die Entwicklung von Stoffen in gemeinsamer Autorenschaft mit dem Ensemble. Hier reicht seine Erfahrung von der Bearbeitung literarischer und dramatischer Texte, bis hin zu visuellem Theater, Cirque Nouveau oder dem Clown.
Bei „Familie Flöz“ war er als Regisseur, Mitautor, Produzent und Darsteller in folgenden Theaterproduktionen tätig:
„Familie Flöz“ (1996), „Ristorante Immortale“ (1998), „TWO% homo oeconomicus“ (2001), „Teatro Delusio“ (2004), „Infinita“ (2006), „Hotel Paradiso“ (2008), „Garage d‘Or“ (2012), „Haydi! “ (2014), „Dr Nest“ (2017). Als Regisseur arbeitete Michael Vogel für zahlreiche Künstler, Kompanien und Theater, wie der bremer shakespeare company, dem Schauspielhaus Bochum, Theater Strahl Berlin und für Gardi Hutter. Michael Vogel arbeitete als Dozent u.a. an der Universität
der Künste Berlin und an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Er selbst studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen.


Qigong und Taiji - Gesundheit und Lebensfreude

Qigong basiert auf der Traditionellen Chinesischen Medizin, Philosophie und einer alten Kultur von Gesundheitspflege.

Wir lernen einfache Übungen aus dem „Yijinjing“, dem „stärkenden Qigong“. Nach alter Überlieferung stärken sie Körper (Gelenke, Skelettstrukturen, Muskeln und Faszien), Qi und Geist, gleichen den Energiefluss aus und steigern die Vitalität.

Taiji ist eine sanfte Bewegungskunst.

Freude zu wecken und Offenheit für die Erfahrung von inneren Lebenszusammenhängen zu entwickeln ist im Taiji der „5 Elemente“ wichtiger als das mühsame Einüben von komplizierten Formen. Es ist ein Spiel der Balance und eine Perle unter allen Taiji Formen; einfach und tiefgründig, leicht zu erlernen und reich an inneren Bildern.

Vorkenntnisse und besondere Fitness sind nicht erforderlich.

Empfohlene Literatur: Hans-Peter Sibler: Stärkendes Qigong – Yijinjing. Einfache und wirkungsvolle Übungen für den Alltag. Bacopa Verlag

Bitte mitbringen: Leichte bewegungsfreundliche Kleidung, Socken / Gymnastikschuhe und Schuhe für Übungen im Freien

Hans-Peter SiblerSibert
betreibt Taiji und Qigong seit 1975. Lernte in Europa, Amerika, Asien. Lehrer und Ausbildner SGQT (Schweiz. Gesellschaft für Qigong und Taijiquan). Gründer und Leiter der Schule für Taiji und Qigong, Zürich, dem ersten auf die- sem Gebiet spezialisierten Institut in der Schweiz; Lehr- und Vortragstätigkeit in Institutionen und Firmen


Körperbewusstsein und Erdresonanz
Heilsame Erfahrungen für Zukünftiges 0

In vielen Kulturen wird das, was wir als „Seele“ erleben mit dem Atem und dem Element Luft, der Körper und die Knochen mit der Erde selbst gleichgesetzt und verbunden erlebt. Auf gewisse Weise atmen wir mit dem Rhythmus der Erde mit, sind Teil von ihr, in ständiger – oft unbewusster – Beziehung.
Neben vielen positiven Entwicklungen der Naturwissenschaften haben wir uns jedoch seelisch von „Mutter Erde“ vielfach abgewandt, die Beziehung zu ihr unterbrochen, wir spüren fragmentiert und uns rauben die Dynamiken der raschen Veränderungen manchmal buchstäblich Atem und seelische Balance.
Würden wir mit der Erde anders umgehen, wenn wir eine differenzierte, respektvolle Wahrnehmung für den eigenen Körper hätten? Würden wir die eigenen Ressourcen besser nutzen können?
Meiner Erfahrung nach können wir Verbindung wieder herstellen durch die nuancenreiche Intelligenz unseres empfindsamen und wissenden Körpers: statt kognitives Verstehen: spürendes, fragloses Empfinden. Statt ausschließlichem Denken: Erdkraft und Atemluft tief in uns verankern und nützen für innere Ordnungen und neue Stärken. So kommen wir wieder mehr in Einklang mit dem Leben.
Nötig dafür ist es, die hindernden Kräfte zu entlarven, alte Glaubenssätze, die oft aus den eigenen Familiendynamiken und unbrauchbar gewordenen Gewohnheitsmustern entstanden sind, zu verabschieden, Verletztes zu versöhnen um in freudvolle und konstruktiv- nachhaltige Beziehung unserer „Körperseele” mit der Erde zu gelangen.
Angebot des Selbsterfahrungs-Seminars ist es, durch belebende, bewusste Bewegung und Berührung ein Zurechtrücken von unbalancierten Anteilen in den diversen Systemen, in denen wir leben, zu erfahren.
Mit Hilfe von Kampfkunstbewegungen, Atem- und Körperbewusstseinsübungen, kleinen Ritualen und Elementen aus der systemischer Familientherapie sowie Gesprächsrunden und Theorie werden wir einen lebendigen Prozess für eigenes Zukünftiges auf dieser Erde entwickeln.

Bitte mitbringen: einen handgroßen Stein, Matte, Decke, flaches Kissen, rutschfeste Socken

 

Nurit Sommer
Dr.in phil., Kultur-und Sozial-anthro-pologin, seit 1989 als Körpertherapeutin in freier Praxis in Wien tätig, seit 1993 Ausbildungslei-terin und Lehrtrainerin in 3-jährigen, berufsbegleitenden Fortbildungen der von ihr mitbegrün-dete Methode der Systemischen und Integrativen Bewegungslehre®, SIB. Seit 1998 Zusammenarbeit mit Dr.in Guni Baxa, („Körperseele-Seelenkörper“), Internationale Lehrtätigkeit, Buchautorin,
Aus- und Fortbildungen: Feldenkraismethode® (Alon Talmi und Eli Wadler u.a.), Triggerpoint Anatomy®
und Zenbodytherapy®


Körperinterventionen – Körperarbeit in der Psychotherapie
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Ich werde in diesem Schulen übergreifenden Workshop unterschiedliche körper-therapeutische Konzepte und Interventionsstrategien darstellen und vermitteln. Mein Ziel ist es, interessierten Personen aus heilenden Berufen ein Handwerkszeug zu geben, um auch in verbal geführten Psychotherapien die körperliche Dimension miteinzubeziehen, damit der therapeutische Prozess vertieft und bereichert wird. Die Stärke der körpertherapeutischen Vorgangsweise liegt eindeutig im unmittelbaren Erleben des präverbalen Bereichs, der im verbalen Dialog kaum bis gar nicht erfahrbar werden kann.
Die Schwerpunkte sind: Wahrnehmen und Interpretieren der Körpersprache des Klienten
– Der primäre Dialog: zwei Körper „sprechen“ miteinander
– Holding: Gesten der Unterstützung und des Halt Gebens
–Direkte Körperinterventionen: Druckpunktarbeit am Klienten.

Dieses Kompetenzseminar beinhaltet Demonstrationsarbeiten, theoretische Inputs mit Diskussionen, Dyaden- und Triadenarbeit in den Rollen TherapeutIn/KlientIn/ BeobachterIn, Selbsterfahrung in der KlientInnenrolle.

Im Hintergrund steht meine 30-jährige Erfahrung in den Methoden der analytischen Körperpsychotherapie (G. Downing, T. Moser et.al.), der bioenergetischen Analyse nach A. Lowen sowie der transpersonalen Psychotherapie und holotropen Atemarbeit (S. Grof, S.Walch).

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Decke, Schreibmaterial

 

Karl Stoxreiter
Dr.phil. , Klinischer- und Gesundheitspsycho-loge, Psychotherapeut, Supervisor (ÖVS)
Ausbildungen: Dynamische Gruppenpsycho-therapie und Gruppendynamik (ÖAGG),
Bio-energetische Analyse nach A. Lowen,
Analytische Körperpsychotherapie, Transpersonale Psychotherapie und holotrope Atemarbeit (ÖATP), Systemisch-dialogische Aufstellungs-arbeit (APSYS), Traumatherapie (NARM)


Unser Tango

Ein Gefühl für die eigene Achse entwickeln.
Die Balance des anderen respektieren.
Führen und Geführt-Werden.
Gehen und Sich-Gehen-Lassen.
Wer sich hingeben will, muss sich selbst haben.
Wer führen will, muss spüren, wo er steht.
Spielend eine verlässliche Verbindung erarbeiten.
Vertrauen lernen. Zugewandt sein und bleiben.
Aus der Umarmung entwickeln sich die Tanzschritte.
Vom Torso zu den Beinen, getragen vom Rhythmus.
Ausdruck in die Bewegungen bringen.
Tango ist ein Dialog.
Jede Bewegung ist ein Wort.
Innere Bewegung wird zum Tanzschritt.
Musik verkörpern, gemeinsam.
… drei Minuten lang.

Tango ist ein Tanz, der tief bewegen kann, wenn wir uns auf die Aufgaben einlassen, die er uns stellt. In diesem Seminar wollen wir uns dem Paartanz „Tango“ nähern – fernab von den Klischees der Bühnenshows.
Tango ist ein improvisierter Tanz. Ein Mensch führt, ein Mensch folgt.
Mit verschiedenen Körperübungen erschaffen wir die notwendige körperliche Aufrichtigkeit für diesen Vorgang.
Wie führe ich, ohne mein Gegenüber zu überfordern? Wie folge ich, ohne mich zu verlieren? Was fühlt sich männlich an, was weiblich?

Diese und andere Fragen werden uns begegnen, während wir lernen miteinander Tango zu tanzen. In die Antworten werden wir uns tanzend hineinbewegen.

Tamara Juhan und Dörte Ricklefsen
geboren 1967/1969, arbeiten seit 17 Jahren zusammen in ihrem Tangostudio in Hamburg. Diverse Workshop-Reisen führten sie nach Graz, Ljubljana und Südfrankreich. Ihre Tango-Ausbildung erhielten sie von verschiedenen Lehrern in Argentinien und Deutschland, das Gefühl für ihren eigenen, innigen Tangostil jedoch nahmen sie aus den Milongas von Buenos Aires mit.