Kleingruppen

  • mit 0 gekennzeichnet: Anrechenbar als Selbsterfahrung für das ÖÄK PSY-II (WGPM) Diplom Steiermark
  • mit * gekennzeichnet: Anrechenbar entsprechend den Anforderungen des Österreichischen Psychotherapiegesetzes als Selbsterfahrung im Rahmen des Psychotherapeutischen Propädeutikums an der Universität Graz mit 25 Stunden
Traumasensibles Yoga - wieder ins Spüren kommen

Für Menschen, die unter den Folgestörungen eines Traumas leiden, hat Yoga viel zu bieten. Yoga ist ein ganzheitlicher Ansatz, stabilisiert Körper und Psyche und reduziert nachweislich die Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).

Sowohl die Gestalt als auch die Auswirkungen traumatischer Erfahrungen sind vielschichtig und komplex zu betrachten. Der Körper ist in seinen Reaktionen immer betroffen, die Spürfähigkeit ist eingeschränkt oder verlorengegangen.
Traumasensibles Yoga ist ein körperorientierter therapeutischer Ansatz, der auf dem klassischen Hatha-Yoga basiert und vor allem wahrnehmungsorientiert ist.

In der Gruppe erfahren Sie die stabilisierende und regulierende Wirkung der einfachen Körper-, Atem-, und Entspannungsübungen.
Die möglichen Auswirkungen von Traumatisierung und die heilsamen Wirkweisen des Yoga werden „hautnah“ erlebt und durch Theorie ergänzt.
Die Mitteilung von eigenen Befindlichkeiten und Körpersensationen sowie der Umgang mit Triggern ist integrativer Bestandteil der Gruppe.
Diese persönlichen Erfahrungen können anschließend in therapeutische oder pädagogische Bezüge einfließen, sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting.

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, eine Matte, Wolldecke und ein Kissen.
Yogakenntnisse sind nicht erforderlich!

Literatur: Weiser, Dunemann: Yoga in der Traumatherapie, Klett-Cotta;
Weiser, Dunemann, Pfahl: Traumasensibles Yoga, Klett-Cotta

Angela Dunemann
Diplom Sozialpädagogin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Traumatherapeutin, Lehrerin für Yoga tätig für das Albert-Schweitzer-Kinderdorf Wetzlar seit 1988, Mitgründerin des Instituts für Yoga und Gesundheit, Mandala, sowie Traumasensibles Yoga ingradual


Talmi-Methode – Wir sind Veränderung

Ändert sich der Zustand der Seele, so ändert dies zugleich auch das Aussehen des Körpers und umgekehrt: Ändert sich das Aussehen des Körpers, so ändert dies zugleich auch den Zustand der Seele.
Aristoteles 384–322 v.Chr.

Im Wechselwirken von berühren und berührt werden entsteht ein gemeinsam begangener Lernprozess, in dem sich Veränderung spontan und frei ereignen kann. Die Verbindung von Körper, Emotion und Kognition wird erfahrbar, neue Handlungsweisen werden erlernt. Man erlebt sich in seiner natürlich angelegten Haltung: Ausstrahlung und Resilienz werden verstärkt – und Lebensfreude!

Die Talmi-Methode wurde ursprünglich für die Ausbildung von darstellenden Künstlern entwickelt. Prof. Alon Talmi (1914 – 2001, Israel) hat nach langjährigem Austausch mit Moshe Feldenkrais dessen Einzelarbeit in didaktisch strukturierte Berührungs- und Bewegungslektionen übersetzt. Diese bildeten die Basis, von der aus Martin Gruber wiederum ein eigenständiges System entwickelte, das er aus Dankbarkeit gegenüber seinem Lehrer nach ihm benannte.

Die Talmi-Methode bezieht u. a. Erkenntnisse aus der Ausbildung in Bodytherapy, japanischer Osteopathie und verschiedenen asiatischen Kampfkünsten mit ein und wurde viele Jahre in der theatralen Aufführungspraxis überprüft. In den letzten Jahren fließen immer mehr Impulse aus der Anwendung in der hausärztlichen und psychotherapeutischen Praxis in die Arbeit mit ein.

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung und Decken

Martin Gruber
geboren 1957, Professor für Bewegung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ (Berlin), Regisseur und Choreograf. Internationale Lehrtätigkeit. Entwicklung der Talmi-Methode. 6. Dan Aikido (Tokio, Japan).  Ausbildung in Funktionaler Integration bei Prof. Alon Talmi (Israel). Ausbildung in Zen Bodytherapy® und Triggerpoint Anatomy® bei Dub Leigh (USA) sowie in japanischer Osteopathie bei Nobuyuki Watanabe (Japan).

 

Ernst Eicher
Dr. med., geboren 1959, Arzt für Allgemeinmedizin, Landarztpraxis in Minihof-Liebau im Südburgenland. Diplom für psychotherapeutische Medizin, integrative Verhaltenstherapie. Vielfältige Tätigkeiten als Wahlarzt, Notarzt, Amtsarzt, Kurarzt, Krankenkassenkontrollarzt und EDV-Entwickler für Praxissysteme. Lehrbeauftragter an der Medizinischen Universität Graz. Ausbildung in der Talmi-Methode. Derzeit Aufbau eines Nahversorgungs- und Gesundheitszentrums in Minihof-Liebau.

Louisa Marie Stiller
geboren 1987, derzeit in Ausbildung zur Heilpraktikerin, Ausbildung in der Talmi-Methode.


BUTOH und TANZtheater – Die Alchemie des WIR

Das WIR verstehe ich hier als einen Sehnsuchtsort namens BUTOHPIA, Freiraum und Kontinuum von Bewegung und Begegnung.
In diesem Seminar können wir die weltlichen Gegensätze und Verbindungen am eigenen Leib erfahren und in einer poetischen „Ureographie“ aus Figuren und Klanggestalten ähnlich den Gemälden von Hieronymus Bosch oder im “DA DA” Stil darstellen.

Ich möchte vor allem die theatralen sowie therapeutischen Qualitäten der Arbeit von den Pionieren und Meistern des Butoh Kazuo Ohno und Tatsumi Hijikata (Japan) in den Mittelpunkt stellen. Diese geführte Leibarbeit geht in die Tiefe und bringt Licht in die verdrängte Dunkelheit. In Butoh und Tanztheater vermischen sich die Übungen und Improvisationen zu einer Landschaft von außergewöhnlicher Ursprünglichkeit und Lebendigkeit und geben den Blick frei auf das, was möglich sein könnte im Ver(W)Irrspiel
„Du-Ich-WIR“.

Die „Natur schlägt im Menschen ihr Auge auf“, sagt Bloch. Denn alles Leiden und alle Sehnsucht ist Erfahrung am eigenen Leib. Der Tanz verschafft dazu einen direkten Zugang.

– Wir erfahren mehr über diese wundervolle Theater-Geschichte, therapeutische Verbindungen, Initiationswege, Darstellungsweise und Deutungsmöglichkeiten
– Praktische Übungen aus dem Ost/West Repertoire, um das eigene Bewegungspotential mit anderen zu teilen und auszudrücken.
– Aufgreifen, Strukturieren und Begreifen von Bewegungsverhalten in Alltag, Beruf oder aus eigener Phantasie und Imagination.
– Vorstellungskraft und gespeicherte Erinnerungen können in gemeinsamer Choreographie nacherlebt und vervollständigt werden.
– Die Gruppendynamische Selbstregie und Organisation in Japan.

Bitte mitbringen: Für Sie bedeutsame Kleidungstücke, Objekte, Texte, Bilder etc.

Tejo Janssen
studierte und arbeitete als Sozialpädagoge mit Musik und Drama Anfang der 80er Jahre. Danach startete er seine Tanzausbildung an der Tanzakademie in Tilburg (NL) und ging dann während seiner Ausbildung nach Japan. Er blieb dort zwei Jahre und tanzte bei Min Tanaka, Tatsumi Hijikata, Kazuo Ohno und Leonore Welzin. In Amsterdam war er festes Mitglied und Solist bei Shusaku and Dormu Dancetheatre bis 1990. Viele internationale Auftritte und Workshops folgten. In Amsterdam gründete er Stiftung und Produktionsforum Butoh-Info mit L. Welzin. Er lebt in Amsterdam und in Deutschland als freelance-Tänzer, Choreograph und Lehrer. Seit 2001 ist er auch als Diplom-Körpertherapeut tätig. Aktuell arbei-tet er für die Stiftung und Künstlergruppe Russulo & his noise intoners in Amsterdam.


Miteinander, gegeneinander, umeinander, auseinander Gruppenkonstellationen und ihre Wirkung in der Tanz- und Ausdruckstherapie 0

Kreis, horizontale Linie, sagittale Linie, vertikale Linie, Dreieck, Viereck, Block – solche geometrischen Formen bilden Metaphern für zwischenmenschliche Beziehungen. Sie sind nicht nur statische Gebilde, sondern implizieren Prozesse der Interaktion wie zueinander, miteinander, gegeneinander, umeinander, auseinander, usw. In der bewegungsorientierten Psychotherapie kommen Rhythmus und Dynamik als Prozessqualitäten hinzu, um alles, was dem Menschen emotional bewegt, zu gestalten. Aus der Tanzkunst entnehmen wir das Verständnis für Bewegungssymbolik, doch die Bewegungen, die wir nutzen, können ganz alltäglich sein und erfordern keine besondere körperliche Vorbildung.

In der Arbeitsgruppe werden die TeilnehmerInnen einen Eindruck von Gruppenkonstellationen durch Angebote der Kursleiterin erhalten. Anschließend bekommen sie die Gelegenheit, eigene Beziehungserfahrungen oder Beziehungsvorstellungen durch Gruppenkonstellationen auszudrücken und nach Bedarf zu transformieren.

Die Arbeitsweise schärft den Blick für Gruppenprozesse und zeigt Möglichkeiten der Problembewältigung auf.
Psychotherapeutische Selbsterfahrung ist Inhalt der Gruppenarbeit.

Bitte mitbringen: Bewegungsfreundliche Kleidung, Socken oder weiche Schuhe/Gymnastikschuhe, Sitzkissen oder Decke.

Marianne Eberhard
Dr. rer. medic., geb. 1958 in Etobicoke, Kanada, lebt heute in Leverkusen, Deutschland.  Tanz- und Ausdruckstherapeutin, Ausbildnerin, Supervisorin und Lehrtherapeutin BTD. Ausbildungen in Tanztherapie, Expressive Arts Therapy, Weiterbildungen in Kestenberg Movement Profile, Körperpsychotherapie, Tiefenpsychologie, Traumatherapie, Acceptance and Commitment Therapy.


leibhaftig leben - Bioenergetische Analyse und Therapie 0

Unser Bildungssystem fördert den Gebrauch des Verstandes. Herzensbildung wird gerne dem Religionsunterricht überlassen. Im Sport lernen wir Körperbeherrschung. Unsere Sinne zu gebrauchen, uns im Einklang mit unseren tiefsten Wünschen und Bedürfnissen zu bewegen und gemachte Erfahrungen mit Leib und Seele zu verdauen, lernen wir, wenn wir Glück haben, in unseren 
Herkunftsfamilien und in der Auseinandersetzung mit Gleichaltrigen.

In diesem Kurs lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf die vielfältigen leibseelischen Reaktionen, die als Antworten auf 
Ereignisse in unserer Mitwelt erfolgen, auf die Formierung von Handlungen und Verhaltensweisen, die aus inneren Impulsen entstehen. Indem wir versuchen, den Automatismus von eingefleischten Reiz-Reaktions-Mustern zu unterbrechen, werden Veränderungen und Neugestaltungen möglich – im Ich, im Du, im Wir.

In einem sich entfaltenden Gruppenprozess werden einige Techniken und Grundprinzipien der Bioenergetischen Analyse und Therapie vermittelt. Selbst- und Gruppen-erfahrung sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit.

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Decke oder Matte, evtl. ein Kissen

Literatur:
Heinrich-Clauer V. (Hrsg., 2008). Handbuch Bioenergetische Analyse. Gießen: Psychosozial-Verlag.
Koemeda-Lutz M. (Hrsg., 2002). Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel: Schwabe.
Koemeda-Lutz M. (2009). Intelligente Emotionalität – Vom Umgang mit unseren Gefühlen.
Stuttgart: Kohlhammer.
Lowen A. (1958). The Language of the Body. New York: Grune and Stratton. Dt. (1981).
Köperausdruck und Persönlichkeit. München: Kösel.

Margit Komeda
Dr.in Dipl. Psych., geboren 1954, eidgen. anerkannte Psychotherapeutin ASP, Weiterbildungsleiterin SGBAT und Ausbilderin SGBAT, IIBA. Eigene Praxis in Zürich und in Ermatingen / Bodensee. Workshops und Vorträge in Deutschland, der Schweiz, Österreich und den USA.
Verschiedene Publikationen zu körperpsychotherapeutischen Themen, insbesondere zur Wirksamkeit von Körperpsychotherapien.


Wir-Gefühl - Personzentrierte Psychotherapie nach C.R. Rogers 
und Focusing nach E.T. Gendlin 0 *

Ein Wir kommt ohne ein Ihr, also ohne die Anderen nicht aus. Das Wir ist also eine Ab- und Ausgrenzung: Die Anderen, das sind immer die, die eben anders sind, fremd oder gar böse.

Wir alle besitzen eine Vielzahl an Wir und jedes Wir erfüllt auch eine Funktion. Manche schützen uns, manche machen uns stark. Oft ist diese Funktion deutlich, manchmal ist sie es aber nicht. Wir wollen gemeinsam unseren diversen Wirs auf die Schliche kommen, auf verschiedenen Wegen: über Sprache, Bilder, Gefühle – und auch durch Verkörperungen des Wir.

C.R. Rogers und E.T. Gendlin werden uns als Wegweiser dazu dienen:
Rogers durch seine radikale Betonung der Einmaligkeit, der Subjektivität der Person, Gendlin durch den von innen gefühlten Körper im Lebendig-Sein der Person. Als Unterstützung wird uns ein Hilfs-Wir, die gemeinsame Gruppe, dienen.

Lore Korbei
DSA, MSc, geboren 1945, Personzentrierte Psycho-therapeutin in freier Praxis in Wien; Ausbildnerin, Lehrtherapeutin und Supervisorin in der ÖGWG; Supervisorin (ÖVS, ÖBVP); von Gene Gendlin autorisierte Focusing-Ausbilderin und Koordinatorin für Österreich am International Focusing Institute New York; Gesellschafterin der PCA Österreich; Veröffentlichungen zu den Themen: Der Körper in der Klientenzentrierten Psychotherapie, Abgrenzung zu anderen Methoden, Supervision u.a.m.

Lukas Wagner
BA, geboren 1988, Personzentrierter Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision, Medienpädagoge, Sexualpädagoge. Arbeitsschwerpunkte: Psychotherapie und neue Medien, 
Jugendliche, junge Erwachsene. Psychotherapeutisch tätig in freier Praxis in Graz, Workshops zu den Themen Sexualität, neue Medien in Schulen, im Sozialbereich und für Eltern.


Balintgruppe Plus: Die Gruppe als Resonanzkörper
Sprache und Körpersprache im Kontext sozialen Handelns

Zielgruppe: Personen aus bio-psycho-sozialen Berufsfeldern – aus therapeutischen, medizinischen oder pädagogischen Bereichen.

Die Teilnahme an der Balintgruppe bietet die Möglichkeit, die Dynamik von Beziehungen aus dem Arbeitskontext zu erforschen und zu verstehen. Impulse für neue Sicht- und Verhaltensweisen können auf kreative, sensible und empathische Weise gewonnen werden.

Als TeilnehmerIn sind Sie eingeladen, eine Begegnung, die Sie im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit außergewöhnlich beschäftigt, in die Gruppe einzubringen. Auf sicherer Basis einer wertschätzenden, vertraulichen und respektvollen Atmosphäre in der Gruppe werden wir uns mit unterschiedlichsten, zum Teil unbewussten Aspekten der eingebrachten Fälle auseinandersetzen – z.B. mit Gefühlen, Bedürfnissen, Überzeugungen,
Befürchtungen, Hoffnungen, Konflikten und Kompetenzen der Beteiligten.

Die Gruppe stellt dafür einen vielfältigen Pool an Erfahrungen, Ideen, Phantasien, Deutungen und Resonanzen zur Verfügung.

Warum Balintgruppe „Plus“?
Wir richten einen Hauptfocus auf leibliche Resonanzphänomene. Der übliche Ablauf der Balintgruppe wird ergänzt durch Sequenzen, in denen mit Hilfe aller TeilnehmerInnen nonverbale Dimensionen der eingebrachten Fälle erkundet werden – z.B. über Körperskulpturenarbeit (ähnlich dem Spiel „versteinere dich“). Problem- und Lösungsverhalten werden so leibhaft spürbar und über mögliche Veränderungsbewegungen ganzheitlich erfahrbar. Lösung im Sinne des Erlebens, dass sich etwas zu lösen beginnt in Richtung eines freieren, entspannteren Gefühls, also weniger Druck, mehr Spielraum. Dies im Gegensatz zu oft gewünschten Patentlösungen, die für die Beteiligten aber meist nicht umsetzbar sind.

Ziel ist es, den persönlichen Erkenntnis- und Erfahrungsraum zu öffnen und die eigenen Potenziale und Ressourcen weiter zu entwickeln. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit!

Gerald Suchar
Dr. med., geboren 1959, Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, ÖÄK Diplom für Psychotherapeutische Medizin, Balintgruppenleiter, Lehraufträge an der Karl-Franzens-Universität und bei der GRAMUTH (Grazer Ausbildung Musiktherapie).

Gerlinde Laaha-Suchar
geboren 1965, Psychoanalytikerin, Analytische Körperpsychotherapie, Lehranalytikerin im Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie, PSY3-Lehrtherapeutin der ÖÄK, Psychotherapeutin und Supervisorin in freier Praxis in Graz und Wien, Workshops zum Thema Psychoanalyse & Körper.


Körperbasierte Therapie von Entwicklungstraumata in der Kindheit

Erleben wir im Laufe unserer Entwicklung wiederholt massive psychische Verletzungen im Kontakt mit unserer Familie, sprechen wir von einem Entwicklungstrauma. Dazu gehören z.B. frühe Verlusterfahrungen und Deprivation, dauerhafte Unterdrückung oder gar fortgesetzter körperlicher/sexueller Missbrauch. Das Kind kann in der Folge bestimmte Aspekte seines (Körper-) Selbst bzw. Charakters nicht entwickeln, resigniert und gibt z.B. wichtige Bedürfnisse, seinen Willen oder seine Autonomie auf. Oder es reagiert mit Kontrolle und rigiden Verhaltensmustern, die es in seinem Verhalten stark einschränken.

Beide „Haltungen/Strategien“ führen zu einer ganz bestimmten charakterlichen Struktur die sich auf der körperlichen Ebene in einer spezifischen Körperhaltung, eingeschränkter Lebendigkeit usw. widerspiegeln.

Später im Erwachsenenalter bestimmen diese unbewussten „Haltungen“ maßgeblich unser Verhalten und unsere Beziehungsmuster.
In diesem Seminar bekommen Sie einen Überblick über Entwicklungstraumata in den einzelnen Entwicklungsphasen und entsprechende Verhaltensmuster, um ursächliche Traumata in der therapeutischen Praxis diagnostizieren zu können.

Gleichzeitig lernen Sie, wie durch spezifische Übungen und eine umfassende Aktivierung somatischer Ressourcen der Kontakt zum eigenen (Körper-) Selbst wie auch zu anderen Menschen gestärkt und wieder Selbstvertrauen und Lebendigkeit zurückgewonnen werden.

Dieser Workshop ist für alle geeignet, die einen Einblick in das körperbasierte Arbeiten mit Entwicklungstraumata gemäß Bodynamic gewinnen wollen und sich ein effektiveres und nachhaltigeres Arbeiten mit traumatisierten KlientInnen wünschen.

Michael Rupp
Psychotherapeut (HPG), arbeitet in eigener Praxis in München, Schwabing.
Viele Jahre als Sozialpädagoge in der Jugendhilfe tätig, davon fünf Jahre als Leitung und gleichzeitig Therapeutischer Fachdienst in zwei Heilpädagogischen Tagesstätten.
In verschiedenen humanistischen Therapieformen, wie Bioenergetik, Arbeit mit dem Inneren Kind usw. ausgebildet; studierte sieben Jahre lang transpersonale Psychologie, Diamond Logos, unter Faisal Muqqadam.
Beendigung seiner Ausbildung zum Bodynamic Practitioner und Bodynamic Schock/Trauma-Therapeuten 2011; er ist Teil des internationalen Trainer Teams für Bodynamic und leitet Ausbildungsmodule in Deutschland und Russland.


Mit dem Körper Sprechen

In dieser Kleingruppe wollen wir uns intensiv mit der Rolle des Körpers in der täglichen Interaktion und Kommunikation auseinandersetzen. Es geht dabei um die zentrale Frage nach der Kongruenz zwischen gesprochenem Wort und der körperlichen Aussage. In einem intensiven Übungsprozess nähern wir uns der Stimmigkeit zwischen den gesprochenen Aussagen und denen des Körpers an. Die tägliche gemeinsame Arbeit wechselt die Ebenen aktives Tun, Wahrnehmen und Reflektieren so ab, dass die gemachten Körpererfahrungen den Teilnehmer*innen jenseits ihrer Körpergewohnheiten vertraut und verfügbar werden. In unserer Kleingruppe wird von Zeit zu Zeit auch Videoanalyse zum Einsatz kommen, um gezielt die Wahrnehmung zu schulen. Ich freue mich sehr auf eine spannende Auseinandersetzung mit einer alltäglichen und doch noch viel zu unbekannten Sprache.

Thorsten Schlenger
geboren 1979 in Paderborn, verheiratet, Vater einer 2013 geborenen Tochter; Ausbildung zum Theaterregisseur am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, Studium der Theater- und Literaturwissenschaft sowie der Pädagogik in Berlin und Rom; Ausbildung in körperlicher Rollengestaltung bei Maria Thanhoffer; Dozent für Schauspiel und Regie; theaterpädagogische Arbeit mit Jugendlichen, Leitung eines zweijährigen Gewaltpräventionstrainings; künstlerisches Forschungsprojekt „Demokratie meinen Enkeln erklärt“ für Menschen der Altersgruppe 60+; Dozent für die Lebenswelt GmbH.


Von der Lust uns zu finden 0 *

mit Traumanalyse (AP), Bewegung (Feldenkrais) und Musik (live!)

Dein Selbst versucht Dich immer und auf vielfältige Weise zu erreichen – zum Beispiel durch Träume, Leibempfindungen und Begegnung mit Mensch und Natur – um Dein Leben grundlegend zu verbessern. Aber wie verstehen wir seine Botschaften?
Mit Wärme und Humor, schöpfend aus langjähriger Erfahrung, bieten Elisabeth Haas und David Kaetz praktische Wege an, den Botschaften des Unbewussten zuzuhören, sodass sie als Wegweisungen verstanden und angewendet werden können – sehr konkret, im Hier und Jetzt, leibhaftig. Und weil Freude, Spaß und Begeisterung das beste Klima für Selbst-Erfahrung und Lernen schaffen, gibt es Musik und Tanz dazwischen.

Bitte mitbringen: Matte (oder Decke), 1 Badetuch, bequeme Kleidung, warme Socken

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Elisabeth Haas
Jungsche Analyse, Initiatische Therapie (nach Dürckheim), seit 1987 Praxis in Steiermark und Vorarlberg; fortlaufende Traumseminare; Weiterbildungsgruppen für PsychotherapeutInnen in Leibtherapie und Geführtem Zeichnen.

David Kaetz
Feldenkrais Lehrer, Musiker, Schriftsteller; Feldenkrais Praxis in Kanada und Steiermark; Workshops weltweit zur Verbesserung des Hörsinns.


Tango

Ein Gefühl für die eigene Achse entwickeln.
Die Balance des anderen respektieren.
Führen und Geführt-Werden.
Gehen und Sich-Gehen-Lassen.
Wer sich hingeben will, muss sich selbst haben.
Wer führen will, muss spüren, wo er steht.
Spielend eine verlässliche Verbindung erarbeiten.
Vertrauen lernen. Zugewandt sein und bleiben.
Aus der Umarmung entwickeln sich die Tanzschritte.
Vom Torso zu den Beinen, getragen vom Rhythmus.
Ausdruck in die Bewegungen bringen.
Tango ist ein Dialog.
Jede Bewegung ist ein Wort.
Innere Bewegung wird zum Tanzschritt.
Musik verkörpern, gemeinsam.
…drei Minuten lang.

Tango ist ein Tanz, der tief bewegen kann, wenn wir uns auf die Aufgaben einlassen, die er uns stellt. In diesem Seminar wollen wir uns dem Paartanz „Tango“ nähern, fernab von den Klischees der Bühnenshows.

Tango ist ein improvisierter Tanz. Eine Person führt, eine Person lässt sich führen. Mit unserer Tangotechnik erlernen wir die notwendige körperliche Aufrichtigkeit für diesen Vorgang. Wie führe ich, ohne mein Gegenüber zu überfordern? Wie lasse ich mich führen, ohne mich zu verlieren? Was ist männlich, was weiblich?

Diese und andere Fragen werden uns begegnen, während wir lernen miteinander Tango zu tanzen.

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Tamara Juhan
und Dörte Ricklefsen
Jahrgang 1967/1969, arbeiten seit 13 Jahren zusammen in ihrem Tangostudio in Hamburg. Diverse Workshop-Reisen führten sie nach Graz, Ljubljana und Südfrankreich. Ihre Tango-Ausbildung erhielten sie von verschiedenen Lehrern in Argentinien und Deutschland, das Gefühl für ihren eigenen, innigen Tangostil jedoch nahmen sie aus den Milongas von Buenos Aires mit


Body – Mind – Resonance

Systemische und Integrative Bewegungslehre® – SIB in Aktion

Unsere Lebendigkeit artikuliert sich durch Bewegung, Empfindung und Berührung, die alle mit unseren Gedanken und Gewohnheiten vernetzt sind.
Wie empfinden wir uns in Beziehung zu unserem Körper? Welche Potentiale schlummern in uns? Manches benötigt Zuwendung, Heilsames und Genauigkeit, um sich zeigen zu können. Manches sucht Grenzen. Aufmerksamkeit, Differenzierung und auch Spiel öffnen den Weg zu überraschenden und freudvollen Erfahrungen von Fülle und lebendig-Sein.
SIB ist ein Weg der über einen somatischen Fokus körperlich-seelisches Verbundensein aktiviert.

Sanfte und dazwischen kraftvolle Bewegungssequenzen für die ganze Gruppe werden von individuellen Dialogen und Selbsterfahrungsmöglichkeiten zu den die Gruppe bewegenden Fragen angeboten. Berührung, Bewegung und Humor inklusive.

Literatur: Lächelnde Elefanten, SIB –Theorie und Praxis, und: Farbwesen Frau (s. Website)

Nurit Sommer
Dr.in phil, Kultur- und Sozialanthropologin, seit 30 Jahren als Körpertherapeutin in freier Praxis in Wien tätig; leitet und unterrichtet seit 21 Jahren die von ihr mitbegründetet SIB in 3 jährigen Fortbildungen im Institut ISIB, Wien. Mutter eines erwachsenen Sohnes.
Gemeinsam mit Dr.in Guni Baxa seit 1998 Gruppen-arbeitsmodell „Körperseele – Seelenkörper“: Einzelkörperarbeit und System. Einzelfamilien-aufstellungen.

Lehrtätigkeit in verschiedenen europäischen Städten, Autorin, Vortragende.
Ausbildungen in Feldenkrais ® Arbeit, Zenbodytherapie®, Triggerpoint Anatomy®, PITT Psycho-imaginative Traumatherapie, Interkulturelle System. Familientherapie, Bones for Life®, Psychosynthese, NLP, Atem- und Stimmarbeit, Energie- und Heil-arbeit u.a.m. Praktizert seit 1991 die Kampfkunst „Weißes Kranich Silat“.


Wir Masken

Masken sind poetisch, archaisch und archetypisch. Masken öffnen mehr als sie verbergen. Sie machen unsere Emotionen im Körper sichtbar. Masken tragen ein Geheimnis und offenbaren es zugleich. Sie lassen erahnen, was uns im Inneren bewegt, bevor sie uns im Äußeren bewegen. Masken beflügeln unsere Imagination. Sie sind hilfreich, unsere Erinnerungen kreativ zu nutzen. Eine Maske kann uns mit unseren Urformen verbinden, unserem Leib, als er noch ungeteilt und eins war mit der Welt, mit der Lebenszeit in der wir noch kein „ich“ waren. Und Masken bringen uns zum Spielen. Wenn eine Maske spielt, erwacht sie zum Leben.

„Wir werden Masken aufsetzen und sehen, was dann geschieht. Wir werden uns verwandeln und bemerken, wie sich auch die Masken verwandeln. Gerade weil Masken starr sind, machen sie Lebendigkeit deutlich und zeigen so, dass nichts bleibt und alles in Bewegung ist. Diesen Bewegungen werden wir folgen.“

Bitte mitbringen: Trinkwasser, bequeme Kleidung (wenn vorhanden: schwarze, graue oder weiße) und Kleidungsstücke zum Verkleiden. Gerne auch Perücken, Brillen, Kopfbedeckungen und Schuhe.

Michael Vogel
geboren 1962 in Naila, lebt in Berlin, Regisseur, Schauspieler, Masken-bauer und künstlerischer Leiter der internationalen Theatergruppe Familie Flöz. Regisseur, Mitautor und Darsteller bei den Theaterproduktionen von 
„Familie Flöz“ (1996): Ristorante Immortale (1998), TWO% homo oeconomicus (2001), Teatro Delusio (2004), Infinita (2006), Hotel Paradiso (2008), Garage d‘Or (2012), Haydi! (2014).

Als Regisseur arbeitete Michael Vogel für zahlreiche Künstler, Compagnien und Theater – u. a. Bremer 
Shakespeare Company, Schauspielhaus Bochum, 
Theater Strahl Berlin und Gardi Hutter. 
Ein wichtiger Aspekt seiner Arbeit ist die Entwicklung von Stoffen in gemeinsamer Autorenschaft mit dem Ensemble. Hier reicht seine Erfahrung von der Bearbeitung literarischer und dramatischer Texte bis hin zu visuellem 
Theater, Cirque Nouveau oder dem Clown.

Michael Vogel arbeitete als Dozent u.a. an der Universität der Künste Berlin und an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst-Busch Berlin. Er selbst studierte an der Folkwang-Hochschule Essen.


Qigong und Taiji - Gesundheit und Lebensfreude

Qigong basiert auf der Traditionellen Chinesischen Medizin, Philosophie und einer alten Kultur von Gesundheitspflege.

Wir lernen einfache Übungen aus dem „Yijinjing“, dem „stärkenden Qigong“. Nach alter Überlieferung stärken sie Körper (Gelenke, Skelettstrukturen, Muskeln und Faszien), Qi und Geist, gleichen den Energiefluss aus und steigern die Vitalität.

Taiji ist eine sanfte Bewegungskunst.

Freude zu wecken und Offenheit für die Erfahrung von inneren Lebenszusammenhängen zu entwickeln ist im Taiji der „5 Elemente“ wichtiger als das mühsame Einüben von komplizierten Formen. Es ist ein Spiel der Balance und eine Perle unter allen Taiji Formen; einfach und tiefgründig, leicht zu erlernen und reich an inneren Bildern.

Vorkenntnisse und besondere Fitness sind nicht erforderlich.

Empfohlene Literatur: Hans-Peter Sibler: Stärkendes Qigong – Yijinjing. Einfache und wirkungsvolle Übungen für den Alltag. Bacopa Verlag

Bitte mitbringen: Leichte bewegungsfreundliche Kleidung, Socken / Gymnastikschuhe und Schuhe für Übungen im Freien

Hans-Peter SiblerSibert
betreibt Taiji und Qigong seit 1975. Lernte in Europa, Amerika, Asien. Lehrer und Ausbildner SGQT (Schweiz. Gesellschaft für Qigong und Taijiquan). Gründer und Leiter der Schule für Taiji und Qigong, Zürich, dem ersten auf die- sem Gebiet spezialisierten Institut in der Schweiz; Lehr- und Vortragstätigkeit in Institutionen und Firmen


BIODANZA - der getanzte Weg

BIODANZA in Therapie, Prävention und Gesundheitsförderung

In diesem Seminar wird BIODANZA eingeführt bzw. aus dem letzten Jahr weiterführend behandelt. Es sind „New-Comers“ aber auch Teilnehmer von der letzten Tagung 2016 herzlichst eingeladen zu tanzen bzw. die Grundlagen von BIODANZA zu vertiefen.

BIODANZA ist eine integrierende tanzorientierte Methode, sie erhält die biopsychosoziale und spirituelle Gesundheit, fördert den Emotionsausdruck, bildet Identität und steigert Lebensfreude und soziale Kontaktfähigkeiten. In Einzeltänzen und Gruppenerlebnissen wird zu ausgewählten Musikstücken das LEBEN mit integrierten Bewegungen getanzt. Diese von Rolando Toro aus Südamerika entwickelte Methode ist seit 20 Jahren hinreichend durch Marcus Stueck und Kollegen an der Universität Leipzig untersucht und publiziert worden. Die wissenschaftlichen Arbeiten bestätigen die hypothetisch angenommenen körperlichen und psychischen Wirkungen hinsichtlich einer verbesserten Autoregulation bzw. verschiedener endokrinologischer und psychoneuroimmunologischer Wirkmechanismen.

Marcus StückMarcus Stück_sw
PD Dr. phil., approbierter Psychologischer Psychotherapeut für Kinder und Erwachsene; seit 2007 Privat-dozent an der Universität Leipzig. 2011 als Professor für Psychologie an die Universität in Riga (Pädagogische Hochschule) berufen; 
seit 2012 an die University of Applied Saxoby (DPFA) in Zwickau bzw. Leipzig; Direktor der Biodanzaschulen in Leipzig und Riga und Autor verschiedener biodanzaspezifischer Publika-tionen.
Anleitung von Gruppen im klinischen und präventiven Kontext, u.a. auch in der traumatherapeutischen Arbeit im Wasser und nach Naturkatastrophen mit Erwachsenen und Kindern; Anwendung von evidenzbasierten Biodanzaprogrammen im Rahmen des Stressmanagements und des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (u. a. mit LehrerInnen) v. a. zur Reduktion psychosomatischer Beschwerden und arbeitsbezogener stressbedingter Verhaltens- und Erlebensmuster.


Vom Wir zum Ich – Verbindung fühlend wirklich werden 0 *

Naturerfahrung, KIP und Körper – Selbstsein als Verbundensein

In jedem Wesen sprudelt eine Quelle der Lebendigkeit, die ganz von sich heraus, zu Selbstausdruck und zu Verbindung drängt.

Von innen erfahren wir diese Quelle als Fühlen, nämlich in unserer Sehnsucht, als Individuum wirklich „ich selbst“ zu sein. Gerade dieses Gefühl schließt uns jedoch nicht ein in unserer Individualität, sondern sehnt sich nach Verbindung und Widerhall in anderen Menschen und anderen Wesen.

Selbstsein heißt, sich nach Verbindung zu sehnen, diese immer wieder zu probieren, an ihr zu leiden und zu wachsen. In zentralen Momenten unseres Seins sind wir auf ein Gegenüber angewiesen, das uns wahr-nimmt, wohlwollend erfasst und willkommen heißt.

Wir Fühlend Ich selbst sein
In dieser Gruppe kann auf methodenvielfältige Art und Weise, in Tagtraumreisen, Verkörperungen und Naturerfahrungen die eigene Wirklichkeit gesucht, vorsichtig geborgen und ausgelotet werden, um dem eigenen Fühlen wieder den Raum einer lebensspendenden Kraft zu geben.
Aber bewusst zu fühlen erfordert Mut – Mut nämlich, die zu sein, die wir sind. Fühlen sagt uns das, was wir unbewusst und leibhaftig wissen. Verdrängte Gefühle versperren unsere Lebendigkeit und blockieren uns.

Wir möchten Erfahrungen ermöglichen, in denen das eigene Selbst durch die Begegnung mit einem Gegenüber – mit anderen Menschen, insbesondere aber auch mit der Natur – fühlend erlebt werden kann.

Elke Göttl-ReschMag.a phil., geboren 1975, Psychotherapeutin in Katathym Imaginativer Psychotherapie (KIP), Körperpsychotherapeutin (Energetische Integration) und Philologin. Frauenselbsterfahrungsgruppen, Paartherapie, Aufstellungsarbeit, Mediation, Nuad Thai–Yoga, Herztantra, interkulturelle Settings in Französisch, Spanisch und Englisch, in freier Praxis in Graz tätig.

Andreas Weber
Dr. phil., geboren 1967, Biologe, Philosoph und Schriftsteller. Journalistische Arbeiten für GEO, Merian, Die Zeit, mare, Greenpeace Magazin, oya. Dozent an der Leuphana Universität Lüneburg und an der Universität der Künste Berlin. Bücher u. a. Alles fühlt. Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften (2007, 2014), 
Lebendigkeit. Eine erotische Ökologie (2014), Enlivenment. Eine Kultur des Lebens (2015). Andreas Weber lebt in Berlin und Italien.