Gesundheit und Lebensfreude

Qigong und Taiji

Qigong basiert auf der Traditionellen Chinesischen Medizin, Philosophie und einer langen Kultur von Gesundheitspflege. Yi Jin Jing ist ein Klassiker unter den Qigong-Übungen.

Wir lernen und vertiefen einfache Übungen aus dem Yi Jin Jing, dem „stärkenden Qigong“. Nach alter Überlieferung kräftigt es Körperstruktur und Vitalkraft, fördert Geschmeidigkeit, Standfestigkeit und Zentrierung. Die wesentliche Wirkung liegt in der körperlichen und mentalen Stärkung, in der Steigerung der Vitalität und im Energie-Ausgleich.

Taiji ist eine sanfte Bewegungskunst.

Freude zu wecken, Offenheit für die Erfahrung von inneren Lebenszusammenhängen zu entwickeln und in Fluss zu kommen ist im Taiji der „5 Elemente“ und „Kreise“ wichtiger als das mühsame Einüben von komplizierten Formen. Es ist ein Spiel der Balance und eine Perle unter allen Taiji Formen; einfach, tiefgründig und reich an inneren Bildern.

Ein Angebot für alle, die Qigong und Taiji neu oder wieder anders erleben und vertiefen möchten. Vorkenntnisse und besondere Fitness sind nicht erforderlich.

Bitte mitbringen: leichte bewegungsfreundliche Kleidung, Socken/Gymnastikschuhe und Schuhe für Übungen im Freien.

Empfohlene Literatur: Hans-Peter Sibler: Stärkendes Qigong – Yijinjing. Einfache und wirkungsvolle Übungen für den Alltag. Bacopa Verlag. Das Buch und die DVD sind auch im Kurs erhältlich.

Hans-Peter Sibler

geboren 1949, Taiji- und Qigong-Pionier aus der Schweiz. Betreibt diese Künste seit 1975. Lernte in Europa, Amerika, Asien. Lehrer und Ausbildner SGQT (Schweiz. Gesellschaft für Qigong und Taijiquan). Gründer und Leiter der Schule für Taiji und Qigong Zürich, dem ersten auf diesem Gebiet spezialisierten Institut in der Schweiz; Lehr- und Vortragstätigkeit in Institutionen und Firmen.

Kontakt:
hp@sibler.ch
www.taiji-qigong.ch

Raumgreifen

Feldenkrais® – Bewusstheit durch Bewegung

In uns allen wohnt ein sehnsuchtsvolles Verlangen nach tiefen Verbindungen, neuen Erfahrungen, interessanten Details, nach mehr vom Leben und verdichtetem Sein. Unsere Seele möchte sich ausbreiten, entwickeln und Ausdruck finden.

Durch verfeinerte Körperbewusstheit finden wir Zugänge zu diesen tieferen Schichten unseres Lebens, loten unerkannte Potentiale aus und Ungelebtes schafft sich Raum für Ausdruck und Präsenz. Zu spüren, dass wir in uns selbst ankommen können, erfüllt unsere Seele mit Glück und einem Gefühl der Ganzheit. Zu erfahren, dass wir uns ohne Angst und frei von Bewertung ausdrücken können, kann unser Leben fundamental in neue Richtungen führen.

Bei sich selber anzukommen schafft Erfahrungen von Raum sowohl im Inneren als auch in unserem Handeln und in unseren Beziehungen. Sind wir selber freier, beweglicher, unvoreingenommener, frei von Angst vor Bewertung etc. wird der Raum in uns und um uns größer und weitet sich. Für uns selbst und alle, mit denen wir zu tun haben.

Begrenzungserfahrungen von außen wiegen dann nicht so schwer und behindern uns nur wenig.

Elemente der Woche: ATM® (awareness through movement Feldenkraisübungen), Musik, Bewegungsformen im Raum, Meditation

Mitzubringen: Matte, Decken, bequeme Kleidung

Fitness und Beschwerdefreiheit ist nicht notwendig, die Übungen werden auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden abgestimmt.

Andrea Leitgeb, Mag.a

Freie Praxis seit 2003: Feldenkrais® und Supervision/Coaching (ÖVS).

Ausbildung in der Feldenkraismethode am Feldenkraisinstitut Heidelberg, Systemische und Integrative Bewegungslehre®, in Bewegung seit langer Zeit mit Feldenkrais®, Joga, Schwimmen, Pencak Silat, Körpermeditationen, Tanz, Spiraldynamik etc.

Früher: Psychosoziale Arbeit, Aktionsforschung, Lehraufträge an den Unis Klagenfurt und Wien, Trainerin und Coach.

Verschiedene Publikationen zur Genderthematik und Feldenkraisarbeit ®. Kontakt:
office@andrea-leitgeb.at
www.andrea-leitgeb.at

Mit Leib und Seele kommunizieren

Bioenergetische Analyse und Therapie

Wer gewohnheitsmäßig viel bei sich ist, wird in diesem Kurs eingeladen, sich anderen zuzuwenden. Wer überwiegend gesellig und/oder für andere unterwegs ist, wird Gelegenheit erhalten, zu sich zu kommen. Wir werden spielerisch eigene Bewegungs- und Handlungsimpulse erkunden und auf diese Weise in Kontakt mit anderen treten oder die Beziehung zu uns selbst vertiefen. Dabei wird uns immer wieder die Frage beschäftigen (müssen), wie sich die SARS-CoV-2-Pandemie auf unsere Verhaltensmöglichkeiten auswirkt.

Wir wollen versuchen, automatisierte Reiz-Reaktionsmuster zu erkennen, zu verlangsamen und damit Wahlmöglichkeiten für eigenes Verhalten zu gewinnen.

Wir werden einander helfen, unterdrückte Gefühle und zurückgehaltene Handlungsimpulse aufzuspüren und Ausdrucksformen für sie zu finden, die im geschützten Rahmen der Gruppe wild und kathartisch sein dürfen. Damit lassen sich neue, für das alltägliche Leben geeignete Verhaltensweisen bahnen.

In einem sich entfaltenden Gruppenprozess werden einige Techniken und Grundprinzipien der Bioenergetischen Analyse und Therapie vermittelt. Selbst- und Gruppenerfahrung sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit.

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Decke oder Matte, evtl. ein Kissen

Empfohlene Literatur:

  • Heinrich-Clauer V (Hrsg.) (2008). Handbuch Bioenergetische Analyse. Gießen: Psychosozial-Verlag.
  • Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) (2002). Körperpsychotherapie – Bioenergetische
  • Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel: Schwabe.
  • Koemeda-Lutz M (2009). Intelligente Emotionalität – Vom Umgang mit unseren Gefühlen. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Koemeda-Lutz, M. (2019). Tanzen vor Freude, Zittern vor Wut. Sich von Gefühlen bewegen lassen. Ein Selbsthilfebuch mit körperpsychotherapeutischen Techniken. Weinheim: Beltz.
  • Lowen A (1958). The Language of the Body. New York: Grune and Stratton. Dt. (1981). Köperausdruck und Persönlichkeit. München: Kösel.

Margit Koemeda, Dr. Dipl. Psych.

geboren 1954 in Nürnberg, eidgen. anerkannte Psychotherapeutin ASP, Weiterbildungsleiterin SGBAT und Ausbilderin SGBAT, IIBA. Eigene Praxis in Zürich und in Ermatingen/Bodensee. Workshops und Vorträge in Deutschland, der Schweiz, Österreich und den USA. Verschiedene Publikationen zu körperpsychotherapeutischen Themen, insbesondere zur Wirksamkeit von Körperpsychotherapien.

www.psychotherapieforschung.ch

Kontakt:
koemeda@bluewin.ch
www.koemeda.ch  

StimmenSpielRaum

Erfahrungsfeld für Stimme und Dialog

– Singen und Stimmexperimente als Spiel im Sinne von unbedarftem Entdecken

– Circle Singing, einfache mehrstimmige Lieder, Kanons, Jodler und Joiks

– Dialogische Redekreise und Reflexionsformate

– tägliche Körper-, Atem- und Stimmübungen

Singen ist Ausdruck spontaner Lebensfreude. Mit der Stimme zu spielen und sie kreativ zu benützen ist lustvoll, entspannend, erfrischend und nachgewiesen gesundheitsfördernd. Auch als Erwachsene können wir auf das schlummernde Potential der Stimmentfaltung zurückgreifen.

In diesem Seminar wird gesummt, getönt, gesungen, gejodelt, gejoikt, gezwitschert, gerufen, gebrabbelt, gezischt, geraunzt, geträllert, gedudelt, tiriliert… und auch ein gemeinsamer, harmonischer Klang erzeugt. In einer Atmosphäre von Leichtigkeit und Entdeckerfreude ermutigen wir zum Spiel mit Ihrer natürlichen, persönlichen (personare, lat: durchtönen) Stimme, zu stimmlichen Begegnungen im Duo, Trio oder Quartett, zum gemeinsamen Singen, Tönen und Klingen in der Gruppe. Es ist uns ein Anliegen, einen geschützten Raum für das Singen anzubieten. Singen darf, soll und kann jeder und jede, unabhängig davon ob sich jemand für musikalisch hält oder nicht.

Zur Reflektion und Integration stehen uns Reflexionsformate und Übungen aus dem Dialogprozess zur Seite. Dialogische Achtsamkeiten unterstützen die Potentialentfaltung zum unbeschwerten Singen, auch im Sinne psychotherapeutischer Selbsterfahrung. In diesem sicheren Rahmen können wir uns auf stimmliches und sängerisches Neuland wagen. Das kreative, lustvolle Erleben beim Singen kann in den Vordergrund treten, mit allen Benefits, die Singen mit sich bringt: Kreativität, Aktivierung, Entspannung, Gelöstheit, gesteigerte Abwehrkräfte, Glücksgefühle…

Maria Kapelari

geboren 1958 in Wien; Ausbildungen: Gesundheitsgymnastik, Heilmassage, Lebens-u. Sozialberatung, Dialogprozessbegleitung, Weiterbildungen in Stimmarbeit, Rhythmus und Jodeltechnik. Derzeit tätig als Dialogprozessbegleiterin, Singkreisleiterin und Jodellehrerin.

Benno Kapelari

geboren 1964 in Innsbruck, wohnhaft in Ramsau/NÖ. Ausbildungen: Volksschullehrer, Montessoripädagogik, Lebens- u. Sozialberatung, Tomatis-Hörtherapie, Dialogprozessbegleitung, Supervision. Derzeit tätig als psychosozialer Berater, Ausbildungsleiter für Dialogprozessbegleitung und Lebens- und Sozialberatung, Supervisor, Dialogprozessbegleiter.

Kontakt:
maria.kapelari@ich-du-wir.at
http://www.stimmenspiel.at
http://www.dialogakademie.eu
http://www.ich-du-wir.at

Körper-Stimme-Ausdruck

Körperorientierte Persönlichkeitsentwicklung, integrative Verhaltenstherapie, Psychoanalyse

Körper erzählen Geschichten. Körper vermitteln Gefühle. Körper erzeugen Zustände. Unser Körper ist ein Beziehungsorgan und bietet uns unglaublich viele Möglichkeiten des Ausdrucks an. Er erinnert sich, beeinflusst unsere Gefühle, nimmt wahr.

Wir wollen mit spielerischen Mitteln innere Widerstände erfahren, die es uns erschweren mit Leichtigkeit und Durchlässigkeit im kleinen oder größeren Kreis zu agieren. Erkenntnisse sollen gewonnen werden, dass auch Körper, Stimme und Ausdruck von unseren Erinnerungen und Vorstellungen geprägt sind.

Wir verändern uns im Licht der Bilder, die wir von uns selbst machen. Eine Auseinandersetzung mit unserer körperlichen und personalen Identität sowie dem Gegenüber wird stattfinden. Wir werden lernen wo die Stimme ihren kraftvollen Sitz hat und ihre Entfaltungsmöglichkeiten erfahren, so dass wir unser Potential ausschöpfend mit Stimme und Sprache arbeiten können.

Bilder von uns selbst werden mit der eigenen Präsenz und dem Körper in Verbindung gesetzt. Wie wirke ich, wie möchte ich meine Wirkung verändern und woher kommen meine Widerstände? Wie verhalten sich mein Ideal-Ich und mein Ich-Ideal?

Es wird Übungen aus folgenden Bereichen geben:

  • Übungen zur Sprechtechnik
  • Atemübungen
  • Übungen zur Körperwahrnehmung
  • Improvisation
  • Körpersprache
  • Übungen zum Einfluss des Körpers auf Emotionen
  • Übungen zum Einfluss der Emotionen auf den Körper
  • Übungen mit Lieblings-Film-Sequenzen

Diese Komponenten sollen dem eigenen Ausdruck neue Entfaltungsmöglichkeiten geben.

Fredrik Jan Hofmann

studierte am Max Reinhardt Seminar Schauspiel. Seit 2002 ist er auf verschieden Bühnen wie Ruhrfestspiele Recklinghausen, Staatstheater Mainz, Schauspiel Köln zu sehen. Seit 2015 ist er am Schauspielhaus Graz engagiert. Er ist außerdem in TV und Kino zu sehen, zuletzt in “Das Boot”. Seit 2010 Arbeit als Dozent, Theaterpädagoge und Lehrer an der Kunstuniversität Graz, an der Fachhochschule Aachen und als Coach. Zuletzt arbeitete er vermehrt als Coach im Bereich Körperarbeit. Seit 2018 absolviert er eine Ausbildung zum Tanztherapeut nach IGE.

Kontakt:
mail@fredrikjanhofmann.com
www.fredrikjanhofmann.com  

Jolana Wagner-Skacel, Dr.in med. univ.

geb. in Hodonin, ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Integrative Verhaltenstherapie; seit 2014 in Ausbildung beim Arbeitskreis für Psychoanalyse Graz; arbeitet an der Universitätsklinik für Med. Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie mit dem Schwerpunkt bio-psycho-soziale Diagnostik, Forschung und Therapie. Zahlreiche Lehr- und Vortragstätigkeiten.

Kontakt:
jolana.wagner-skacel@klinkum-graz.at

Leibhaftige Beziehung

Traumanalyse (AP), Bewegung (Feldenkrais) und Musik (live!)

Die ewige Frage: Wie kann ich bei mir sein und mich gleichzeitig auf die Beziehung zu dir einlassen?

Wir sind in unseren Beziehungen am glücklichsten, wenn wir leibhaftig präsent sind.

Sind wir das nicht, verliert die Kommunikation an Klarheit und wir haben oftmals das Gefühl, uns selber verloren zu haben. So wird der Weg zum kreativen Miteinander (ein natürlicher und spontaner Ausdruck des Lebens) bewölkt und blockiert.

Glücklicherweise gibt es gangbare Wege zu leibhaftiger Präsenz. Dazu gehören: Sich mit dem Unbewussten anzufreunden; sich in leiblicher Erfahrung zu verankern; Bewusstheit in Bewegung zu entwickeln; Körper und Geist mit jedem Atemzug zu vereinen. So werden wir immer mehr verbunden, sowohl innerlich als auch äußerlich.

Mit Wärme und Humor, schöpfend aus langjähriger Erfahrung, bieten Elisabeth Haas und David Kaetz praktische Zugänge an, um dieser ewigen Frage auf der Spur zu bleiben.

Jung‘sche Traumanalyse, Feldenkrais, Stimmarbeit, Aufstellungsarbeit (und mehr), öffnen den Weg zum leibhaftigen Miteinander. Und weil Freude, Spaß und Begeisterung das beste Klima für Selbsterfahrung und Lernen schaffen, gibt es auch — wenn möglich — Musik und Tanz.

Bitte mitbringen: Matte (oder Decke), 1 Badetuch, bequeme Kleidung, warme Socken, Träume.

Elisabeth Haas

Jung‘sche Analyse, Initiatische Therapie (nach Dürckheim). Von 1987 bis 1998 Praxis und Mitarbeit in Todtmoos-Rütte (Schwarzwald). Seit 1998 Psychotherapeutin und

Supervisorin in freier Praxis in der Steiermark und in Vorarlberg. Fortlaufende Traumseminare, Weiterbildungsgruppen für PsychotherapeutInnen in Leibtherapie und Geführtem Zeichnen.

Kontakt:
elhaas@aon.at

David Kaetz

Feldenkrais-Lehrer, Musiker, Schriftsteller. Feldenkrais-Praxis in Kanada und der Steiermark. Workshops weltweit zur Verbesserung des Hörsinns.

Kontakt:
davka@pobox.com
www.davidkaetz.com

Berührende Beziehungen

Yoga und KIP (Katathym Imaginative Psychotherapie)

Beziehungen sind unser größtes Glück und unsere schmerzvollsten Erfahrungen, sie berühren uns tief.

In unseren frühen körperlichen und emotionalen Beziehungserfahrungen mit den Eltern und anderen Bezugspersonen erfahren wir Prägungen, wie und ob wir uns später binden. Ob in Liebesbeziehungen, Freundschaften, zu unseren Eltern, Geschwistern und/oder Kindern zeigen sich unsere dadurch gewachsenen Ressourcen und Verletzungen.

Jede neue Begegnung/Berührung hinterlässt Spuren und verändert uns. In jeder neuen Verbindung oder/und in der therapeutischen Beziehung steckt für jeden Menschen die Möglichkeit zu wachsen und zu heilen. Die Fähigkeit, sich berühren lassen zu können ist dafür ausschlaggebend.

Mit Hilfe der KIP und Yoga tauchen wir in unsere vielfältigen Beziehungswelten ein, erforschen sie und versuchen diese zu verstehen, möglicherweise zu verändern.

Im Seminar werden Yoga, Meditationen und die Arbeit mit KIP-Imaginationen kombiniert und wechseln sich ab. Die Beziehungen in der Gruppe werden uns in ihrer Vielfalt als Ressource zur Verfügung stehen.

Erfahrung mit Yoga ist keine Voraussetzung.

Bitte mitbringen: Gymnastikkleidung und Decke, falls vorhanden Meditationskissen.

Yogamatten stehen zur Verfügung.

Ines Glinig, Mag.a

geboren 1966, Pädagogin, Psychotherapeutin, Paartherapeutin, Lehrtherapeutin und Dozentin für KIP, Supervisorin, Yogalehrende und Yogatherapeutin, MSC (Mindful Self-Compassion) Trained Teacher

Kontakt:
praxis@glinig.at
www.glinig.at

Philipp Pichler, Dr. med. univ.

geboren 1966, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapeut und Paartherapeut für KIP, Supervisor und praktizierender Yogafan

Kontakt:
ppichler@davonlaufen.com

Sich berühren lassen – Bewegung aus dem Raum des Nichtwissens

Discipline of Authentic Movement

In DAM (Discipline of Authentic Movement) wird Instinktwissen und Körperweisheit als Instrument des Erforschens der Verbindung zu uns selbst und unserer Umwelt genutzt und über Bewegung sichtbar und erlebbar gemacht.

Diese achtsame Bewegungspraxis lädt uns ein, den eigenen inneren Reichtum, die inneren Welten über den Körper zu erfahren.  Wir begegnen dabei Vertrautem, aber auch bis dahin unbekannten Räumen, spüren und horchen nach innen. Ungesehenes darf auftauchen, Verborgenes verborgen bleiben. Unterstützt durch geschlossene Augen, die unser Nachinnenkommen begleiten, entfalten sich Bewegungen, Stimmungen, Gefühle, energetische Erfahrungen aus einem Raum der Stille.

Im Anschluss an eine Bewegungsphase wird das Erlebte möglichst nahe an der eigenen Wahrnehmung gesprochen. Erlebte Inhalten werden ins Bewusstsein und in lebensgeschichtliche Zusammenhänge gebracht und integriert. Dieser Prozess geschieht in einer wohlwollenden und achtsamen Haltung, wodurch dem „wissenden“ Körper Raum gegeben wird. Das Setting bildet einen sicheren Rahmen für diese Arbeit.

Die Grundform dieser Praxis erscheint einfach, ihr Potential an Erfahrungen ist tiefgehend und weitreichend.

Authentic Movement wurde ursprünglich in den USA von der Tanztherapeutin Mary Starks Whitehouse begründet. Janet Adler, eine ihrer Schülerinnen, hat AM erweitert und vertieft und daraus eine im Körper verankerte Bewusstseinsschulung entwickelt. (Discipline of Authentic Movement)

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Decke und Sitzkissen.

Hannah Folberth-Reinprecht, Mag.a phil.

geboren 1958, lebt und arbeitet in Wien; Teacher of DAM (Discipline of Authentic Movement); Psychotherapeutin, Supervisorin, ausgebildet in Bewegungsanalyse (Cary Rick), Sacred Dance (Gabriele Wosien und Laura Shannon), Aufstellungs- und Rekonstruktionsarbeit (APSYS), Somatic Experiencing (Raja Selvam, Itta Wiedenmann); Brainspotting, Bindungsbasierte Körperpsychotherapie nach Thomas Harms,  arbeitet in freier Praxis seit 1992, Unterricht, Fortbildungen und Kongresstätigkeit im In- und Ausland.

Kontakt:
hannah.folberth@aon.at
www.folberth-reinprecht.at

Es ist ein Leichtes …

HAKOMI im Wandel

Wir sind die Schöpfer unserer Realität. Jetzt und in jedem Augenblick.

Das bedeutet erfreulicherweise auch, dass wir jederzeit diesen Schöpfungsakt verändern können, wenn wir z.B. mehr Lebensfreude oder mehr Selbstliebe in unser Leben bringen möchten oder Lebensumstände neu und anders gestalten möchten.

Voraussetzung dafür ist, dass uns bewusst wird, WIE wir dieses Leben bisher kreieren und welchen Glaubensmustern wir dabei oft unbewusst folgen.

Dafür nutzen wir unsere achtsame Selbstwahrnehmung – ein wohlwollendes Wahrnehmen unseres gegenwärtigen Erlebens und eine grundlegende Akzeptanz des Status quo. Unsere Körperwahrnehmung, in der sich unsere Gedanken und Emotionen widerspiegeln, ist dabei ein Schlüsselelement.

Den bewussten und gewählten Veränderungsprozess gestalten wir mit unserer Fähigkeit unsere Emotionen zu regulieren und zu denken was wir wollen.

In der persönlichen Wandlung ist dann entscheidend, was ich für mich für möglich halte und welche limitierenden Überzeugungen ich loslassen kann. Und wie weit ich es glauben kann, dass ich für ein großartiges Leben geboren bin.

Diese Erkundungsreise machen wir gemeinsam im Plenum oder in Kleingruppen und auch individuell mit praktischen Erfahrungsübungen. Der theoretische Hintergrund wird immer wieder in kleinen Vorträgen erläutert.

Auch Demonstrationsarbeiten in der Gruppe sind optional möglich. Der große Teil der Gruppenarbeit ist psychotherapeutische Selbsterfahrung.

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Sitzkissen, Unterlage zum Liegen und ein „Seminartagebuch“

Literatur zu Hakomi: www.hakomi.de/140/service/literatur

Carl Edelbauer, Dr. med.

1953 in Linz geboren, Arzt für Psychotherapeutische Medizin, HAKOMI-Lehrtherapeut bis 2017, Coach für Persönlichkeitsentwicklung, Trainer für „Emotionale Intelligenz“. Fokus: „Jenseits von Glaubenssätzen“ Kontakt:
carl@edelpower.at

Im Austausch

Selbsterfahrungsseminar auf der Grundlage der Integrativen Therapie

Wir sind als Menschen in einen sozialen und ökologischen Raum eingebunden und mit unseren Sinnen auf die Welt gerichtet. Wir nehmen sie in uns auf und stehen in ständigem – körperlichen, emotionalen und geistigen – Austausch mit ihr. In ko-kreativen Prozessen formen wir unsere Umwelt, verändern und gestalten, lassen Altes los und erschaffen Neues. Gleichzeitig werden wir dadurch selbst geformt und entwickeln uns weiter.

Die Qualität dieser Prozesse und wie wir sie wahrnehmen ist sehr unterschiedlich.

Vieles können wir in unserem Tempo und Rhythmus selbst steuern, andere Lebensereignisse passieren einfach und wir sind herausgefordert mit ihnen umzugehen oder uns anzupassen. Je nach unseren Ressourcen und unserer Resilienz bewältigen wir die an uns gestellten Aufgaben. Es gibt aber auch Phasen im Leben, in denen Stress und Überforderung sich breit machen und Ängste groß werden. Dann drohen wir den Bezug zu uns selbst und zur Um- und Mitwelt zu verlieren. Wir ziehen uns zurück, fühlen uns unverstanden oder einsam. Die Frage stellt sich: „Was brauchen wir, um ein gutes und gesundes Leben zu führen?“

Auf der Basis der Integrativen Therapie werden wir uns über kreative Medien (Malen, Schreiben, Formen) und leib- und bewegungstherapeutische Wege mit uns selbst und der Gruppe auseinandersetzen, uns austauschen und in Dialog treten. Die Reflexion über die Erfahrungen dient dabei dem Transfer in die eigene berufliche Praxis.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Wachsmalkreiden (Jaxon) und eine Decke

Cornelia Cubasch-König, MSc.

geboren 1963 in Bregenz, wohnhaft in Wien; Psychotherapeutin, Musik- und Tanzpädagogin, Imago Paar-Therapeutin; tätig in freier Praxis in Wien, Supervisorin und Lehrtherapeutin an der DUK, Lehrbeauftragte an der Alice Salomon Hochschule, Berlin.

Kontakt:
cornelia@cubasch.com
www.cubasch.com