Kleingruppen

Workshops

Ernährung für die Psyche

Ernährung für die Psyche - Nutritional Psychiatry, Culinary Medicine, Darm-Gehirn-Achse und gut-directed-hypnosis

Die Darm-Gehirn-Achse bildet die Grundlage eines wechselseitigen
Kommunikationssystems zwischen Darm und Gehirn und wird durch immunologische,
neurologische und endokrine Prozesse maßgeblich beeinflusst. Der jeweilige Ernährungsstil
verändert einerseits die Zusammensetzung von Darmbakterien als auch deren Funktion,
steuert Entzündungsprozesse und wirkt sich auf die Pathophysiologie psychischer
Erkrankungen aus. Mittlerweile gibt es eine überzeugende wissenschaftliche Evidenz, dass
Ernährungsinterventionen die Pathogenese, den Verlauf und das Therapieansprechen von
psychischen Erkrankungen beeinflussen. Bislang werden Ernährungsinterventionen aber
unzureichend im klinisch-psychiatrischen Alltag eingesetzt, vor allem da diese Inhalte bislang
in der Ausbildung kaum vermittelt wurden. Dieser Kurs soll Basiswissen zu Ernährung bei
Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie zur Darm-Gehirn-Achse vermitteln und
dieses anhand von praktischen Übungen festigen. Wir beschäftigen uns interaktiv mit dem
neuen Forschungsgebiet „Nutritional Psychiatry“, der Darmmikrobiomforschung, und dem
Verfahren der bauchgerichteten Hypnose nach Manchester Protokoll (S3 Leitlinie
Reizdarmsyndrom), welches wir einerseits theoretisch kennenlernen und auch praktisch an
uns gegenseitig anwenden werden. Ein Highlight bilden praktische Übungen sowie auch
interaktive Demonstrationen von Culinary Medicine mit Koch und Ernährungstherapeut Attila

Sabrina Mörkl
Sabrina Mörkl

Priv. Doz.in DDr.in, geboren 1988 in Oberpullendorf. Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Doktoratsstudium der medizinischen Wissenschaften, Lehrbefugnis (Priv. Doz.in) für das Fach Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, PSY III Psychotherapeutin (Integrative Verhaltenstherapie), Wissenschafterin mit kontinuierlicher Publikationstätigkeit im Bereich Darm-Gehirn-Achse, Probiotika, Darmmikrobiom bei psychischen Erkrankungen, ÖÄK Diplom für Ernährungsmedizin, Ausbildung in bauchbezogener Hypnose (Prof. Moser) 

Tätigkeitsbereich: Fachärztin an der MedUni Graz und in eigener Praxis (www.nutrilpsy.at)


Sexocorporel

Der Körper als Mischpult der Lust
Das sexualwissenschaftliche Modell Sexocorporel als Grundlage für die Sexualtherapie
Das sexualtherapeutische Konzept Sexocorporel bietet einen differenzierten
Verständnishintergrund für die Funktionalität menschlicher Sexualität. Wesentlich dabei ist,
dass es – sehr zentral – auch die körperliche Komponente im Lustkontext einbezieht. Der
Körper als „Mischpult“ der Lust wird als Basis für die Wahrnehmung und Gestaltung von
sexueller Erregung gesehen. In einem komplexen Zusammenspiel mit anderen relevanten
Komponenten formt sich daraus ein sehr individuelles „sexuelles System“, das die Grundlage
für sexuelle Gestaltung einer Person mit sich und anderen Menschen bildet.
Im Workshop werden die theoretischen Grundlagen des Modells vermittelt und über
Körperübungsangebote die Möglichkeit geboten, über das eigene Körperverständnis
theoretische Inputs einzubetten.
Der Workshop ist kein Selbsterfahrungsworkshop – das heißt, dass kein Austausch über die
eigene Sexualität innerhalb der Gruppe vorgesehen ist.
Der Workshop ist Selbsterfahrungsworkshop – das heißt, dass die Teilnehmer*innen
unvermeidbar und durchgängig mit der eigenen Sexualität konfrontiert sind – und sich auf
dieser Ebene auch Inputs für die eigene Reflexion und Weiterentwicklung holen können.
Die Übungsangebote sind Körpererfahrungsangebote und finden nicht im Lustkontext statt.
Mitzubringen: Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und eine Matte für Bodenübungen mit.
Literaturempfehlung
Kostenwein, W. (2020): Sexualtherapie für Männer. Sexologisches Hintergrundwissen für die
Psychotherapie. In: Hermann-Uhlig, E. (HG.): Psychotherapie und Sexualität.
Interdisziplinäre und methodenübergreifende Positionen. Facultas, Wien
Wolfgang Kostenwein
Wolfgang Kostenwein

Mag., Gesundheitspsychologe, Klinischer Sexologe. Psychologische Leitung des Österreichischen Instituts für Sexualpädagogik und Sexualtherapien

Sexualberatung und -therapie, Fort- und Weiterbildung, wissenschaftliche Publikationen, Lehrgangsleitung Klinische Sexologie Sexocorporel, Lehrtätigkeit an mehreren Hochschulen

Auf der Suche nach dem wahren Ich

Touch the Sound
Percussion-Gruppe


Hablemos el mismo Idioma? Sprechen wir die gleiche Sprache?


Der Workshop nimmt Dich mit auf eine rhythmische Entdeckungsreise mit verschiedenen
Percussion-Instrumenten sowie dem Sound Deines Körpers.
Wir werden einen wilden Austausch an Rhythmen und Instrumenten erleben. Die
lateinamerikanischen Rhythmen sind eine Verbindung mehrerer Kulturkreise der
afrikanischen und lateinamerikanischen Tradition.
Das Erlernen und das Spielen der verschiedenen ursprünglichen Rhythmen entsprechen
dem natürlichen Ausdrucksbedürfnis unseres Körpers und unserer Seele. Der Macht dieser
Rhythmen wird weithin noch nicht genügend Beachtung geschenkt. Sie soll innerhalb des
Seminars spürbar werden. Wie die Traditionen zeigen, soll das Musizieren nicht nur ein
Privileg bestimmter Gruppen sein, sondern die Erfahrung eines jeden Menschen,
unabhängig von seiner sogenannten Begabung oder Vorkenntnisse.
Die Rhythmen Lateinamerikas bieten eine äußerst vielfältige Möglichkeit, den seelischen
Urbildern freudigen Ausdruck zu verleihen!
Einige Themen des Workshops:
Vorführung der einzelnen Instrumente und ihrer Herkunft, afrikanische sowie brasilianische
Rhythmen im Ensemble, Percussion-Instrumente als Soundteppich; Bodypercussion:
Entdeckung persönlicher Sounds am eigenen Körper.

Yesmael de Jesús  Barrios Orozco
Yesmael de Jesús Barrios Orozco

Geboren 1964 in Venezuela, seit dem 16. Lebensjahr unterrichtet er „Cuatro“, die viersaitige Volksgitarre Venezuelas. Seit 1982 in Österreich, Studium der klassischen Gitarre, Percussion-Seminare in Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz und Venezuela, Mitwirkung an ca. 95 CD- und DVD-Produktionen, zahlreichen Rundfunk-, Fernseh-, Theater- und Musicalproduktionen, Leader der Salsa Band „Ismael Barrios Latin Company“ und dem „Quinteto Caribe“, gemeinsames Musizieren mit Mark Murphy, Ed Neumeister, Karl Ratzer, EAV, STS, Opus, Markus Schirmer u.v.a. 2014 musikalischer Leiter Styriarte-PSALM, Senior Lecturer für Percussion

Selbsterfahrungsgruppen

Personen, die in nahen beruflichen oder privaten Beziehungen stehen, wird empfohlen, nicht gemeinsam eine Selbsterfahrungsgruppe zu belegen. Die gewählte Selbsterfahrungsgruppe arbeitet während der gesamten Seminarzeit miteinander. Kontinuierliche Anwesenheit wird daher vorausgesetzt. Alle mit einem * gekennzeichneten Kleingruppen werden als Selbsterfahrung (30 Stunden) im Rahmen des Psychotherapeutischen Propädeutikums an der Universität Graz angerechnet.

Die Grinberg - Methode

Die Grinberg Methode

Im Körper spiegelt sich unser „Sein“. Alles, was wir machen, erleben, spüren, denken und  wahrnehmen wird gespeichert. Die Grinberg Methode ist ein ganzheitliches Wahrnehmungstraining. Sie berührt gedankliche, emotionale sowie physische Ebenen und lehrt den Umgang mit Angst und Schmerz. Da alles, was gewesen ist, sich im Moment manifestiert nimmt dieser eine entscheidende Rolle im Wahrnehmungstraining ein. Nur dort habe ich bewussten Zugriff und kann manifestierte Zustände verändern.

Die Grinberg Methode bietet einen pragmatischen Ansatz, um Routinen oder sich wiederholende Verhaltensweisen, aus denen es nicht so leicht ist auszusteigen, im Körper aufzuspüren, zu beschreiben und über den Körper aufzulösen. Klingt einfach – doch durch die Komplexität der menschlichen Natur gestaltet sich dieser Vorgang nicht immer reibungsfrei. Aus diesem Grund werden wir uns in dieser Kleingruppe mögliche Blockaden auf dem Weg zum Freisein ansehen und lernen sie zu durchbrechen. Wie machen wir das? Mit Berührung, Anleitungen und einer Vielzahl an praktisch orientierten Übungen.

Was wird in der Kleingruppe unterrichtet:

• Ein klares Ziel zu benennen, was ich verändern möchte.
• Übungen zur Erweiterung der persönlichen Wahrnehmung des eigenen Körpers
• Stilleübungen
• Konzentrations- bzw. Fokussierungsübungen zur Steigerung der Präsenz
• Atemtraining und Umgang mit den jeweiligen Atemmustern
• Wie passen Körperbild und Situationen zusammen? Wie kann ich Situationen
bewusst beeinflussen?
• Warum beschäftigen uns Schmerz- und Angstzustände sehr oft im Alltag? Wie
können wir sie nutzen und daraus Kraft schöpfen?
• Wie komme ich mit Druck und Stress im Alltag viel leichter zurecht?
Je mehr ich diese Komponenten nutze, desto vielfältiger gestaltet sich der Moment und mit
ihm das, was „wahr“ ist.

Alexander Gerner
Alexander Gerner

Mag. art., geboren 1971, Lehrer, Trainer und qualifizierter Praktiker der Grinberg Methode

Schwerpunkt im Bereich Umgang mit Schmerz und Angst im Alltag


Und wenn es nicht wahr wäre...?!

Und wenn es nicht wahr wäre...?!


Die Befreiung von einschränkenden persönlichen Geisteshaltungen, die unser Wohlbefinden
und unsere Gesundheit beeinträchtigen, gehört zu den wichtigsten Aufgaben in unserer
Persönlichkeitsentwicklung. Mit den Genen unserer Eltern und deren individueller
epigenetischen Prägung erhalten wir bereits grundlegende Informationen. In unserer
Ursprungsfamilie, von unseren Lehrerinnen und in unserer Kultur sammeln wir durch
Erfahrungen, Erklärungen und Beschreibungen der Welt weitere Informationen. Diese
„Wahrheiten“ speichern wir in Form von mehr oder weniger dogmatischen Glaubenssätzen in
unserem limbischen System. Unbewusst und mächtig. Unser implizites Gedächtnis.
Doch: ist das auch wirklich meine Wahrheit??
Dieser Frage werden wir in unserer gemeinsamen Zeit nachgehen. Dabei werden unsere
„Wahrheiten“ zu wichtigen Lebensthemen wie z.B. der Einschätzungen unseres persönlichen
Wertes oder unserer Möglichkeiten und Potenziale überprüft.
Achtsamkeit, verbale Techniken und die Weisheit des Körpers helfen uns diese oft
unbewussten „Wahrheiten“ ans Licht zu bringen und zu hinterfragen. Damit eröffnen sich
wieder neue Wege der Lebensgestaltung.
Es braucht dazu den Mut, die eigene Identität zur Disposition zu stellen sowie Neugierde,
bequeme Kleidung, eine Decke oder Matte als Unterlage, Schreibzeug und ein
Seminartagebuch.
Ein großer Teil der Gruppenarbeit ist psychotherapeutische Selbsterfahrung.Es braucht dazu den Mut, die eigene Identität zur Disposition zu stellen sowie Neugierde,
bequeme Kleidung, eine Decke oder Matte als Unterlage, Schreibzeug und ein
Seminartagebuch.
Ein großer Teil der Gruppenarbeit ist psychotherapeutische Selbsterfahrung.

Carl Edelbauer
Carl Edelbauer

Dr. med., geboren 1953 in Linz, Arzt für Psychotherapeutische Medizin, HAKOMI-Lehrtherapeut bis 2017, Coach für Persönlichkeitsentwicklung, Trainer für „Emotionale Intelligenz“

Für wahr nehmen, was wahr ist *

Selbsterfahrungsseminar auf der Grundlage der Integrativen Therapie
Wir sind mit unseren Sinnen auf die Welt ausgerichtet und über unseren Leib als totales Sinnesorgan (Merleau-Ponty) haben wir gelernt, die Welt um uns herum wahrzunehmen und einzuverleiben. So ist mein Leib, als beseelter und lebendiger Körper, zum Zeitleib geworden, der eine Geschichte hat. Über die Selbstwahrnehmung können wir (wieder) Zugang zu uns und unserer Geschichte bekommen. Wie habe ich gelernt, mich und meine Umwelt wahrzunehmen? Wie wurde ich über meine Lebensspanne wahrgenommen und gespiegelt? Wo wurde Vertrauen in die eigene Wahrnehmung gestört oder gar abgesprochen? Musste ich meine Sinne verschließen, um mich zu schützen?
Auf der Basis der Integrativen Therapie werden wir über kreative Medien (Malen, Schreiben, Formen) und leib- und bewegungstherapeutische Wege diesen Fragen nachgehen und uns mit uns selbst auseinandersetzen. Dabei legen wir den Fokus auf die Selbst- und Fremdwahrnehmung als Wege der Erkenntnis. Über Erfahrungen und Erkenntnisse wollen wir uns austauschen und miteinander in Dialog treten. Die Reflexion über die Erfahrungen dient dabei dem Transfer in die eigene berufliche Praxis.
Cornelia  Cubasch-König
Cornelia Cubasch-König

MSC, geboren 1963 in Bregenz, wohnhaft in Wien; Psychotherapeutin, Musik- und Tanzpädagogin, Imago Paar-Therapeutin; tätig in freier Praxis in Wien, Supervisorin und Lehrtherapeutin an der DUK, Lehrbeauftragte an der Alice Salomon Hochschule, Berlin.

Stress in meinem Körper-mein Körper im Stress

Selbsterfahrungsgruppe auf Basis der Humanistischen Körperpsychotherapie
Unsere Gesellschaft stellt hohe Anforderungen an uns: wir müssen "perfekt" sein in Aussehen, Auftreten, Verhalten, Einstellungen. Das prägt bewusst, oft aber auch unbewusst unser Körperbild und unser Ich-Ideal. Dadurch entsteht oft ein Widerspruch zu unserer inneren Wahrheit, zu dem, was uns wirklich gemäß ist, was sich für uns persönlich als wahr und richtig anfühlt. Diese Diskrepanz erzeugt häufig Stress. Auch die in den letzten zwei Jahren statt gehabten großen Brüche in unseren Gewissheiten wirken sich bei vielen
Menschen auf allen Ebenen aus.
Wir wollen uns in diesem Selbsterfahrungs-Seminar mit den dadurch entstehenden "Stress-Reaktionen" befassen und dafür Bewusstsein schaffen. Wie nehme ich Stress wahr, in meinen Handlungen, im Verhalten, in den Gedanken - und in meinem Körper. Nehme ich Stress überhaupt bewusst wahr? Wie reagiere ich, worauf reagiere ich, worauf reagiere ich wie?
In der Humanistischen Körperpsychotherapie beschäftigen wir uns mit dem persönlichen Erleben. Das bedeutet für jede*en von uns etwas anderes, die psychischen, motorischen und vegetativen Reaktionen und ihre Bedeutungen sind unterschiedlich. Wie möchte ich mit
diesen Erfahrungen umgehen, welche Möglichkeiten habe ich bis jetzt gefunden, was mache ich schon Hilfreiches und was würde ich gerne neu entdecken bzw. verändern?
Wir wollen Bewusstsein schaffen für das höchstpersönliche Stresserleben, um diese Belastungen gut zu bewältigen und mehr in Einklang mit unserer inneren Wahrheit leben zu können.
Elfriede Kastenberger
Elfriede Kastenberger

Dr.in, Psychotherapeutin und Ärztin für Allgemeinmedizin in Wien; PSY-Diplome der ÖÄK (für psychosomatische und psychotherapeutische Medizin), in freier Praxis seit 1991; medizinische Leitung der interdisziplinären Praxis für Fibromyalgie.

Geboren 1947; ab 1978 Arbeit als angestellte Ärztin mit Schwerpunkt Rheumatologie, Psychosomatik und chronischer Schmerz; Ausbildung in Biodynamischer Psychologie, zahlreiche Fortbildungen. Lehrtherapeutin der AABP und der ARGE HKPT.

Eva Wagner-Magetich
Eva Wagner-Magetich

Dr.in, Psychotherapeutin in freier Praxis in Vösendorf seit 1987, Leiterin von Coachingausbildungen, Organisationsberaterin. Geboren 1955; Juristin, 15 Jahre Personalmanagerin in internationalen Konzernen. Ausbildung in Biodynamischer Psychologie; Fort- und Weiterbildungen in Systemischer und in analytisch orientierter Psychotherapie; Mitglied im Vorstand der AABP und der EABP. Lehrtherapeutin der AABP und der ARGE HKPT.

Waldtherapie

Die positiven Effekte des Waldes wirken ganzheitlich auf emotionaler, kognitiver und sozialer Ebene. In der modernen Naturheilkunde sind mittlerweile antidepressive und angstlösende Effekte wissenschaftlich nachgewiesen. Es steigert das Wohlbefinden und ist insbesondere bei psychosomatischen und psychischen Störungen eine wirksame Erweiterung und Unterstützung zur verbalen Therapie. Es kann auch in weiteren Fachbereichen wie z.B. Onkologie oder Orthopädie genutzt werden. Waldtherapie ist das achtsame, absichtslose Schlendern und Verweilen im Wald. Dabei werden Übungen aus den Bereichen Achtsamkeit, Bewegung und Atmung praktiziert und versucht, die Sinne spezifisch anzusprechen. Im Workshop lernen Sie durch unterschiedliche Übungen die Sinne zu aktivieren und den Kontakt zur Natur zu erfahren.
Eva-Maria Aschenbrenner
Eva-Maria Aschenbrenner
1991 in Deutschland geboren, wohnhaft in Bernau am Chiemsee (DE) Sporttherapeutin in einer Psychosomatischen Klinik (Medical Park Chiemsee Blick) Kursleiterin für Waldbaden - Achtsamkeit in der Natur und Kursleiterin für Trauerbewältigung/ Hospiz und für Menschen mit Demenz  em.aschenbrenner@icloud.com

Integration durch das Spiel

Selbsterfahrungsgruppe mit theatertherapeutischen Methoden
(Sich im Spiel neu erkennen und erweitern)
Wie in jedem Märchen beschrieben, muss eine Prinzessin/ein Prinz abenteuerliche, gefährliche und schwierige Hindernisse bestehen, ehe sie Königin/König werden kann. Wenn wir dies auf unser eigenes Leben übertragen, schenkt es uns ein tiefes Wissen darum, dass wir Lebenskrisen und schmerzhafte Erfahrungen bestehen müssen, um uns weiterentwickeln zu können. Mithilfe von theatertherapeutischen Methoden, dem spielerischen Zugang zu sich selbst und zur Gruppe, schaffen wir Verbindung und bereiten uns auf unsere gemeinsame Reise vor. Bei dieser tauchen wir in die Welt der Märchen ein, in der alles möglich ist und hinter jeder Geschichte sich Weisheiten und vergrabene Ressourcen entdecken lassen.
Eine Reise, bei der du dich spielerisch und leicht mit tiefen Themen auseinandersetzen kannst und Zugang zu deinem kreativen sowie wissenden Selbst bekommst. Wenn du neugierig bist, wohin dich deine Reise führt, welches Abenteuer du bestehen musst und was sich daraus entwickelt, freuen wir uns sehr dich in den Tagen der Selbsterfahrung kennenzulernen. In diesen Tagen werden wir spielen, innehalten, erknüpfen, tanzen, schütteln, atmen, lachen, malen, entschleunigen, verflüssigen und uns achtsam begegnen.
Vorkenntnisse oder Vorbereitungen sind keine nötig.
Franca Casabonne
Franca Casabonne

Systemische Therapeutin, Klinische Theatertherapeutin und in freier Praxis, Dozentin am Institut für Theatertherapie, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Schauspielerin. franca.casabonne@dgft.de

Maren Schlüter
Maren Schlüter

Klinische Theatertherapeutin und in freier Praxis, Dozentin am Institut für Theatertherapie, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Schauspielerin. maren.schlueter@dgft.de

Zen-Projekt für Therapeuten und Therapeutinnen

Das neue Lernen ist das Erkennen - das Selbsterkennen in allem Sein. Hier und Jetzt.

Die von Freud postulierte Kränkung des Bewusstseins, sich selbst und die Wirklichkeit des Augenblicks nicht zu erfassen, gilt für die Ebene der Gedankeninhalte. Tatsächlich verhalten wir uns im Sprachlichen wie ein Gewichtheber, die versuchen sich selbst hochzuheben, was bekanntlich scheitern muss. Unser Leben beinhaltet die Sprache, die Sprache aber nicht unser Leben.

• Selbst unsere großartigsten Gedanken sind nicht annähernd so großartig wie das Leben selbst, das diese Gedanken hervorbringt, wie das Leben, das wir sind, hier und jetzt.

• Was ist schon die Schönheit einer Blüte oder die einer verschneiten Winterlandschaft, verglichen mit der Schönheit des Lebens, das diese Schönheit der Welt erkennt, in sich selbst erkennt?

• Das Schöne ist schön, das Hässliche ist hässlich. Jedoch nur wenn wir weder am Schönen noch am Hässlichen anhaften, offenbart sich die spirituelle Vollkommenheit zeitlos bewussten Seins, das Leben ist, jetzt.

• Unser Bewusstsein beinhaltet ein Koan: Die künstliche Intelligenz derer wir uns bedienen, und die natürliche Intelligenz die wir sind, ist ein und dieselbe.

• Ich, der ich dieses Koan vor vielen Jahren Koan löste, zeige im Rahmen des Zen-Projekts auf, dass das Leben selbst, also du selbst, die Antwort bist, und das in jeglicher Hinsicht. Ich spreche vom Bewusstsein des Jetzt, das du bist.

Bringt bitte Meditationskissen und Wolldecke mit.


Gerhard Walter
Gerhard Walter

Initiierter Zen-Lehrer, 8. Dan Aikido, abgeschlossenes Design-Studium an der HdK Hamburg, hat über viele Jahre immer wieder in japanischen Zen-Klöstern gelebt und als Meisterschüler von alten Aikidomeistern gelernt, leitet seit über 30 Jahren einen eigenen Aikido-Zen Dojo in Berlin, langjährige internationale Lehrtätigkeiten, u.a. an der Schaubühne Berlin, HdK Berlin, über mehrere Jahre Lehrauftrag an der Universität Oldenburg.

Gemischte Gefühle*

Gemischte Gefühle: Beziehungsdynamik verstehen und verändern
Supervisionsgruppe vor dem Hintergrund der Psychoanalyse und Psychoanalytischen Psychotherapie
Beziehungsgeschehen ist privat wie beruflich mit vielfältigen Emotionen unterschiedlicher Qualität und Intensität verbunden. Interesse und Freude an Begegnung und Kommunikation ist für viele ein Hauptgrund für die Berufswahl, schwierige Beziehungsdynamiken können allerdings zur emotional belastenden Herausforderung werden. Im Rahmen einer achtsamen Atmosphäre eröffnet die Gruppe einen Resonanzraum für unterschiedlichste Themen und Aspekte der eingebrachten Fallgeschichten aus dem Berufsleben. Die spezifische Falldynamik nimmt im Gruppengeschehen Gestalt an. In gemeinsamen kreativen Prozessen werden wir implizite Dimensionen auf methodenvielfältige Weise erkunden mit dem Ziel, sie vielschichtig zu erfassen und so weit wie möglich zur Sprache zu bringen. Als wichtige Informationsquellen dienen uns dabei Körperwahrnehmung und Körperausdruck aller Anwesenden verbunden mit emotionalen Reaktionen.
Im Erleben von Resonanz und Verständnis verknüpft mit Perspektivenwechsel und Reflexion stellen sich Erkenntnis, Entlastung und Ermutigung ein. Dieser Orientierungsprozess verändert die Beziehungsdynamik. Die Fähigkeit, Gefühle zu regulieren und Konflikte konstruktiv auszutragen wird gefördert. Neue Spielräume für Kontakt entstehen, auch indem Grenzen angemessen definiert werden. So wachsen Freude und Zufriedenheit mit sich selbst und der Arbeit. Die abwechslungsreiche, oft auch lustvolle Beteiligung aller Anwesenden an der Erkundung jeder Fallgeschichte ergibt neben supervisorischen Effekten einen hohen persönlichen Ertrag an Selbsterfahrung. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit!
Gerlinde Laaha-Suchar
Gerlinde Laaha-Suchar

Psychoanalytikerin, Lehranalytikerin im Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie, PSY3-Lehrtherapeutin der ÖÄK, Psychotherapeutin und Supervisorin in freier Praxis in Graz und Wien, E-Mail: gerlinde.laaha@gmx.at

Gerald Suchar

Dr. med., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Arzt für Allgemeinmedizin, ÖÄK-Diplom für Psychotherapeutische Medizin (Integrative Verhaltenstherapie), Lehrgangsleiter des PSY 1 und PSY 2 der WGPM, Lehrtherapeut der ÖÄK, Balintgruppenleiter, E-Mail: gerald.suchar@gmx.at

Qigong und Taiji

Qigong und Taiji – Gesundheit und Lebensfreude

Qigong basiert auf der Traditionellen Chinesischen Medizin, Philosophie und einer langen Kultur von Gesundheitspflege. Yi Jin Jing ist ein Klassiker unter den Qigong-Übungen.

Wir lernen und vertiefen einfache Übungen aus dem „Yi Jin Jing“, dem „stärkenden Qigong“. Nach alter Überlieferung kräftigt es Körperstruktur und Vitalkraft, fördert Geschmeidigkeit, Standfestigkeit und Zentrierung. Die wesentliche Wirkung liegt in der körperlichen und mentalen Stärkung, in der Steigerung der Vitalität und im Energie-Ausgleich.

Taiji ist eine sanfte Bewegungskunst. Freude zu wecken, Offenheit für die Erfahrung von inneren Lebenszusammenhängen zu entwickeln und in Fluss zu kommen ist im Taiji der „5 Elemente" und „Kreise“ wichtiger als das mühsame Einüben von komplizierten Formen. Es ist ein Spiel der Balance und eine Perle unter allen Taiji Formen; einfach, tiefgründig und reich an inneren Bildern. Ein Angebot für alle, die Qigong und Taiji neu oder wieder anders erleben und vertiefen möchten.

Vorkenntnisse und besondere Fitness sind nicht erforderlich.

Empfohlene Literatur: Hans-Peter Sibler: Stärkendes Qigong – Yijinjing. Einfache und wirkungsvolle Übungen für den Alltag. Bacopa Verlag. Das Buch und die DVD sind im Kurs erhältlich.

Hans-Peter Sibler
Hans-Peter Sibler

Geboren 1949, Taiji- und Qigong-Pionier aus der Schweiz. Betreibt diese Künste seit 1975. Lernte in Europa, Amerika, Asien. Lehrer und Ausbildner SGQT (Schweiz. Gesellschaft für Qigong und Taijiquan). Gründer und Leiter der Schule für Taiji und Qigong Zürich, dem ersten auf diesem Gebiet spezialisierten Institut in der Schweiz; Lehr- und Vortragstätigkeit in Institutionen und Firmen.

Improvisation und szenisches Spiel aus dem Moment

Szenische Erfindungen und spontanes Spiel!

Wir beschäftigen uns über verschiedene Zugänge mit dem Spiel von improvisierten Szenen. Wir erproben uns dabei auf verschiedenste Art und Weise, denn der Fundus an Übungen und Spielen zum Einstieg in diese Kunstform ist sehr groß. Die Erfahrung zeigt, dass auch Ungeübte oder Neueinsteiger*innen gut mitkommen. Es soll lustvoll und leicht sein und es braucht die Bereitschaft zur Kooperation. Es geht gar nicht so sehr darum, originell oder besonders witzig zu sein, sondern vielmehr um das Akzeptieren von szenischen Angeboten der Mitspieler*innen und das Vertrauen auf gemeinsames Wirken. Es geht darum, eigene Strategien zu erkennen und neue zu lernen. Wir lernen Geschichtenstrukturen und die Wirksamkeit des dramatischen Konflikts kennen. Im geschützten Raum des Theaters kann somit auf lust- und respektvolle Art Wunderbares gelingen.

Helmut Köpping
Helmut Köpping

Geboren 1967, Regisseur, Schauspieler und Ensemblemitglied des Theaters im Bahnhof Graz; Arbeiten für Theater und Film, langjährige Workshoparbeit im Bereich Improvisation und Stückentwicklung. Inszenierungen in Graz und am Staatstheater Mainz. Zuletzt „Geidorf’s Eleven“ im Grazer Schauspielhaus und Co-Regie mit Michael Ostrowski bei der Filmkomödie „Hotel Rock’n’Roll“.

Achtsamkeit in Begegnung mit sich und den anderen*

Selbsterfahrungsgruppe auf Grundlage des Psychodramas

Achtsamkeit ist verstandesmäßig leicht erklärt – Dein Leben bereichern kann sie nur, wenn Du sie durch Meditation und Alltagsachtsamkeit von innen her erfährst und immer mehr verkörperst. Dieses Bemühen ist auch eine Voraussetzung, um Achtsamkeit wirkungsvoll in die Psychotherapie integrieren zu können. Darüberhinaus ist dieses Prinzip das Ziel und der wichtigste Wirkfaktor der verschiedenen MBIs (Mindfulness Based Interventions).

Wir üben die Grundelemente des MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction/Achtsamkeitsbasierte Stress Reduktion), der ersten in ihrer Wirksamkeit gut

erforschten achtsamkeitsbasierten Methode, die zu einem guten Teil für den aktuellen „Achtsamkeitsboom“ verantwortlich ist. Zur Vertiefung und Erweiterung der Erfahrung vermitteln wir auch Elemente des MSC (Mindfulness Based Self Compassion/Achtsamkeitsbasiertes Selbstmitgefühl), einer etwas

psychologischeren Methode, die auf den liebevollen Umgang mit Dir selbst fokussiert. Ein 3. drittes Element des Seminars sind Übungen aus dem IMP (Interpersonal Mindfulness Programm, Interpersonelles Achtsamkeitsprogramm). Hier wird die Begegnung mit sich selbst, zu der die Meditation anregt, durch die Begegnung mit einem Gegenüber vertieft und intensiviert.

Das Seminar besteht aus einer Abfolge von Meditationen/Reflexionen/Bewegungsübungen (Yoga, Feldenkrais, Qi Gong). Rückmeldungsrunden/Gelegenheiten zum Austausch in Kleingruppen dienen der Vertiefung und Klärung und geben Gelegenheit zu theoretischen Fragen und leiten aufbauende Übungen ein.

Helmut Renger
Helmut Renger

Dr. med., geboren 1968 in Graz, regelmäßige Meditationspraxis seit der Jugend. Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (Psychodrama, Weiterbildungen in ACT und DBT). Lehrer für MBSR, MBCT, MSC, IMP, Obmann der MBSR-MBCT Vereinigung Austria. Arbeit mit Achtsamkeit in vielen Kontexten (Leitung von Meditationskursen, psychotherapeutische Praxis, Erwachsenenbildung, SFU, Fortbildung für medizinisches Personal, Arbeit mit Patient*innen einer psychiatrischen Rehabilitationsklinik)

Jörg Trettler
Jörg Trettler

Studium der Psychologie und Philosophie an der LMU München, MBSR und Kum Nye Lehrer, seit 2005 Kurse und Coaching in achtsamkeitsbasierter Stressbewältigung und Burn-out Prophylaxe, Arbeitspsychologe, Training und Beratung für Arbeitsuchende (move-ment GmbH, Graz)

Innere Wahrheiten - KIP und Körper*

KIP (Katathym Imaginative Psychotherapie) und KÖRPER

Wir kennen alle die Redewendung: „Der Körper lügt nicht“, wissen allerdings oft nicht, was es bedeutet nach unserer eigenen inneren Wahrheit zu leben, unsere Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle richtig zu deuten. Zu sehr werden wir von einer Welt geprägt, in der es um Äußerlichkeiten, Schein und Profit geht.

Lernen wir mit unserem Unbewussten und Körperlichen in Kontakt zu bleiben, uns besser zu spüren, kommen wir dem, was für uns selbst „wahr“ ist um einiges näher. In unseren frühen körperlichen und emotionalen Beziehungserfahrungen mit den Eltern und anderen Bezugspersonen erfahren wir Prägungen, die bestimmen, wie wir uns später wahrnehmen. Für Liebesbeziehungen, Freundschaften, Beziehungen zu Kolleg*innen oder zu unseren eigenen Kindern brauchen wir die gute Verbundenheit zu uns selbst als Voraussetzung für gelungene Beziehungen. Gleichzeitig hinterlässt jede neue Begegnung/Berührung Spuren und verändert uns. In jeder neuen Verbindung oder/und in der therapeutischen Beziehung steckt für jeden Menschen die Möglichkeit zu wachsen und mehr nach der inneren Wahrheit zu leben.

Im Seminar werden Imaginationen aus der KIP mit Körperübungen verbunden, wir tauchen in unser Inneres ein, erforschen es und versuchen zu verstehen, möglicherweise zu verändern. Die Begegnungen in der Gruppe werden uns in ihrer Vielfalt als Ressource zur Verfügung stehen.

Ines Glinig
Ines Glinig

Mag.a , geboren 1966, Pädagogin, Psychotherapeutin, Paartherapeutin, Lehrtherapeutin und Dozentin für KIP, Supervisorin, Yogatherapeutin, MSC (Mindful Self-Compassion) Certified Teacher

Philipp Pichler
Philipp Pichler

Dr., geboren 1966, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapeut und Paartherapeut für KIP, Supervisor

Körper, Musik, Resonanz

Körper, Musik, Resonanz - eine Selbsterfahrungsgruppe vor dem Hintergrund der Integrativen Therapie
„Die einzige Wahrheit ist Musik.“
Jack Kerouac
Vor allem in belastenden Zeiten sind wir extrem herausgefordert, uns selbst und unsere Umwelt gut wahrzunehmen, zu erfassen, zu verstehen und mit uns und den uns anvertrauten Menschen gut umzugehen. In dieser Selbsterfahrungsgruppe wollen wir uns mit verbalen und nonverbalen, vor allem auch musikalischen Mitteln mit unseren Themen befassen, experimentieren, improvisieren, neue Wege erkunden und alte Strukturen erkennen. „Was wahr ist“ will erfahren, erprobt, erkannt und vielleicht auch verstanden werden. Intersubjektives, leibhaftiges Bezogensein ist die Basis um kreative Potentiale zu entfalten.
Monika Glawischnig-Goschnik
Monika Glawischnig-Goschnik

Univ.-Prof.in Dr.in med. univ., geboren 1960, Ärztin, Psychotherapeutin, Musiktherapeutin, 1997-2022 tätig als Ass.- Ärztin im psychosomatisch-psychotherapeutischen Konsiliar- und Liaisondienst an der Univ.- Klinik für Med. Psychologie und Psychotherapie Graz; Lehraufträge für Musiktherapie in Wien und Graz seit 1995; Leitungsteam „Leib oder Leben“ 2008-2019; Obfrau ÖGMP seit 2021; Obfrau Verein MuthiG seit 2018; seit 2022 Professur Musiktherapie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG)

Körper, Bewegung, Tanz als Spiegel meiner Selbst

Selbsterfahrungsgruppe auf Basis Tanztherapeutischer Methoden

Bewegung, Rhythmus, Tanz und Kreativität sind die ureigensten Kräfte des Menschen. In dieser Selbsterfahrungsgruppe wird durch Bewegung und Tanz ein Raum geöffnet, der es möglich macht einen Zugang zu unserem Selbst und unserem Innersten zu erhalten. Der Körper als unser wichtigster Verbündeter liegt dabei ganz im Fokus. Die Kreativität öffnet den Raum, in dem wir der Gruppe und uns selbst begegnen. Dabei geht es um ein aufeinander zugehen und gemeinsames Sein in der Gruppe sowie um das ganz individuelle Ankommen bei uns selbst. In diesem Raum dürfen innere Themen hochkommen, dürfen sich Licht und Schatten begegnen. Wir werden sichtbar mit dem was ist und was sich zeigen will. Mit diversen Methoden der Tanztherapie, die den Körper zum Innehalten und Bewegen auffordern, freien Bewegungseinheiten, aber auch der kreativen Theaterarbeit gelangen wir zu einem Moment des Gewahrwerdens, um dann in einen kreativen Ausdruck zu kommen. Wir werden uns viel bewegen, das gesprochene Wort darf Pause machen. Denn Bewegung ist Atem, Atem ist Körper und dieser darf ganz hier und jetzt sein. Wer Freude am kreativen Ausdruck hat und sich und seinem Körper einen heilenden Raum schenken will, der ist in dieser Gruppe gut aufgehoben.

Rosalie Kubny
Rosalie Kubny

M.A., geb. 1986, lebt in Kassel und arbeitet als Tänzerin, Choreografin, Tanztherapeutin und Coachin vor allem in Kassel, Köln und München, Deutschland. Master of Arts in Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Innsbruck, Tanztherapieausbildung am Europäischen Zentrum für Tanztherapie EZETTHERA in München zur Systemischen Tanztherapeutin, Studium des Zeitgenössischen Tanzes. Seit 2020 Mitglied im Berufsverband der TanztherapeutInnen Deutschlands e.V., seit 2015 Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland, Österreich, Israel.

Veranstalter/Mitveranstalter/Kooperationspartner


PSYGRAZ STLP Uni for Life Med-Uni Graz