Ankommen im Sein – Eintauchen in die Tiefe der Existenz

Breema und Integrative Gestalttherapie

Breema trifft Gestalt – Im Hier und Jetzt sich berühren lassen ist ein zentraler Aspekt der Gestalttherapie wie auch der Breema-Körperarbeit.
„Awareness“, der engl. Begriff für Gewahrsein – Bewusstheit steht im Mittelpunkt jeglichen gestalttherapeutischen Handelns. Bewusstheit ist immer mit der gegenwärtigen Erfahrung verknüpft. Dieser Prozess und Weg der Selbsterforschung ist sowohl der Gestalttherapie wie auch der Breema-Körperarbeit zu Eigen und ermöglicht letztendlich immer eine Bewusstseinserweiterung. Durch die „Gewahrwerdung“ kann Kontakt geschehen. Diese Form der Aufmerksamkeit ermöglicht es dem Menschen, mit sich in Kontakt zu kommen, dass er sich den Dingen so öffnen kann wie sie sind.


Durch den Kontakt zum Körper gelingt Kontakt zum Selbst und zur Umwelt. Die Hinwendung zum Menschen auf gleicher Ebene, ohne Absicht und ohne einen Zweck zu verfolgen ist der Gestaltarbeit (M. Buber) wie auch der Breema Körperarbeit (9 Prinzipien) zu Eigen. Frei von Vorannahmen – mit offenen Sinnen – Moment nach Moment am ablaufenden Prozess teilhaben. Durch Zentrierung auf leiblicher Ebene wird es möglich, mit verschütteten inneren Anteilen in Kontakt zu kommen sowie sich wiederholende Muster und Konditionierungen zu erkennen.


Breema – eine uralte Praktik der Gesundheitspflege, ursprünglich aus dem Nahen Osten stammend, unterstützt uns im täglichen Leben in einzigartiger Weise. Der Übung in Präsenz und Achtsamkeit werden wir uns in diesem Seminar nähern.


Basierend auf
• den neun Breema Prinzipien angewandt in Therapie und Körperkunst
• körperbezogener Meditation
• Selbst Breema Übungen
• Partnerübungen
werden die Sequenzen, denen einfache Prinzipien zu Grunde liegen, am Boden durchgeführt.


Bitte bequeme Kleidung, Socken und Decke mitbringen!

Claudia Saltiel 

Jahrgang 1957, Ausbildnerin für Breema Körperarbeit seit 1988 in Europa und den USA, Diplompädagogin für Musiktherapie, Bewegungspädagogin am Mozarteum Salzburg, Integrative Bewegungslehre nach Talmi, Systemische Rituale bei Daan van Kampenhout

www.claudiasaltiel.at

Renate Reinwein-Kemptner, MSc, DSA

Jahrgang 1956, Psychotherapeutin in freier Praxis in Zwettl und Großreinprechts / Waldviertel seit 1992, Integrative Gestalttherapie. Seit 2000 integriere ich die Aufstellungsarbeit sowie die Breema Körperarbeit in meinen psychotherapeutischen Praxisalltag.

renate@reinwein-kemptner.at

Leibliche Resonanz als Impulsgeber für neue Perspektiven in Supervisionsprozessen

Fallsupervision

Wir Menschen beeindrucken und berühren einander auch seelisch zuallererst auf der Ebene des leiblichen Ausdruckes. Dieser wechselseitige Austausch ist blitzschnell und umfassend. Wenn wir diese Ebene der körperlich-affektiven Interaktion mehr in die therapeutische Arbeit und Supervision einbeziehen, schaffen wir so neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem Ergebnis von veränderten Perspektiven und Lösungsansätzen. Supervisionsprozesse werden so zu einem kooperativ-kreativen Miteinander. Wenn ich in einem solchen Rahmen meine schwierigen Fälle oder Probleme präsentiere, wird dies meine therapeutischen oder beruflichen Kompetenzen wahrhaft fördern.

In diesem Workshop werden wir die Wahrnehmung der eigenen Körperreaktionen fördern, um diese sodann als Resonanzphänomene auf die berichteten Fälle zu nutzen. Die Resonanz der TeilnehmerInnen ist immer individuell und einzigartig und fördert Wertschätzung und ein respektvolles Miteinander, auch von unterschiedlichen Berufsgruppen. Mich von meiner Resonanz auf den Anderen berühren lassen ist der ideale Ausgangspunkt für die gemeinsame Erforschung von neuen Aspekten zu einem berichteten Fallgeschehen. Der/ die den Fall Vorstellende ist in diesen Prozess auf Augenhöhe einbezogen und kommt dabei oft selbst zu neuen Erkenntnissen und Lösungsansätzen. Zusätzlich können TeilnehmerInnen ihre eigenen andersartigen Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten spielerisch erproben. Dabei werden sich die Sichtweisen von hoffentlich verschiedenen Berufsgruppen als bereichernd erweisen.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Forschungsprozess mit den TeilnehmerInnen.

Bitte mitbringen: Neugier, bequeme bewegungsfreundliche Kleidung und die Bereitschaft, sich körperlich und spielerisch mit eigenen Ideen und Fällen einzubringen.

LITERATUR: Clauer,J. & Milch,W.(2021): Der Nutzen des Konzeptes der Resonanz für das Verständnis der impliziten Dimension in Supervisionsprozessen. In: Maschsee-Gruppe: Die implizite Dimension der Resonanz. Jahrbuch Selbstpsychologie 3, Frankfurt a.M., Brandes & Apsel: 74 -97.

Jörg Clauer
Dr. med., geboren 1951 in Hamburg-Harburg. Arzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie – Psychoanalyse. Bis 1999 Leitender Arzt von psychosomatischen Fachkliniken, seitdem in freier Kassenpraxis tätig. Internationaler Trainer für Bioenergetische Analyse (IIBA-Faculty); Dozent, Lehrtherapeut und Lehrsupervisor für Psychotherapie, Bioenergetische Analyse, Psychoanalyse und Psychodrama sowie Body Enlightenment Therapeut

Körperinterventionen

Körperarbeit in der Psychotherapie

Ich werde in diesem Schulen übergreifenden Fortbildungs-Workshop unterschiedliche körpertherapeutische Konzepte und Interventionsstrategien darstellen und vermitteln. Mein Ziel ist es, interessierten Personen aus heilenden Berufen ein Handwerkszeug zu geben, um auch in verbal geführten Psychotherapien die körperliche Dimension punktuell miteinzubeziehen, um so den therapeutischen Prozess zu vertiefen und zu bereichern. Die Stärke der körpertherapeutischen Vorgangsweise liegt eindeutig im Erleben des präverbalen Bereichs, der im verbalen Dialog kaum bis gar nicht erfahrbar werden kann.
Die Schwerpunkte sind: Wahrnehmen und Interpretieren der Körpersprache des Klienten – Der primäre Dialog: zwei Körper „sprechen“ miteinander –
Holding: Gesten der Unterstützung und des Halt Gebens – Direkte Körperinterventionen: Druckpunktarbeit am Klienten.
Dieses Kompetenzseminar beinhaltet Demonstrationsarbeiten, theoretische Inputs mit Diskussionen, Triadenarbeit in den Rollen Therapeutin/ Klientin/ Beobachterin, Selbsterfahrung in der Klientinnenrolle.

Im Hintergrund steht meine 35-jährige Erfahrung in den Methoden der analytischen Körperpsychotherapie (Downing, Moser, Heisterkamp et.al.), der bioenergetischen Analyse nach Alexander Lowen, sowie der transpersonalen Psychotherapie und Atemarbeit nach Stan Grof.

Mitzubringen: Bequeme Kleidung, Decke, Schreibmaterial

Dr. Karl Stoxreiter,
Klinischer-, Gesundheits- und Organisationspsychologe, Psychotherapeut & Körpertherapeut, Supervisor & Coach (ÖVS).
Ausbildungen: Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik (ÖAGG), Bioenergetische Analyse (DÖK), Analytische Körperpsychotherapie (AKP), Transpersonale Psychotherapie und Atemarbeit (IHTP), NARM – Neuroaffektives Beziehungsmodell nach Larry Heller

Web: www.stoxreiter.at

Mit Leib und Seele kommunizieren

Bioenergetische Analyse und Therapie

Wer gewohnheitsmäßig viel bei sich ist, wird in diesem Kurs eingeladen, sich anderen zuzuwenden. Wer überwiegend gesellig und/oder für andere unterwegs ist, wird Gelegenheit erhalten, zu sich zu kommen. Wir werden spielerisch eigene Bewegungs- und Handlungsimpulse erkunden und auf diese Weise in Kontakt mit anderen treten oder die Beziehung zu uns selbst vertiefen. Dabei wird uns immer wieder die Frage beschäftigen (müssen), wie sich die SARS-CoV-2-Pandemie auf unsere Verhaltensmöglichkeiten auswirkt.

Wir wollen versuchen, automatisierte Reiz-Reaktionsmuster zu erkennen, zu verlangsamen und damit Wahlmöglichkeiten für eigenes Verhalten zu gewinnen.

Wir werden einander helfen, unterdrückte Gefühle und zurückgehaltene Handlungsimpulse aufzuspüren und Ausdrucksformen für sie zu finden, die im geschützten Rahmen der Gruppe wild und kathartisch sein dürfen. Damit lassen sich neue, für das alltägliche Leben geeignete Verhaltensweisen bahnen.

In einem sich entfaltenden Gruppenprozess werden einige Techniken und Grundprinzipien der Bioenergetischen Analyse und Therapie vermittelt. Selbst- und Gruppenerfahrung sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit.

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Decke oder Matte, evtl. ein Kissen

Empfohlene Literatur:

  • Heinrich-Clauer V (Hrsg.) (2008). Handbuch Bioenergetische Analyse. Gießen: Psychosozial-Verlag.
  • Koemeda-Lutz, M. (Hrsg.) (2002). Körperpsychotherapie – Bioenergetische Konzepte im Wandel. Körper und Seele, Sonderband. Basel: Schwabe.
  • Koemeda-Lutz M (2009). Intelligente Emotionalität – Vom Umgang mit unseren Gefühlen. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Koemeda-Lutz, M. (2019). Tanzen vor Freude, Zittern vor Wut. Sich von Gefühlen bewegen lassen. Ein Selbsthilfebuch mit körperpsychotherapeutischen Techniken. Weinheim: Beltz.
  • Lowen A (1958). The Language of the Body. New York: Grune and Stratton. Dt. (1981). Köperausdruck und Persönlichkeit. München: Kösel.

Margit Koemeda, Dr. Dipl. Psych.

geboren 1954 in Nürnberg, eidgen. anerkannte Psychotherapeutin ASP, Weiterbildungsleiterin SGBAT und Ausbilderin SGBAT, IIBA. Eigene Praxis in Zürich und in Ermatingen/Bodensee. Workshops und Vorträge in Deutschland, der Schweiz, Österreich und den USA. Verschiedene Publikationen zu körperpsychotherapeutischen Themen, insbesondere zur Wirksamkeit von Körperpsychotherapien.

www.psychotherapieforschung.ch

Kontakt:
koemeda@bluewin.ch
www.koemeda.ch  

Körper-Stimme-Ausdruck

Körperorientierte Persönlichkeitsentwicklung, integrative Verhaltenstherapie, Psychoanalyse

Körper erzählen Geschichten. Körper vermitteln Gefühle. Körper erzeugen Zustände. Unser Körper ist ein Beziehungsorgan und bietet uns unglaublich viele Möglichkeiten des Ausdrucks an. Er erinnert sich, beeinflusst unsere Gefühle, nimmt wahr.

Wir wollen mit spielerischen Mitteln innere Widerstände erfahren, die es uns erschweren mit Leichtigkeit und Durchlässigkeit im kleinen oder größeren Kreis zu agieren. Erkenntnisse sollen gewonnen werden, dass auch Körper, Stimme und Ausdruck von unseren Erinnerungen und Vorstellungen geprägt sind.

Wir verändern uns im Licht der Bilder, die wir von uns selbst machen. Eine Auseinandersetzung mit unserer körperlichen und personalen Identität sowie dem Gegenüber wird stattfinden. Wir werden lernen wo die Stimme ihren kraftvollen Sitz hat und ihre Entfaltungsmöglichkeiten erfahren, so dass wir unser Potential ausschöpfend mit Stimme und Sprache arbeiten können.

Bilder von uns selbst werden mit der eigenen Präsenz und dem Körper in Verbindung gesetzt. Wie wirke ich, wie möchte ich meine Wirkung verändern und woher kommen meine Widerstände? Wie verhalten sich mein Ideal-Ich und mein Ich-Ideal?

Es wird Übungen aus folgenden Bereichen geben:

  • Übungen zur Sprechtechnik
  • Atemübungen
  • Übungen zur Körperwahrnehmung
  • Improvisation
  • Körpersprache
  • Übungen zum Einfluss des Körpers auf Emotionen
  • Übungen zum Einfluss der Emotionen auf den Körper
  • Übungen mit Lieblings-Film-Sequenzen

Diese Komponenten sollen dem eigenen Ausdruck neue Entfaltungsmöglichkeiten geben.

Fredrik Jan Hofmann

studierte am Max Reinhardt Seminar Schauspiel. Seit 2002 ist er auf verschieden Bühnen wie Ruhrfestspiele Recklinghausen, Staatstheater Mainz, Schauspiel Köln zu sehen. Seit 2015 ist er am Schauspielhaus Graz engagiert. Er ist außerdem in TV und Kino zu sehen, zuletzt in “Das Boot”. Seit 2010 Arbeit als Dozent, Theaterpädagoge und Lehrer an der Kunstuniversität Graz, an der Fachhochschule Aachen und als Coach. Zuletzt arbeitete er vermehrt als Coach im Bereich Körperarbeit. Seit 2018 absolviert er eine Ausbildung zum Tanztherapeut nach IGE.

Kontakt:
mail@fredrikjanhofmann.com
www.fredrikjanhofmann.com  

Jolana Wagner-Skacel, Dr.in med. univ.

geb. in Hodonin, ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Integrative Verhaltenstherapie; seit 2014 in Ausbildung beim Arbeitskreis für Psychoanalyse Graz; arbeitet an der Universitätsklinik für Med. Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie mit dem Schwerpunkt bio-psycho-soziale Diagnostik, Forschung und Therapie. Zahlreiche Lehr- und Vortragstätigkeiten.

Kontakt:
jolana.wagner-skacel@klinkum-graz.at

Leibhaftige Beziehung

Traumanalyse (AP), Bewegung (Feldenkrais) und Musik (live!)

Die ewige Frage: Wie kann ich bei mir sein und mich gleichzeitig auf die Beziehung zu dir einlassen?

Wir sind in unseren Beziehungen am glücklichsten, wenn wir leibhaftig präsent sind.

Sind wir das nicht, verliert die Kommunikation an Klarheit und wir haben oftmals das Gefühl, uns selber verloren zu haben. So wird der Weg zum kreativen Miteinander (ein natürlicher und spontaner Ausdruck des Lebens) bewölkt und blockiert.

Glücklicherweise gibt es gangbare Wege zu leibhaftiger Präsenz. Dazu gehören: Sich mit dem Unbewussten anzufreunden; sich in leiblicher Erfahrung zu verankern; Bewusstheit in Bewegung zu entwickeln; Körper und Geist mit jedem Atemzug zu vereinen. So werden wir immer mehr verbunden, sowohl innerlich als auch äußerlich.

Mit Wärme und Humor, schöpfend aus langjähriger Erfahrung, bieten Elisabeth Haas und David Kaetz praktische Zugänge an, um dieser ewigen Frage auf der Spur zu bleiben.

Jung‘sche Traumanalyse, Feldenkrais, Stimmarbeit, Aufstellungsarbeit (und mehr), öffnen den Weg zum leibhaftigen Miteinander. Und weil Freude, Spaß und Begeisterung das beste Klima für Selbsterfahrung und Lernen schaffen, gibt es auch — wenn möglich — Musik und Tanz.

Bitte mitbringen: Matte (oder Decke), 1 Badetuch, bequeme Kleidung, warme Socken, Träume.

Elisabeth Haas

Jung‘sche Analyse, Initiatische Therapie (nach Dürckheim). Von 1987 bis 1998 Praxis und Mitarbeit in Todtmoos-Rütte (Schwarzwald). Seit 1998 Psychotherapeutin und

Supervisorin in freier Praxis in der Steiermark und in Vorarlberg. Fortlaufende Traumseminare, Weiterbildungsgruppen für PsychotherapeutInnen in Leibtherapie und Geführtem Zeichnen.

Kontakt:
elhaas@aon.at

David Kaetz

Feldenkrais-Lehrer, Musiker, Schriftsteller. Feldenkrais-Praxis in Kanada und der Steiermark. Workshops weltweit zur Verbesserung des Hörsinns.

Kontakt:
davka@pobox.com
www.davidkaetz.com

Berührende Beziehungen

KIP (Katathym Imaginative Psychotherapie) und Körper

Beziehungen sind unser größtes Glück und unsere schmerzvollsten Erfahrungen, sie berühren uns tief.

In unseren frühen körperlichen und emotionalen Beziehungserfahrungen mit den Eltern und anderen Bezugspersonen erfahren wir Prägungen, wie wir uns später binden. Ob in Liebesbeziehungen, Freundschaften, zu unseren Eltern, Geschwistern und/oder Kindern zeigen sich unsere dadurch gewachsenen Ressourcen und Verletzungen.

Jede neue Begegnung/Berührung hinterlässt Spuren und verändert uns. In jeder neuen Verbindung oder/und in der therapeutischen Beziehung steckt für jeden Menschen die Möglichkeit zu wachsen und zu heilen.

Mit Hilfe der KIP tauchen wir in unsere vielfältigen Beziehungswelten ein, erforschen sie und versuchen diese zu verstehen, möglicherweise zu verändern.

Im Seminar werden Imaginationen und die körperlichen Dimensionen der KIP fokussiert.

Die Beziehungen in der Gruppe werden uns in ihrer Vielfalt als Ressource zur Verfügung stehen.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung und Decke.

Ines Glinig, Mag.a

geboren 1966, Pädagogin, Psychotherapeutin, Paartherapeutin, Lehrtherapeutin und Dozentin für KIP, Supervisorin, Yogalehrende und Yogatherapeutin, MSC (Mindful Self-Compassion) Trained Teacher

Kontakt:
praxis@glinig.at
www.glinig.at

Philipp Pichler, Dr. med. univ.

geboren 1966, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapeut und Paartherapeut für KIP, Supervisor und praktizierender Yogafan

Kontakt:
ppichler@davonlaufen.com

Sich berühren lassen – Bewegung aus dem Raum des Nichtwissens

Discipline of Authentic Movement

In DAM (Discipline of Authentic Movement) wird Instinktwissen und Körperweisheit als Instrument des Erforschens der Verbindung zu uns selbst und unserer Umwelt genutzt und über Bewegung sichtbar und erlebbar gemacht.

Diese achtsame Bewegungspraxis lädt uns ein, den eigenen inneren Reichtum, die inneren Welten über den Körper zu erfahren.  Wir begegnen dabei Vertrautem, aber auch bis dahin unbekannten Räumen, spüren und horchen nach innen. Ungesehenes darf auftauchen, Verborgenes verborgen bleiben. Unterstützt durch geschlossene Augen, die unser Nachinnenkommen begleiten, entfalten sich Bewegungen, Stimmungen, Gefühle, energetische Erfahrungen aus einem Raum der Stille.

Im Anschluss an eine Bewegungsphase wird das Erlebte möglichst nahe an der eigenen Wahrnehmung gesprochen. Erlebte Inhalten werden ins Bewusstsein und in lebensgeschichtliche Zusammenhänge gebracht und integriert. Dieser Prozess geschieht in einer wohlwollenden und achtsamen Haltung, wodurch dem „wissenden“ Körper Raum gegeben wird. Das Setting bildet einen sicheren Rahmen für diese Arbeit.

Die Grundform dieser Praxis erscheint einfach, ihr Potential an Erfahrungen ist tiefgehend und weitreichend.

Authentic Movement wurde ursprünglich in den USA von der Tanztherapeutin Mary Starks Whitehouse begründet. Janet Adler, eine ihrer Schülerinnen, hat AM erweitert und vertieft und daraus eine im Körper verankerte Bewusstseinsschulung entwickelt. (Discipline of Authentic Movement)

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Decke und Sitzkissen.

Hannah Folberth-Reinprecht, Mag.a phil.

geboren 1958, lebt und arbeitet in Wien; Teacher of DAM (Discipline of Authentic Movement); Psychotherapeutin, Supervisorin, ausgebildet in Bewegungsanalyse (Cary Rick), Sacred Dance (Gabriele Wosien und Laura Shannon), Aufstellungs- und Rekonstruktionsarbeit (APSYS), Somatic Experiencing (Raja Selvam, Itta Wiedenmann); Brainspotting, Bindungsbasierte Körperpsychotherapie nach Thomas Harms,  arbeitet in freier Praxis seit 1992, Unterricht, Fortbildungen und Kongresstätigkeit im In- und Ausland.

Kontakt:
hannah.folberth@aon.at
www.folberth-reinprecht.at

Im Austausch

Selbsterfahrungsseminar auf der Grundlage der Integrativen Therapie

Wir sind als Menschen in einen sozialen und ökologischen Raum eingebunden und mit unseren Sinnen auf die Welt gerichtet. Wir nehmen sie in uns auf und stehen in ständigem – körperlichen, emotionalen und geistigen – Austausch mit ihr. In ko-kreativen Prozessen formen wir unsere Umwelt, verändern und gestalten, lassen Altes los und erschaffen Neues. Gleichzeitig werden wir dadurch selbst geformt und entwickeln uns weiter.

Die Qualität dieser Prozesse und wie wir sie wahrnehmen ist sehr unterschiedlich.

Vieles können wir in unserem Tempo und Rhythmus selbst steuern, andere Lebensereignisse passieren einfach und wir sind herausgefordert mit ihnen umzugehen oder uns anzupassen. Je nach unseren Ressourcen und unserer Resilienz bewältigen wir die an uns gestellten Aufgaben. Es gibt aber auch Phasen im Leben, in denen Stress und Überforderung sich breit machen und Ängste groß werden. Dann drohen wir den Bezug zu uns selbst und zur Um- und Mitwelt zu verlieren. Wir ziehen uns zurück, fühlen uns unverstanden oder einsam. Die Frage stellt sich: „Was brauchen wir, um ein gutes und gesundes Leben zu führen?“

Auf der Basis der Integrativen Therapie werden wir uns über kreative Medien (Malen, Schreiben, Formen) und leib- und bewegungstherapeutische Wege mit uns selbst und der Gruppe auseinandersetzen, uns austauschen und in Dialog treten. Die Reflexion über die Erfahrungen dient dabei dem Transfer in die eigene berufliche Praxis.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Wachsmalkreiden (Jaxon) und eine Decke

Cornelia Cubasch-König, MSc.

geboren 1963 in Bregenz, wohnhaft in Wien; Psychotherapeutin, Musik- und Tanzpädagogin, Imago Paar-Therapeutin; tätig in freier Praxis in Wien, Supervisorin und Lehrtherapeutin an der DUK, Lehrbeauftragte an der Alice Salomon Hochschule, Berlin.

Kontakt:
cornelia@cubasch.com
www.cubasch.com