berühren und berührt werden

Selbsterfahrungsgruppe auf Basis der Konzentrativen Bewegungstherapie (KBT)

 

Die Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) ist eine körperzentrierte und eine handlungs- und erlebnisorientierte Psychotherapiemethode. Sie ist tiefenpsychologisch fundiert und nützt die Entwicklungstheorien als Erklärungsmodelle.

Berührung ist existenziell! Durch die Berührung unserer Bezugspersonen in frühester Kindheit erfahren wir, wie wir sind. Durch unseren Tastsinn entwickeln wir ein Bild von der Welt, erkennen die Lebendigkeit der Dinge und spüren die Resonanz anderer Menschen auf uns. Das Berührt werden auf einer körperlichen Ebene bedeutet auch ein emotionales Angerührt sein.

Durch Berührung erkennen wir unsere Grenzen, kommen in Kontakt mit dem Festen in uns und auch mit dem Sanften und Fürsorglichen.
Ohne Berührung ist Erotik schwer vorstellbar, Sexualität basiert auf intimsten Berührungen.

In der Gruppe können anhand von KBT-Angeboten alte Berührungserfahrungen wieder bewusst und ihre Bedeutung auf dem Hintergrund der eigenen Lebensgeschichte reflektiert werden. Neue, korrigierende Erfahrungen können gemacht werden. Wir eröffnen einen experimentellen Raum um mit sich selbst, mit anderen und mit der Welt um uns herum in Berührung zu kommen. In einer Zeit von „Abstandsregeln“ und „social Distancing“ kann das eine Herausforderung darstellen. Gleichzeitig können solche (neuen) Erfahrungen heilsam wirken und zutiefst berührend sein.

Wir freuen uns auf die reale Begegnung!

Bitte mitbringen: eine Decke und warme Socken.

 

Mariella Bidovec-Kraytcheva, Mag.a
geboren 1969, Psychotherapeutin (KBT), Lehrtherapeutin im ÖAKBT, akad. Supervisorin & Coach.
Traumatherapeutin, Säuglings-, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin

praxis@psychotherapie-kaernten.at
www.psychotherapie-kaernten.at

 

 

Iris Thill, MSc.
Geboren 1970, Psychotherapeutin (KBT), Lehrtherapeutin in Ausbildung beim ÖAKBT, Physiotherapeutin, Traumatherapeutin, Säuglings-, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin

iristhill@hotmail.com

Berührende Beziehungen

KIP (Katathym Imaginative Psychotherapie) und Körper

Beziehungen sind unser größtes Glück und unsere schmerzvollsten Erfahrungen, sie berühren uns tief.

In unseren frühen körperlichen und emotionalen Beziehungserfahrungen mit den Eltern und anderen Bezugspersonen erfahren wir Prägungen, wie wir uns später binden. Ob in Liebesbeziehungen, Freundschaften, zu unseren Eltern, Geschwistern und/oder Kindern zeigen sich unsere dadurch gewachsenen Ressourcen und Verletzungen.

Jede neue Begegnung/Berührung hinterlässt Spuren und verändert uns. In jeder neuen Verbindung oder/und in der therapeutischen Beziehung steckt für jeden Menschen die Möglichkeit zu wachsen und zu heilen.

Mit Hilfe der KIP tauchen wir in unsere vielfältigen Beziehungswelten ein, erforschen sie und versuchen diese zu verstehen, möglicherweise zu verändern.

Im Seminar werden Imaginationen und die körperlichen Dimensionen der KIP fokussiert.

Die Beziehungen in der Gruppe werden uns in ihrer Vielfalt als Ressource zur Verfügung stehen.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung und Decke.

Ines Glinig, Mag.a

geboren 1966, Pädagogin, Psychotherapeutin, Paartherapeutin, Lehrtherapeutin und Dozentin für KIP, Supervisorin, Yogalehrende und Yogatherapeutin, MSC (Mindful Self-Compassion) Trained Teacher

Kontakt:
praxis@glinig.at
www.glinig.at

Philipp Pichler, Dr. med. univ.

geboren 1966, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapeut und Paartherapeut für KIP, Supervisor und praktizierender Yogafan

Kontakt:
ppichler@davonlaufen.com

Im Austausch

Selbsterfahrungsseminar auf der Grundlage der Integrativen Therapie

Wir sind als Menschen in einen sozialen und ökologischen Raum eingebunden und mit unseren Sinnen auf die Welt gerichtet. Wir nehmen sie in uns auf und stehen in ständigem – körperlichen, emotionalen und geistigen – Austausch mit ihr. In ko-kreativen Prozessen formen wir unsere Umwelt, verändern und gestalten, lassen Altes los und erschaffen Neues. Gleichzeitig werden wir dadurch selbst geformt und entwickeln uns weiter.

Die Qualität dieser Prozesse und wie wir sie wahrnehmen ist sehr unterschiedlich.

Vieles können wir in unserem Tempo und Rhythmus selbst steuern, andere Lebensereignisse passieren einfach und wir sind herausgefordert mit ihnen umzugehen oder uns anzupassen. Je nach unseren Ressourcen und unserer Resilienz bewältigen wir die an uns gestellten Aufgaben. Es gibt aber auch Phasen im Leben, in denen Stress und Überforderung sich breit machen und Ängste groß werden. Dann drohen wir den Bezug zu uns selbst und zur Um- und Mitwelt zu verlieren. Wir ziehen uns zurück, fühlen uns unverstanden oder einsam. Die Frage stellt sich: „Was brauchen wir, um ein gutes und gesundes Leben zu führen?“

Auf der Basis der Integrativen Therapie werden wir uns über kreative Medien (Malen, Schreiben, Formen) und leib- und bewegungstherapeutische Wege mit uns selbst und der Gruppe auseinandersetzen, uns austauschen und in Dialog treten. Die Reflexion über die Erfahrungen dient dabei dem Transfer in die eigene berufliche Praxis.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Wachsmalkreiden (Jaxon) und eine Decke

Cornelia Cubasch-König, MSc.

geboren 1963 in Bregenz, wohnhaft in Wien; Psychotherapeutin, Musik- und Tanzpädagogin, Imago Paar-Therapeutin; tätig in freier Praxis in Wien, Supervisorin und Lehrtherapeutin an der DUK, Lehrbeauftragte an der Alice Salomon Hochschule, Berlin.

Kontakt:
cornelia@cubasch.com
www.cubasch.com