Leibhaftige Beziehung

Traumanalyse (AP), Bewegung (Feldenkrais) und Musik (live!)

Die ewige Frage: Wie kann ich bei mir sein und mich gleichzeitig auf die Beziehung zu dir einlassen?

Wir sind in unseren Beziehungen am glücklichsten, wenn wir leibhaftig präsent sind.

Sind wir das nicht, verliert die Kommunikation an Klarheit und wir haben oftmals das Gefühl, uns selber verloren zu haben. So wird der Weg zum kreativen Miteinander (ein natürlicher und spontaner Ausdruck des Lebens) bewölkt und blockiert.

Glücklicherweise gibt es gangbare Wege zu leibhaftiger Präsenz. Dazu gehören: Sich mit dem Unbewussten anzufreunden; sich in leiblicher Erfahrung zu verankern; Bewusstheit in Bewegung zu entwickeln; Körper und Geist mit jedem Atemzug zu vereinen. So werden wir immer mehr verbunden, sowohl innerlich als auch äußerlich.

Mit Wärme und Humor, schöpfend aus langjähriger Erfahrung, bieten Elisabeth Haas und David Kaetz praktische Zugänge an, um dieser ewigen Frage auf der Spur zu bleiben.

Jung‘sche Traumanalyse, Feldenkrais, Stimmarbeit, Aufstellungsarbeit (und mehr), öffnen den Weg zum leibhaftigen Miteinander. Und weil Freude, Spaß und Begeisterung das beste Klima für Selbsterfahrung und Lernen schaffen, gibt es auch — wenn möglich — Musik und Tanz.

Bitte mitbringen: Matte (oder Decke), 1 Badetuch, bequeme Kleidung, warme Socken, Träume.

Elisabeth Haas

Jung‘sche Analyse, Initiatische Therapie (nach Dürckheim). Von 1987 bis 1998 Praxis und Mitarbeit in Todtmoos-Rütte (Schwarzwald). Seit 1998 Psychotherapeutin und

Supervisorin in freier Praxis in der Steiermark und in Vorarlberg. Fortlaufende Traumseminare, Weiterbildungsgruppen für PsychotherapeutInnen in Leibtherapie und Geführtem Zeichnen.

Kontakt:
elhaas@aon.at

David Kaetz

Feldenkrais-Lehrer, Musiker, Schriftsteller. Feldenkrais-Praxis in Kanada und der Steiermark. Workshops weltweit zur Verbesserung des Hörsinns.

Kontakt:
davka@pobox.com
www.davidkaetz.com

Berührende Beziehungen

KIP (Katathym Imaginative Psychotherapie) und Körper

Beziehungen sind unser größtes Glück und unsere schmerzvollsten Erfahrungen, sie berühren uns tief.

In unseren frühen körperlichen und emotionalen Beziehungserfahrungen mit den Eltern und anderen Bezugspersonen erfahren wir Prägungen, wie wir uns später binden. Ob in Liebesbeziehungen, Freundschaften, zu unseren Eltern, Geschwistern und/oder Kindern zeigen sich unsere dadurch gewachsenen Ressourcen und Verletzungen.

Jede neue Begegnung/Berührung hinterlässt Spuren und verändert uns. In jeder neuen Verbindung oder/und in der therapeutischen Beziehung steckt für jeden Menschen die Möglichkeit zu wachsen und zu heilen.

Mit Hilfe der KIP tauchen wir in unsere vielfältigen Beziehungswelten ein, erforschen sie und versuchen diese zu verstehen, möglicherweise zu verändern.

Im Seminar werden Imaginationen und die körperlichen Dimensionen der KIP fokussiert.

Die Beziehungen in der Gruppe werden uns in ihrer Vielfalt als Ressource zur Verfügung stehen.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung und Decke.

Ines Glinig, Mag.a

geboren 1966, Pädagogin, Psychotherapeutin, Paartherapeutin, Lehrtherapeutin und Dozentin für KIP, Supervisorin, Yogalehrende und Yogatherapeutin, MSC (Mindful Self-Compassion) Trained Teacher

Kontakt:
praxis@glinig.at
www.glinig.at

Philipp Pichler, Dr. med. univ.

geboren 1966, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapeut und Paartherapeut für KIP, Supervisor und praktizierender Yogafan

Kontakt:
ppichler@davonlaufen.com

Im Austausch

Selbsterfahrungsseminar auf der Grundlage der Integrativen Therapie

Wir sind als Menschen in einen sozialen und ökologischen Raum eingebunden und mit unseren Sinnen auf die Welt gerichtet. Wir nehmen sie in uns auf und stehen in ständigem – körperlichen, emotionalen und geistigen – Austausch mit ihr. In ko-kreativen Prozessen formen wir unsere Umwelt, verändern und gestalten, lassen Altes los und erschaffen Neues. Gleichzeitig werden wir dadurch selbst geformt und entwickeln uns weiter.

Die Qualität dieser Prozesse und wie wir sie wahrnehmen ist sehr unterschiedlich.

Vieles können wir in unserem Tempo und Rhythmus selbst steuern, andere Lebensereignisse passieren einfach und wir sind herausgefordert mit ihnen umzugehen oder uns anzupassen. Je nach unseren Ressourcen und unserer Resilienz bewältigen wir die an uns gestellten Aufgaben. Es gibt aber auch Phasen im Leben, in denen Stress und Überforderung sich breit machen und Ängste groß werden. Dann drohen wir den Bezug zu uns selbst und zur Um- und Mitwelt zu verlieren. Wir ziehen uns zurück, fühlen uns unverstanden oder einsam. Die Frage stellt sich: „Was brauchen wir, um ein gutes und gesundes Leben zu führen?“

Auf der Basis der Integrativen Therapie werden wir uns über kreative Medien (Malen, Schreiben, Formen) und leib- und bewegungstherapeutische Wege mit uns selbst und der Gruppe auseinandersetzen, uns austauschen und in Dialog treten. Die Reflexion über die Erfahrungen dient dabei dem Transfer in die eigene berufliche Praxis.

Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, Wachsmalkreiden (Jaxon) und eine Decke

Cornelia Cubasch-König, MSc.

geboren 1963 in Bregenz, wohnhaft in Wien; Psychotherapeutin, Musik- und Tanzpädagogin, Imago Paar-Therapeutin; tätig in freier Praxis in Wien, Supervisorin und Lehrtherapeutin an der DUK, Lehrbeauftragte an der Alice Salomon Hochschule, Berlin.

Kontakt:
cornelia@cubasch.com
www.cubasch.com