Gruppen

Kleingruppen

Der Seele Heimat geben Jung’sche Traumanalyse, Feldenkrais, Musik, Humor, und mehr …*

Wir sind in unseren Beziehungen am glücklichsten, wenn wir leibhaftig präsent sind. Sind wir das nicht, verliert die Kommunikation an Klarheit und wir haben oftmals das Gefühl, uns selbst verloren zu haben. So wird der Weg zum kreativen Miteinander (ein natürlicher und spontaner Ausdruck des Lebens) bewölkt und blockiert. Glücklicherweise gibt es gangbare Wege, persönlich und sozial Haltung zu gewinnen.Dazu gehören: Sich mit dem Unbewussten anzufreunden; sich in leiblicher Erfahrung zu verankern; Bewusstheit in Bewegung zu entwickeln; Körper und Geist mit jedem Atemzug zu vereinen. So werden wir immer mehr verbunden und gehalten, und im Hier und Jetzt heimisch.Mit Wärme und Humor, schöpfend aus langjähriger Erfahrung, bieten Elisabeth Haas und David Kaetz praktische Zugänge an, in Kontakt zu bleiben (sogar ohne Handy): Jung‘sche Traumanalyse, Feldenkrais, Stimmarbeit, Aufstellungsarbeit (und mehr), öffnen den Weg zum leibhaftigen Miteinander. Und weil Freude, Spaß und Begeisterung das beste Klima für Selbsterfahrung und Lernen schaffen, gibt es auch — wo möglich — Musik und Tanz.
Elisabeth  Haas
Elisabeth Haas
Jung‘sche Analyse, Initiatische Therapie (nach Dürckheim), Systemische Aufstellungsarbeit. Von 1987 bis 1998 Praxis und Mitarbeit in Todtmoos-Rütte (Schwarzwald). Seit 1998 Psychotherapeutin und Supervisorin in freier Praxis in der Steiermark und in Vorarlberg. Fortlaufende Traumseminare, Weiterbildungsgruppen für PsychotherapeutInnen in Leibtherapie und Geführtem Zeichnen.
David Kaetz
David Kaetz
Feldenkraislehrer, Musiker, Schriftsteller. Feldenkrais-Praxis in Kanada und Europa. Workshops weltweit zur Verbesserung des Hörsinns.

Bewegung aus der Stille…

Bewegung aus dem Raum des Nichtwissens, Körperwissen als Instrument des Erforschens von Verbundenheit mit uns und unserer UmweltDAM (Discipline of Authentic Movement) ist eine achtsame Bewegungspraxis, die uns einlädt, unseren eigenen inneren Reichtum, unsere inneren Welten durch den Körper zu erleben und zu erfahren. Wir begegnen dabei Vertrautem, aber auch bis dahin unbekannten Räumen, spüren und horchen nach innen. Ungesehenes darf auftauchen, Verborgenes verborgen bleiben. Unterstützt durch geschlossene Augen, die unser Nachinnenkommen begleiten, entfalten sich Bewegungen, Stimmungen, Gefühle, energetische Erfahrungen aus einem Raum der Stille.
Hannah Gerhilde Folberth-Reinprecht
Hannah Gerhilde Folberth-Reinprecht
Mag.a phil., geboren 1958, lebt und arbeitet in Wien; Teacher of DAM (Discipline of Authentic Movement), Psychotherapeutin, Supervisorin, ausgebildet in Bewegungsanalyse (Cary Rick), Sacred Dance (Gabriele Wosien und Laura Shannon), Aufstellungs- und Rekonstruktionsarbeit (APSYS), Somatic Experiencing, Brainspotting, Bindungsbasierte Körperpsychotherapie nach Thomas Harms, NARM Practicioner, arbeitet in freier Praxis seit 1992, Unterricht, Fortbildungen und Kongresstätigkeit im In- und Ausland.

Qigong und Taiji
Gesundheit und Lebensfreude

Qigong basiert auf der Traditionellen Chinesischen Medizin, Philosophie und einer langen Kultur von Gesundheitspflege. Yi Jin Jing ist ein Klassiker unter den Qigong-Übungen.Wir lernen und vertiefen einfache Übungen aus dem „Yi Jin Jing“, dem „stärkenden Qigong“. Nach alter Überlieferung kräftigt es Körperstruktur und Vitalität. Die wesentliche Wirkung liegt in der körperlichen und geistigen Stärkung, in der Steigerung der Vitalität und im Energie-Ausgleich.Taiji ist eine sanfte Bewegungskunst. Freude zu wecken, Offenheit und Klarheit zu entwickeln und in Fluss zu kommen ist im Taiji der „5 Elemente" und „Kreise“ wichtiger als das mühsame Einüben von komplizierten Formen. Es ist ein Spiel der Balance, eine Perle unter allen Taiji Formen: einfach, tiefgründig und reich an inneren Bildern.Passend zum Thema „Haltung gewinnen“ ist Taiji eine hervorragende Übung, um Sensibilität, Standfestigkeit, Geschmeidigkeit und Resilienz zu entwickeln und zu verfeinern.Ein Angebot für alle, die Qigong und Taiji neu oder wieder anders erleben und vertiefen möchten.Vorkenntnisse und besondere Fitness sind nicht erforderlich.
Hans-Peter Sibler
Hans-Peter Sibler
geboren 1949, Taiji- und Qigong-Pionier aus der Schweiz. Betreibt diese Künste seit 1975. Lernte in Europa, Amerika, Asien. Lehrer und Ausbildner SGQT (Schweiz. Gesellschaft für Qigong und Taijiquan). Gründer und Leiter der Schule für Taiji und Qigong Zürich, dem ersten auf diesem Gebiet spezialisierten Institut in der Schweiz; Lehr- und Vortragstätigkeit in Institutionen und Firmen sowie an internationalen Konferenzen.

SZENISCHE IMPROVISATION und SPONTANITÄT

Das Improvisationstheater hat eine Vielzahl an Übungen und Spielen hervorgebracht, die ein lustvolles Nähern an szenisches Spiel ermöglichen. Wir werden in dieser Woche viele Übungen kennenlernen und ausprobieren. Daraufhin werden wir uns gemeinsam, langsam aufbauend an szenisches Improvisieren annähern. Im Kern geht’s immer wieder um das Annehmen von Angeboten und das produktive Miteinander. Es geht bei dieser Theaterform weniger um Originalität als um die Übung von Aufmerksamkeit und Vertrauen. Im Zusammenspiel gilt das Prinzip des „Ja - Und“ im Gegensatz zum gewohnteren„Ja - Aber.“ Ziel unserer Zusammenarbeit ist, sich möglichst stressfrei miteinander ins Ungewisse zu begeben und miteinander Szenen zu spielen. Dabei gilt unsere Aufmerksamkeit dem Miteinander, dem genauen Zuhören und dem gemeinsamen Aufbauen. Genau, und Spass soll es auch machen.
Helmut Köpping
Helmut Köpping
Regisseur, Schauspieler, Autor.
Teil des Leitungsteams des Theater - im- Bahnhof Graz, Regiearbeiten in Theater und Film, Workshops und Lehrtätigkeit im Bereich Improvisation, Storytelling, Stückentwicklung.
Aktuell:
Drehbuch: Fassung von „DICHT“ Autobiografischer Roman von Stefanie Sargnagel
Theater: „Meine Gekränkte Freiheit“ im Theater im Bahnhof
Film: „Der Onkel“ Regie, Drehbuch - Gemeinsam mit Michael Ostrowski.

Achtsamkeit
Eine Haltung, jenseits von Gewinnen und Verlieren*

oder wie achtsamkeitsbasierte Methoden und Übungen der Psychodrama-Psychotherapie Grundlage und Vertiefung sein könnenWir üben Meditationen in Bewegung, in Stille und im Dialog. Reflexionsrunden und Austausch in Kleingruppen dienen zur Vertiefung des Erlebens. Psychodramatherapeutische Aufstellungen können den interpersonellen Selbsterfahrungsaspekt verstärken.Die Achtsamkeitsübungen stammen aus MBIs (Mindfulness Based Interventions) wie MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), MBCT (Mindfulness Based Cognitive Therapy) und MSC (Mindful Self Compassion), deren wissenschaftlich belegte Wirksamkeit den Achtsamkeitsboom der letzten Jahre ausgelöst haben.Die Idee der MBIs ist, dass konsequentes Praktizieren meditativer Übungen Achtsamkeit zu einer Haltung werden lässt, aus der es leichter ist, Herausforderungen des Lebens in allen Dimensionen mutig wahrzunehmen und aus automatischem Reagieren kreatives Antworten werden zu lassen. Dann geht es seltener um individuelles Gewinnen oder Verlieren und öfter um gemeinsames Wachsen und tiefere Geborgenheit im Leben.
Helmut Renger
Helmut Renger
Dr. med., geboren 1968 in Graz, regelmäßige Meditationspraxis seit der Jugend. Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (Psychodrama, Weiterbildungen in ACT und DBT). Lehrer für MBSR, MBCT, MSC, IMP, Obmann der MBSR-MBCT Vereinigung Austria. Arbeit mit Achtsamkeit in vielen Kontexten (Leitung von Meditationskursen, psychotherapeutische Praxis, Erwachsenenbildung, SFU, Fortbildung für medizinisches Personal, Arbeit mit Patient*innen einer psychiatrischen Rehabilitationsklinik)
Jörg Trettler
Jörg Trettler
Studium der Psychologie und Philosophie an der LMU München, MBSR und Kum Nye Lehrer, seit 2005 Kurse und Coaching in achtsamkeitsbasierter Stressbewältigung und Burn-out Prophylaxe, Arbeitspsychologe, Training und Beratung für Arbeitsuchende (move-ment GmbH, Graz)

Innehalten
KIP (Katathym Imaginative Psychotherapie) und Körper*

Besondere Zeiten mit mannigfaltigen Krisen wie diese, aber auch persönliche Herausforderungen verlangen von uns Stellung zu beziehen. Doch wie gelingt es uns, Haltung zu gewinnen? Zentral ist es, innezuhalten, nach innen zu spüren, unsere Gefühle, Körper und Beziehungen wahrzunehmen.Lernen wir mit unserem Unbewußten und Körperlichen in Kontakt zu kommen, uns besser zu spüren, kommen wir der für uns wohltuenden Haltung um einiges näher.Zugleich können wir respektvoller mit anderen Lebewesen und der Natur umgehen.In unseren frühen körperlichen und emotionalen Beziehungserfahrungen mit den Eltern und anderen Bezugspersonen erfahren wir wesentliche Prägungen. In Liebesbeziehungen, Freundschaften, Beziehungen zu Kolleg*innen oder zu unseren eigenen Kindern brauchen wir die gute Verbundenheit zu uns selbst als Voraussetzung für gelungene Beziehungen. Dafür braucht es immer wieder ein Innehalten, um Haltung zu entwickeln.Gleichzeitig hinterlässt jede neue Begegnung/Berührung Spuren und verändert uns. In jeder neuen Verbindung oder/und in der therapeutischen Beziehung steckt für jeden Menschen die Möglichkeit zu wachsen und Haltung zu gewinnen.Im Seminar werden Imaginationen aus der KIP mit Körperübungen verbunden, wir halten inne, erforschen uns selbst und unsere Beziehungen und versuchen zu verstehen, möglicherweise zu verändern.Die Begegnungen in der Gruppe werden uns in ihrer Vielfalt als Ressource zur Verfügung stehen.
Ines Glinig
Ines Glinig
Mag.a, geboren 1966, Pädagogin, Psychotherapeutin, Paartherapeutin, Lehrtherapeutin und Dozentin für KIP, Supervisorin, Yogatherapeutin, MSC (Mindful Self-Compassion) Certified Teacher
Philipp Pichler
Philipp Pichler
Dr., geboren 1966, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapeut und Paartherapeut für KIP, Supervisor

IGM
Integrative Gestaltmassage, IGM-Körpertherapie und Psychodrama „Über den Körper die Seele berühren“

In individuell und kollektiv schwierigen Zeiten hilft es, gut im Kontakt mit sich zu sein, um sich auch mit anderen und mit der Welt verbunden zu fühlen.Die IGM – Körpertherapie ist eine ganzheitliche Methode, die auf einzigartige Weise Grundelemente der Integrativen Gestalttherapie und prozessorientierte Körperarbeit mit wirksamen Massagegriffen verbindet. Die einfühlsamen und präzisen Bewegungen entspannen und bieten einen sicheren Rahmen, die Körperwahrnehmung zu vertiefen und das Selbstbewusstsein, die innere Haltung zu stärken.Massieren und massiert werden ist bei dieser Ganzkörpermassage in einem guten Austausch erfahrbar. In Verbindung mit der Atmung und fließenden Bewegungen aus der eigenen Mitte heraus werden grundlegende Massagegriffe erlernt und erprobt. Diese der IGM zugrundeliegende Haltung ermöglicht den Zugang zum intuitiven Erfassen von Körperprozessen bei sich und beim anderen im dialogischen Zusammenspiel. Lustvolle genauso wie (nach)nährende Erfahrungen können gemacht werden, schwierige besser verarbeitet werden.Psychotherapeutische Selbsterfahrung ist Inhalt der Gruppenarbeit, Aufwärmübungen aus Psychodrama, Gestalttherapie und verschiedenen anderen körperbezogenen Methoden ergänzen den Workshop.
Ines Krencioch
Ines Krencioch
MMag., 1957 geboren in Wien, Leitung der IGM und IGM-Körpertherapie (nach A. Maurer), Psychotherapeutin für Psychodrama, Soziometrie und Rollenspiel (ÖAGG) WB Traumatherapie S.E. (nach P. Levine),  WB Integrale Somatic Psychotherapy ISP (nach R. Selvam), WB Holotropes Atmen und Transpersonale Psychotherapie (IHTP, ITPP nach Grof) Seminartätigkeit, arbeitet in freier Praxis in Wien
Uwe Schlegel
Mag., 1963 geboren in Murnau/Oberbayern, wohnhaft in Baden, Ausbildung in Integrativer Gestalttherapie (ÖAGG) WB in IGM und IGM-Körpertherapie (bei A. Maurer), WB Holotropes Atmen und Transpersonale Psychotherapie (bei S. Walch), WB Brainspotting (bei brainspotting austria), Psychotherapeut und Supervisor in freier Praxis in Wien

Intentionale Selbstberührung (Idiopraxie®) in der Psychotherapie*

Entdecken Sie die transformative Kraft der Idiopraxie®, einer innovativen Methode in der körperzentrierten Psychotherapie. Diese Technik, die auf der bewussten Selbstberührung basiert, öffnet neue Wege zur Selbstheilung und fördert ein tiefes Verständnis des eigenen Körpers. In unserem Seminar lernen Sie, wie Idiopraxie® die Selbstwahrnehmung und Selbstregulation durch gezielte Berührungen verbessert, indem sie Elemente der Atemtherapie, Leibtherapie und integrativen Therapie mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen verbindet. Dieses Seminar ist besonders wertvoll für Psychotherapeut:innen, Ausbildungskandidat:innen und Psychiater, die ihre therapeutischen Fähigkeiten erweitern und tiefere Einblicke in die körperliche und psychische Verbindung ihrer Klient:innen und Patient:innen gewinnen möchten.
Markus Böckle
Markus Böckle
Psychotherapeut (Integrative Therapie), Coach, Kognitionsbiologe, Philosoph, Atem- und Gesundheitslehrer, Autor und Praktikter von körperbasierter Psychotherapie, wissenschaftlich Tätig im Bereich von Körperpsychotherapeutischen Methoden
Peter Cubasch
Peter Cubasch
Sport- und Musikpädagoge, Psychotherapeut (Integrative Therapie) und Supervisor Atemlehrer und Ayurveda-Yoga Lehrer, Autor und Experte in körperbasierter Psychotherapie, Spezialisiert auf die Integration von Körper und Geist in der therapeutischen Praxis

Haltung-Halt-Verhalten
Was unser Handeln bewegt und wie zum Ausdruck kommt*

Das Selbst-erleben ist Ausdruck unserer Beziehungserfahrungen, die als innere Haltung erfahrbar werden: Im geglückten Fall entsteht hilfreiche Selbst-gewissheit in unserer Lebenshaltung-die erneut in unserm Verhalten sichtbar wird: „So bin ich!“.Zugleich sind auch bedenkliche Momente des Selbstzweifels, der Unsicherheit oder Angst möglich. Dann wandelt sich die Ressource des Körper-Erlebens als sichernde Hintergrunderfahrung (J. Plassmann) zu Momenten der Belastung, Fremdheit oder auch Bedrohung. „So darf ich nicht sein!“Eigenerleben, Fallgeschichten und Angebote zur Ressourcenaktivierung und Problembarbeitung stehen im Zentrum der Gruppe.
Markus Hochgerner
MSc., MSc. Psychotherapeut, Gesundheitspsychologe; Dipl. Sozialarbeiter, Mitglied der Autorengruppe zum Psychotherapiegesetz und des Psychotherapiebeirates am Bundesministerium für Gesundheit ab 1991. Wissenschaftlicher Leiter des Propädeutikums im Österreichischen Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG), Lehrtherapeut für Konzentrative Bewegungstherapie (ÖAKBT/ SAKBT), Integrative Gestalttherapie (ÖAGG / FPI) und Therapeut für Integrative Therapie (ÖGIT)

Einstimmen-Anklingen-Aufrichten
Eine Selbsterfahrungsgruppe mit musiktherapeutischen Mitteln vor dem Hintergrund der Integrativen Therapie*

Wir sind derzeit extrem herausgefordert, uns selbst und unsere Umwelt gut wahrzunehmen, zu erfassen, zu verstehen, unsere Meinung zu behaupten, Position zu beziehen und mit uns und den uns anvertrauten Menschen sorgsam umzugehen.In dieser Selbsterfahrungsgruppe wollen wir uns mit verbalen und nonverbalen, vor allem auch musikalischen Mitteln mit den auftauchenden Themen befassen, experimentieren, improvisieren, neue Wege erkunden und alte Strukturen erkennen.„Haltung gewinnen“ meint auch beweglich bleiben, seine Meinung hinausposaunen und auch zuhören und still lauschen können. Wir werden Erfahrungen sammeln, uns ausprobieren, unsere Kreativität entdecken. Intersubjektives, leibhaftiges Bezogensein ist die Basis um kreative Potentiale zu entfalten, unsere Identität zu entwickeln, standhaft und beweglich zu bleiben.
Monika Glawischnig-Goschnik
Monika Glawischnig-Goschnik
Univ.-Prof.in Dr.in med. univ., geboren 1960, Ärztin, Psychotherapeutin, Musiktherapeutin, 1997-2022 tätig als Ass.- Ärztin im psychosomatisch-psychotherapeutischen Konsiliar- und Liaisondienst an der Univ.- Klinik für Med. Psychologie und Psychotherapie Graz; Lehraufträge für Musiktherapie in Wien und Graz seit 1995; Leitungsteam „Leib oder Leben“ 2008-2019; Obfrau ÖGMP seit 2021; Obfrau Verein MuthiG seit 2018; seit 2022 Professur Musiktherapie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG)
Markus Zimmermann
Markus Zimmermann
Ing., BSc., geboren 1987, System- & Netzwerk-Administrator, seit 2023 Musiktherapeut an der psychosomatischen Tages-Klinik Promente Reha Graz, derzeit in der Ausbildung zum Integrativen Gestalttherapeut (Fachspezifikum).

Psychoanalyse und Körper*

Winston Churchill soll einmal gesagt haben: „Die Haltung ist eine kleine Sache, die einen großen Unterschied ausmacht.“ Nun besteht die Haltung zu mir selbst, zu anderen Menschen und zur Welt überhaupt teils aus bewusstseinsnahen, wertbezogenen Einstellungen, teils aber auch aus präreflexiven Überzeugungen, die sich der Wahrnehmung entziehen. Dies hat damit zu tun, dass sie als Niederschlag früher Lebenserfahrung erworben wurde, ohne jemals zur Sprache zu kommen. Diese Überzeugungen manifestieren sich in dem, was wir sagen, aber noch deutlicher in dem, was wir tun und was wir nicht tun. In diesem Seminar werden wir auf dem Weg körperlicher Handlungsangebote (allein für sich selbst, in Paaren und in der Gruppe) diesen Grundüberzeugungen nachgehen und sie in ihren dynamischen Zusammenhängen mit der Gesamtperson psychoanalytisch reflektieren.
Peter Geißler
Peter Geißler
war ursprünglich Praktischer Arzt und ist seit 1982 Psychotherapeut in freier Praxis in Wien und Neu-Oberhausen/Groß-Enzersdorf (NÖ), Lehranalytiker im Fachspezifikum, Individualpsychologie an der SFU Wien, Supervisor, Psychodiagnostiker, Veranstalter des Wiener Symposiums "Psychoanalyse und Körper" und Herausgeber der gleichnamigen Zeitschrift, sowie Herausgeber des Lehrbuchs "Psychoanalyse der Lebensbewegung" (gemeinsam mit G. Heisterkamp).
Christine Geissler
Christine Geissler
arbeitet als Psychotherapeutin und klinische Psychologin (Psychoanalyse, analytisch-körperorientierte Psychotherapie) in freier Praxis in Wien und Neu-Oberhausen (Niederösterreich).
Sie verbrachte die Kindheit in Deutschland, lebt jedoch seit ihrem 12. Lebensjahr in Österreich. Vor der psychotherapeutischen Tätigkeit arbeitete sie als Krankengymnastin im Bereich Geburtsvorbereitung/Gynäkologie.

Mal- und Gestaltungstherapie (MGT)
Individuation im Geiste C.G.Jungs Ressourcenzentrierte Selbsterfahrung unterstützt durch kreative Medien und die Wirksamkeit der Natur

Am Anfang war das Bild – so erfassen wir die Welt, noch lange bevor wir das Sprechen lernen. MGT ist ein psychodynamisches ressourcenorientiertes Therapieverfahren, in dem zur therapeutischen Beziehung etwas Drittes hinzukommt, das künstlerische Medium – die sog. „kunsttherapeutische Triade“. Nach C.G. Jung sind es vor allem diese inneren Bilder, die uns über den bewussten Lebensentwurf hinaus Nachricht geben über das, was noch jenseits unseres Tagesbewusstseins und unserer bewussten Planung an tieferen Entwicklungstendenzen in uns ruht. Im Seminar wird es möglich sein, sich neugierig diesen Inneren Bildern zu nähern. Unterstützt durch kreative Methoden wie Imaginationen, Märchen, Collagen und vielfältigem Material kann lustvoll experimentiert und entdeckt werden, was da ans Licht kommen und gesehen werden möchte. Jedes Werk ist als Symbol zu betrachten, das interpretiert, in Zusammenhang gebracht und als Teil des Selbst erlebt werden kann.C.G. Jung schöpfte den Urstoff seines Lebenswerkes aus kreativen Prozessen in und mit der Natur, daher werden wir auch diesem Wirkprinzip Raum geben und uns von der Eigenart des Naturmaterials in die sinnliche Erfahrung und das Erlebnis der Vieldimensionalität führen lassen. Vorkenntnisse sind nicht nötig - jedes Gestalten ist ein Appell an die innere schöpferische Instanz mit ihrem individuellen Sinn für Schönheit, Gleichgewicht und Ästhetik.
Ramona Ritter-Weilguni
Ramona Ritter-Weilguni

geboren 1961 in Wien, Ausbildung in Mal- & Gestaltungstherapie sowie Systemisch-Kunsttherapeutische SV (Institut Bakowsky, Wien), Systemisch Dialogische Naturtherapie (Nature & Healing, CH), Dipl. Lebens- und Sozialberatung (Wien), Studium der Ethnologie, Kultur und Sozialanthropologie (Uni Wien).
Derzeit tätig als Mal- u. Gestaltungstherapeutin sowie Gründungsmitglied des "Therapiesalon im Wald" (Reichenau/Rax, NÖ) einer stationären Einrichtung zur Behandlung psychosomatischer Problematiken; MGT sowie Supervision in freier Praxis (Wien, NÖ), Systemische Naturtherapie und MGT in der Natur (NÖ, oder wo auch immer).

Körper, Bewegung, Tanz als Spiegel meiner Selbst
Selbsterfahrungsgruppe auf Basis von
Tanzimprovisation, authenticity work &Tanztherapeutischen Methoden

Bewegung, Rhythmus, Tanz und Kreativität sind die ureigensten Kräfte des Menschen. In dieser Selbsterfahrungsgruppe wird durch Bewegung und Tanz ein Raum geöffnet, der es möglich macht einen Zugang zu deinem Selbst und deinem Innersten zu erhalten. Der Körper als der wichtigste Verbündete liegt dabei ganz im Fokus. Die Kreativität öffnet den Raum, in dem du der Gruppe und dir selbst begegnen kannst. Dabei geht es um ein aufeinander zugehen und gemeinsames sein in der Gruppe sowie um das ganz individuelle Ankommen bei dir selbst. In diesem Raum geht es um die Bewegung genauso wie um das Innehalten. Es geht darum die eigene Verbundenheit zu erspüren und sich mit dem Körper auszudrücken. Methoden der kreativen Bewegungsarbeit & Tanzimprovisation, der systemischen Tanztherapie und Formen der authenticity work laden ein zum Da sein und in Bewegung sein. Wer Freude am kreativen Ausdruck und der Bewegung hat und sich und seinem Körper einen heilenden Raum schenken will, der ist hier gut aufgehoben.
Rosalie Kubny
Rosalie Kubny
geboren 1986, lebt in Kassel und arbeitet als Tänzerin, Choreografin, Tanztherapeutin und Coachin vor allem in Kassel, Köln und München, Deutschland. Master of Arts in Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Innsbruck, Tanztherapieausbildung am Europäischen Zentrum für Tanztherapie EZETTHERA in München zur Systemischen Tanztherapeutin, Studium des Zeitgenössischen Tanzes. Seit 2020 Mitglied im Berufsverband der TanztherapeutInnen Deutschlands e.V., seit 2015 Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland, Österreich, Israel.

Fühle deinen eigenen Puls

In der Gruppe werden wir unseren innerlichen Puls spüren und die rhythmischen Werte jedes einzelnen hören lassen!Die lateinamerikanischen Rhythmen sind eine Verbindung mehrerer Kulturkreise der afrikanischen und lateinamerikanischen Tradition.Das Erlernen und das Spielen der verschiedenen ursprünglichen Rhythmen entsprechen dem natürlichen Ausdrucks Bedürfnis unseres Körpers und unserer Seele. Der Macht dieser Rhythmen wird weithin noch nicht genügend Beachtung geschenkt. Sie soll innerhalb des Seminars spürbar werden.Wie die Traditionen zeigen werden, soll das Musizieren nicht nur ein Privileg bestimmter Gruppen sein, sondern die Erfahrung eines jeden Menschen, unabhängig von seiner so genannten Begabung oder Vorkenntnissen.Die Rhythmen Lateinamerikas bieten eine äußerst vielfältige Möglichkeit, den seelischen Urbildern freudigen Ausdruck zu verleihen.Einige Themen des Workshops:Vorführung der einzelnen Instrumente und ihrer Herkunft, afrikanische sowie brasilianische Rhythmen im Ensemble, Percussioninstrumente als Soundteppich, Bodypercussion: Entdeckung persönlicher Sounds am eigenen Körper.
Yesmael de Jesús  Barrios Orozco
Yesmael de Jesús Barrios Orozco
Mit dem Cuatro, der kleinen viersaitigen venezolanischen Gitarre, wuchs Yesmael Barrios ebenso auf, wie mit den Perkussionsinstrumenten der afro-kubanischen Musik und seiner Heimat Venezuela. 1982 kam er nach Österreich, wo er zunächst klassiche Gitarre studierte, doch seine Leidenschaft zur Perkussion setzte sich schließlich nachhaltig durch. Barrios, der auch leidenschaftlicher Koch, Radfahrer und Familienmensch ist, mischt(e) seine rythmische Kräuter u.a. bei Musikern wie Alegre Corrêa und Ripoff Raskolnikov, mit Gruppen wie Papermoon, OPUS und STS sowie Martin Grubinger, der Camerata Salzburg und andere renommierten Orchester. Er ist auf über 100 CD's verewigt. In den letzten  Jahren widmete sich Yesmael Barrios hauptsächlich seine Band "Salsa Explosion", entwickelte das Projekt "El camino a la libertad" und unterrichtet an der Kunstuniversität Graz und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.

Workshops

Somatoforme Störung
Ein schwieriger Fall in der Psychotherapie

Somatoforme oder funktionelle Körperbeschwerden, einschließlich neuerer Konzepte, wie „Bodily Distress Disorder“ zählen mit einer Prävalenz von rund 10 Prozent zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Die Erkrankung geht nicht nur mit individuellem Leid und hohen direkten bzw. indirekten Behandlungskosten einher, sondern stellt uns in der Behandlung häufig vor besondere Herausforderungen.Einer Psychotherapie wird daher häufig skeptisch entgegen geblickt, obgleich diese eine ganz wesentliche Behandlungsteil darstellt und möglichst frühzeitig begonnen werden sollte. Gleichermaßen ist es selbst für erfahrene Kolleg:innen nicht immer einfach zu beurteilen, ob die Symptomverschlechterung nun eine neuerliche medizinische Abklärung bedarf oder auf eine Konfrontation in der Therapiesitzung beruht. Es wird aber noch viele andere Gründe geben, weshalb die Behandlung auch für uns oft als besonders belastend erlebt wird.Alles in allem keine besonders gute Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Aber wie kann man aus dieser Negativspirale wieder hinaus? Wie kommt es eigentlich zu funktionellen Körperbeschwerden? Welche Gesprächsführungstechniken haben sich bewährt, welche nicht so? Welche neurobiologischen Ursachen haben diese? Welche wesentliche Rolle spielen Schlaf und Stress bei der Chronifizierung und welche anderen prädisponierenden, auslösenden oder aufrechterhaltenden Faktoren wirken mit ein?Offenbar müssen wir noch Vieles besser verstehen, um den Betroffenen auch besser helfen zu können. Einige bekannte als auch neue Therapiekonzepte sollen anhand von Fallbeispielen- auch aus Ihrer täglichen Praxis- besprochen werden. Welche Fallstricke oder Warnsignale gibt es zu beachten? Welche Techniken haben sich bewährt und wie kann trotz der nicht einfachen Voraussetzungen dennoch eine erfolgreiche Therapie gelingen?
Christoph Pieh
Christoph Pieh
Univ.-Prof. Dr., Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsprofessor und Leiter des Departments für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universität für Weiterbildung Krems.

Sexocorporel
Der Körper als Mischpult der Lust

Das sexualwissenschaftliche Modell Sexocorporel als Grundlage für die SexualtherapieSexocorporel bietet einen differenzierten Verständnishintergrund für die Funktionalität menschlicher Sexualität. Wesentlich dabei ist, dass es – sehr zentral – auch die körperliche Komponente im Lustkontext einbezieht. Der Körper als „Mischpult“ der Lust wird als Basis für die Wahrnehmung und Gestaltung von sexueller Erregung gesehen. Jeder Mensch entwickelt ein „sexuelles System“, das die Grundlage für die sexuelle Gestaltung einer Person mit sich und anderen Menschen bildet.Im Workshop erfahren Sie die theoretischen Grundlagen des Models und bekommen, mit vielfältigen Körperübungsangeboten, die Möglichkeit über das eigene Körperverständnis beides zu integrieren.Der Workshop ist Selbsterfahrungsworkshop – das heißt, dass die Teilnehmer*innenunvermeidbar und durchgängig mit der eigenen Sexualität konfrontiert sind – und sich auf dieser Ebene auch Inputs für die eigene Reflexion und Weiterentwicklung holen können.Der Workshop ist kein Selbsterfahrungsworkshop – das heißt, dass kein Austausch über die eigene Sexualität innerhalb der Gruppe vorgesehen ist.Die Übungsangebote sind Körpererfahrungsangebote und finden nicht im Lustkontext statt.
Julia Englisch
Julia Englisch
Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, geboren 1971 in Wien, Trainerin in der Erwachsenenbildung, hypnosystemische Coach, div. Körpergesunde Ansätze (Cranio Sacral- und Faszienarbeit, Continuum Movement, Beckenboden in Bewegung, Tanz,…), Sexocorporel III, Sexualpädagogin, Teammitglied am Österreichischen Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapien (ISP Wien) Sexualberatung und Sexualpädagogik, Referentin in Aus- und Weiterbildung, Körpersupervision© am ISP und Kurse zu Wahrnehmung in Bewegung.

Psy-Diplom-Gruppe

PSY 2

Für Teilnehmer:innen im PSY 2 – Curriculum der WGPM Graz besteht die Möglichkeit den vorgeschriebenen Ausbildungsteil zur Gruppenselbsterfahrung im Bad Gleichenberger-Frühjahrsseminar zu absolvieren.

Für die Einteilung in die gewählte Gruppe erfolgt die Anmeldung bei der Organisation von Leib oder Leben über die Website.
Für die Verrechnung bitte die Teilnahme auch dem Sekretariat der WGPM bekannt geben.

Für den PSY 2 – Lehrgang können alle Kleingruppen, ausgenommen dieser drei Gruppenangebote angerechnet werden:
- Qigong und Thaiji – Gesundheit und Lebensfreude
- Szenische Improvisation und Spontanität
- Fühle deinen eigenen Puls


PSY 3 - Seminar: Integrative Verhaltenstherapie

Einführung in das weite Land der modernen, multimodalen psychologischen Psychotherapie - Ruth Werdigier
Das Seminar bietet eine praxisbezogene Einführung in die erfahrungswissenschaftlich orientierten psychologischen Psychotherapien. Ausgehend von Ihrer systemischen bzw. psychodynamischen Psychotherapieorientierung und Ihren bisherigen therapeutischen Erfahrungen werden wir sowohl (a) die Gemeinsamkeiten der jeweiligen Hauptfachorientierung und den integrativ-verhaltenstherapeutischen Ansätzen als auch (b) die Besonderheiten der gegenwärtigen kognitiv-verhaltenstherapeutischen Arbeit erörtern. Dabei wollen wir die wissenschaftlichen Grundlagen verhaltenstheoretischer Prinzipien und Arbeitsweisen in der Gruppe transparent und erlebbar machen. Über das emanzipatorische Ziel (Hilfe durch Problem-Einsicht und Erwerb praktischer Kompetenz zur konkreten Veränderung) sowie durch einen Einblick in die vielfältigen Methoden (von Konfrontationstechniken über Achtsamkeitsorientierte Verfahren bis zur Schematherapie und zum Genusstraining) möchten wir die integrative Kraft und gute Passform dieser großen Therapierichtung für die Medizin erlebbar machen. Dem Anspruch der „psychotherapeutischen Medizin“ entsprechend sollen Sie Anregungen bekommen, einige praktische Arbeitsweisen in der jeweils eigenen therapeutischen Arbeit kreativ zu nutzen.
Ruth Werdigier

Psychotherapeutin (ausgebildet in Verhaltens- und Hypnotherapie), Trainerin, Supervisorin, Coach und Mediatorin mit langjähriger Erfahrung in eigener Praxis. Leiterin von Selbsterfahrungsgruppen in der Verhaltenstherapieausbildung (Wien/Graz/ Donauuniversität Krems), Wirtschaftsseminaren und Teamsupervisionen in großen Organisationen und Institutionen. Spezialthemen: Konflikt- und Kritikmanagement, Persönlichkeitsentwicklung, Motivation und Skilltraining.

PSY 3 - Seminar: Systemische Therapie

„Jeder Mensch trachtet danach zu (über)leben, zu wachsen und nahe bei anderen zu sein. Alles Verhalten drückt diese Ziele aus, unabhängig davon, wie gestört es erscheinen mag… Das, was die Gesellschaft krankes, verrücktes, dummes oder schlechtes Verhalten nennt, ist in Wirklichkeit der Versuch seitens des ge-kränk-ten Menschen, die bestehende Verwirrung zu signalisieren und um Hilfe zu rufen“… Virginia Satir ( 1916 – 1988)

Diese Worte von Virginia Satir, der „Grande Dame“ der Systemischen Familientherapie, machen deutlich, welch Augenmerk eine systemisch- konstruktivistische therapeutische Haltung, auf kontextuelle, kompetenz- und beziehungsorientierte Faktoren legt. Systemische Therapie beschäftigt sich insbesondere in ihrer narrativen Ausprägung mit den Narrativen, die wir über uns und die Welt erzählen und die unsere Identitäten konstituieren. Diese „Ichgeschichten“ bilden sich im Laufe unseres Lebens in ständigen Interaktionen mit den wichtigen Personen in unserem Umfeld heraus. Welche Haltungen wir in den unterschiedlichen Kontexten in denen wir uns bewegen einnehmen, wird maßgeblich von diesen, unseren „Ichgeschichten“ bestimmt. Die hypnosystemische und körperorientierte Ausprägung Systemischer Therapie setzt ihren Schwerpunkt auf das emotionale und körpernahe Erleben unserer Identitäten. Diese Woche wollen wir nützen, um Ihnen Konzepte, Theorien, Methoden und Menschenbild und der daraus resultierenden Haltung der Systemischen Familientherapie näher zu bringen. Wir laden Sie ein, sich mittels systemisch-narrativen, hypnosystemischen und körperorientierten Zugängen in die Welt der Systemischen Familientherapie, entführen und sich von systemisch – konstruktivistischen Ideen und der daraus resultierenden Haltung inspirieren zu lassen.

Ingrid Egger

Psychotherapeutin – Systemische Familientherapie, Lehrtherapeutin für Systemische Familientherapie der ÖAS, Systemische Supervisorin (ÖAS), Zert. Fachtherapeutin für Pferdegestützte Psychotherapie (IPTH), Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT), Tanz- und Ausdruckstanzpädagogin. Soz. Med. DGKS

Gerhard Walter

Lehrtherapeut für Systemische Familientherapie der ÖAS, Lehrbeauftragter und Lehrgangsleiter für Systemische Familientherapie der Universität Salzburg

Veranstalter/Mitveranstalter/Kooperationspartner


Med-Uni Graz PSYGRAZ STLP Uni for Life LKH Elisabethinen